pietsch.ro
13Mär/100

Luftposterumschlag fürs Rad im Flieger…

Momentan scheinen die Kanadier auf Grund der Olympischen Winterspiele geradezu begeisterte Entwickler für Sportequipment zu sein. Nachdem ich schon über eine aus den Rockies stammende Skibrille mit HeadUp-Display geschrieben habe, hier nun eine weitere clevere Entwicklung. Wie man schon dem angefügten Bild entnehmen kann, handelt es sich um eine Taschen und Koffermischung zum Radtransport im Ferienflieger. Muss man im Flugzeug auf dem Weg ins nächste Trainingslager immer Angst um sein bestes Stück haben, so soll einem die Biknd Helium Transporttasche einen sicheres Gefühl an Board geben. Der ca. 9kg schwere Heliumbag ist eine faltbare Tasche mit Hardschalen Elementen und fester Bodenplatte. Angesichts der Tatsache, dass die Tasche gleich zwei Laufradsätze aufnimmmt, Rahmen bis RH64 (RR und MTB mit Federgabel) schlucken soll und auch noch problemlos Schuhe, Helm und anderen Kleinkram aufnimmt, relativiert sich das angegebene Gewicht. Hartschalenkoffer wiegen nicht selten 15 Kilogramm und tun sich vorallem bei großen Rahmen recht schwer. Der Clou der kanadischen Radtasche sind die aufblasbaren Schutz- und Zwischenwände. Mit der mitgelieferten Fußpumpe lassen sich integrierte Luftkissen soweit aufpumpen bis das Gesampaket eine rutschfreie und rundum sichere Form angenommen hat. Dann soll nichts mehr scheppern, den Lack zerkratzen oder sich selbstständig machen können. Die Laufradsätze liegen dabei jeweils seitlich am Rahmen und werden ebenfalls von großen Luftpolstern "eingeklemmt" und somit geschützt. Hinterbau und Kurbel liegen unter einer festen Schutzhaube. Einziger Nachteil des ganzen Paketes ist eventuell die vom Hersteller empfohlene Demontage des Schaltwerks.

Der angestrebte Preis und ab wann die Tasche auch in Deutschland bzw. Europa erhältlich sein wird, ist bisher noch nicht bekannt.


Biknd Helium Transporttasche für Sportequipment

Quelle: Biknd Inc.

17Feb/100

Akkubetriebener WLAN Router mit USB-Dock für UMTS Sticks

Quelle: Connect One Ltd..

Quelle: Connect One Ltd.

Der israelische Kommunikationsspezialist Connect One hat einen WLAN Router mit integriertem Akku angekündigt. Zudem bietet der auf mobilen Betrieb ausgerichtete Wi-Reach Classic Router eine Mulde mit USB Anschluss, in welchen handelsübliche UMTS oder in Zukunft auch WiMAX oder LTE USB Sticks eingesteckt werden können. Ähnliches Geräte hatte ZyXEL im Dezember angekündigt. Der Wi-Reach Classic Router ist zum aktuellen Zeitpunkt mit folgenden UMTS-USB Sticks kompatibel.

16Feb/100

Made in Germany: THM Scapula F Gabel mit integrierter Bremse

Mit freundlicher Genehmigung von Zeal Optics Inc.

Quelle: THM Faserverbund-Technologie GmbH

Normalerweise stelle ich in meinem Blog keine Produkte vor, welche nicht von uns Normalsterblichen erworben werden können. Da aber die THM Scapula F Aerogabel so innivativ ist, soll sie hier an dieser Stelle trotzdem Erwähnung finden. Zumal sie nicht nur am neuen Storck Aero 2, sondern auch am Rad des ein oder anderem Triathlon Stars oder Zeitfahrspezialisten bei der Tour de France zu finden sein wird. Neben den schon legendären Lightweight Laufrädern und ein weiteres Spitzenprodukt mit dem Label "Made in Germany". Der Clou der Scapula F ist nicht nur das niedrige Gewicht von ca. 340g, sondern dass in der Gabelscheide noch zusätzlich die Bremse integriert ist. Findet man bei Rennrädern üblicherweise vorne eine Dual Pivot Bremsen, folgt die in der Scapula F integrierte Bremse dem Konstruktionsprinzip der V-Brake. Durch das integrierte Konstruktionsprinzip wird vorallem der Gewichtsnachteile der V-Brake eliminiert und gleichzeitig eine vergleichsweise hohe Bremskraft erreicht. Zudem verspricht THM, dass die Gabel, wie bei ihrer Schwester - die Scapula SP - eine extreme spezifische Seitensteifigkeit besitzt, welches Bremseigenschaften, Sicherheit und Fahrstabilität erheblich verbessern. Vor allem für Triathleten und "Zeitfahrer" wird die Gabel aufgrund ihrer stark verbesserten Aerodynamik interessantes "Tuningpotential" bieten.

Schlussendlich muss man sich bei einem Preis von ca. 1100€ allerdings fragen, was mehr erleichtert wird. Das Gewicht des eigene Rades oder des Geldbeutels?

15Feb/100

Skibrille mit HeadUp Display und GPS Geschwindigkeitsmessung

Mit freundlicher Genehmigung von Zeal Optics Inc.

Quelle: Zeal Optics Inc.

Pünktlich zu den Olympischen Winterspielen in Vancouver päsentiert der ebenfalls aus den Rockies stammende Brillespezialist Zeal Optics eine revolutionäres Invormationssystem für Snowboarder, Skifahrer oder Skijet Fahrer. Das Interessante an dieser Skibrille "Transcend" ist nicht nur der integrierte GPS Empfänger, sowie Höhensensor, welcher in Kombination die genaue Geschwindigkeit und zurückgelegte Höhendifferenz darstellen kann. Das besondere hierbei ist, dass die daten nicht erst am heimischen PC, sondern per HeadUp-Display in Echtzeit auf das Brillenglas projiziert werden. So kann man jederzeit alle aktuellen Daten sich anzeigen lassen. Zudem ist auch, dies geht aus den momentanen verfügbaren Informationen nicht zu 100% sicher hervor, dass die Brille ebenfalls ein integrierten Beschleunigungssensor besitzt. Nur mit dessen Hilfe ließen sich die im Video versprochene Entfernungsangabe von Sprüngen oder "Drops" halbwegs genau erfassen. Auch wird es sicherlich spannend, welche Funktionen noch zusätzlich in Verbindung mit Mobiltelefonen und dem PC geboten werden können. Nachfliegen der zurückgelegten Skitouren auf Google Earth oder Echtzeitpositionsangabe im Internet sind auf alle Fälle denkbar.

Als Liefertermin ist Herbst 2010 angepeilt. Günstig wird diese Geschichte sicher nicht, da in den USA der Preis bei 350USD für die normale Brille mit "Antifog" Gläsern und sogar 450USD für die Skibrille mit sich dem Sonnenlicht anpassender Tönung fällig werden. Verfügbarkeit und Preis in Europa sind unterdessen noch nicht bekannt.

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14Feb/100

Erste Infos zu Office:Mac 2011

Auf der Macworld hat Microsoft erste Details zur 2011er Version seiner Bürosuite Office:Mac angekündigt, welche Ende dieses Jahres in die Läden kommen soll. Mit Hilfe neuer Teamfunktionen sollen mehrere Personen, egal ob von einem Mac oder PC aus gleichzeitig an Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien arbeiten können. Dabei zeigt die neue Funktion "Presence Everywhere" innerhalb der Anwendung an, wer gerade am Dokument arbeitet. Die Integration der Office Web Apps erlaubt es, Dokumente im Web zu speichern, um diese unterwegs auch im Webbrowser des Mobiltelefons bearbeiten oder anderen Nutzern zugänglich machen zu können.

Statt die von der Windows Version gewöhnten Ribbons zu übernehmen, haben sich die beteiligten Entwickler sich für ein eigenständiges Design entschieden, welches aus der Elements Gallery von Office:Mac 2008 hervorgeht und bewährte Teile des klassischen Mac-Menüs sowie der Standard-Toolbar vereint. Gleichzeitig hat man die Bedienung auch an die aktuelle Office-Version 2007 für Windows angepasst, um den vielen Mac-Usern, die auch einen PC nutzen, die Arbeit zu erleichtern.

Aus dem bisherigen Email und PIM Client Entourage wird in der 2011er Version Outlook. Laut Microsoft wurde das Programm auf Grundlage von Cocoa vollständig neu entwickelt und unterstützt das Exchange-Web-Services-Protokoll, wodurch sich Outlook besser als das aktuelle Entourage in Mac OS integrieren soll. Zudem erlaubt die Import-Funktion PST-Dateien so dass E-Mails, Kontakte und sonstige Daten von der Windows-Version sehr einfach übernommen werden können. Der dateibasierte Speicher soll die Spotlight-Suche und Backups mit Hilfe von Time Machine ebenfalls ermöglichen.

Office:Mac 2011 soll im vierten Quartal 2011 erscheinen. Über Preise schweigt sich microsoft bisher aus, sie werden aber wohl im Bereich der aktuellen Version liegen.

Quelle: Microsoft Inc.

Quelle: Microsoft Inc.

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11Feb/100

Sram mit neuer Apex Schaltgruppe fürs Rennrad [Update]

Nachdem erst vor wenigen Tagen Details und Bilder der neuen Shimano 105er Gruppe veröffentlicht wurden, gibt es nun Neuigkeiten vom US-amerikanischen Komponentenhersteller Sram. Den momentan verfügbaren Informationen nach, planen die US Boys für den Herbst eine neue Gruppe just auf dem Shimano 105er Niveau auf den Markt zu bringen. Sprich unterhalb der aktuellen Sram Rival Gruppe. Dem einzigen verfügbaren Bild kann man ein Schaltwerk mit langem Käfig entnehmen, so dass die Apex die erste Sram Rennradgruppe mit 3-fach Kurbelgarnitur sein könnte.

[Update:]
Sram Apex Spezifikationen: (Offizielle Gewichtsangabe von Sram)

Schalt-/Bremshebel: Sram Apex Double Tap, zweifachkompatibel (344g)
Schaltwerk: Sram Apex mit mittlerem oder kurzem Käfig (SC: 200g, MC: 210g)
Umwerfer: Sram Apex Zero Loss, Für Anlötsockel oder mit 31.8mm bzw. 34.9mm Schelle (BO: 89g, CO: 103g)
Kassette: Sram PG-1050, 11-32, 11-28, 11-26, 11-23 (11-23: 250g, 11-32: 299g)
Bremsen: Sram Apex Dual Pivot (306g pro Paar)
Kurbelgarnitur: Sram Apex GXP 50/34 or 53/39 (890g 53/39 mit GXP Tretlager)
Kette: Sram Apex PC-1050 (277g)

Gesamtgewicht: 2,415g (mit 53/39 Kettenblättern und 11-32 Kassette)

Damit ist die neue Sram Apex Gruppe um ca. 65g leichter als die neue Shimano 105er Gruppe der Reihe 5700. Im Vergleich zu nächsthöheren Sram Rival Gruppe, wiegt Sie aber ca. 250g mehr. Die spekulierte dreifach-Version der Kurbelgarnitur ist angesichts der der" WiFLi Technologie" mit MTB-ähnlicher Kassette von 11-32 Zähnen vom Tisch. Die Unverbindliche Preisempfehlung von Sram für den Einzelhandel beträgt 799USD. Ein Straßenpreis von ca. 400€ im Bereich der Shimano 105er Gruppe wäre also durchaus realistisch.
[/Update]


Sram Apex Schaltgruppe fürs Rennrad

Quelle: Sram Inc.

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10Feb/100

Neuer Sigma RC1209 Laufcomputer mit R3 Brustgurt [Update]

Der pfälzische Sportuhrenhersteller Sigma Sport hat einen neuen Laufcomputer angekündigt. Das RC1209 getaufte Gerät richtet sich an ambitionierte Laufsportler und bietet erstmals in Verbindung mit der R3 Brustgurt eine integrierte Geschwindigkeits- und Distanzmessung. Das Besondere hierbei ist, dass die Messung hierbei nicht wie üblich durch GPS oder einen extra Laufsensor, sondern durch einen im R3 Brustgurt integrierten 3-Achsen Beschleunigungssensor erfolgt. Wie bei solchen Geräten üblich zeigt der RC1209 alle wichtigen Informationen wie aktuelle, durchschnittliche und maximale Herzfrequenz, sowie die zurückgelegte Distanz mit aktueller, durchschnittlicher und maximaler Geschwindigkeit in min/km oder km/h an. Des weiteren verfügt die Uhr über eine einstellbare Herzfrequenzzielzone und eine Berechnungsfunktion der verbrannten kcal. Eine Hintergrundbeleuchtung macht das Ablesen auch in der Winterzeit einfach. Der R3 Brustgurt umfasst einen complett textilen Brustgurt mit gummierten Elektrodenflächen. Diese sollen nur eine minimale Befeuchtung benötigen um die Herzfrequenz akkurat zu erfassen. Die Übertragung an die Uhr erfolgt mittels der Sigma STS run Technologie, welche auch beim Schwimmen die Pulsdaten an die bis zu 30m Wasserbeständige Uhr übertragen kann.

Wann und zu welchem Preis der Sigma Sport RC1209 erhältlich sein wird, steht noch nicht fest. Neugierige können sich aber jederzeit auf der Sigma Run Microwebseite und in folgendem Produktflyer informieren.

[Update:]
Die unverbindliche Preisempfehlung seitens Sigma Sport liegt bei 99,95€. Zudem hat Sigma Sport auf der ISPO 2010 einen ähnlichen PC25.10 Herzfrequenzmesser vorgestellt, welcher sich allerdings durch einen überschaubaren Funktionsumfang mit entsprechend einfacher Bedienung und einem günstigen Preis von 59,95€ vorallem an Fitnesseinsteiger richtet.
[/Update]


Quelle: Sigma Elektro GmbH

Quelle: Sigma Elektro GmbH

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9Feb/100

Leistungsfähigere Hybridgrafik für Notebooks: Nvidia Optimus

Nvidia Optimus Logo für Notebook

Quelle: Nvidia Inc.

Der kalifornische Grafikspezialist Nvidia hat heute seine nächste Generation an Hybridgrafiklösungen für Notebooks vorgestellt. Die Nivida Optimus getaufte Technik soll das Spagat zwischen Grafikleistung und Akkulaufzeit wesentlich verbessern. Die vor eineinhalb Jahren eingeführten Grafikeinheiten, welche die Bildschirmausgabe zugunsten des Energieverbrauchs an die integrierte Grafiklösung übergeben können, haben bis heute einige Nachteile. So muss zum Beispiel der Benutzer manuell zwischen den Grafichips umschalten. Auch ist die technische Lösung seitens der Hersteller bisher nicht trivial, so dass die verschiedenen Grafikausgänge mittels elektrischer Multiplexer umgeschaltet und spezielle Treiber entwickelt werden mussten. Zudem kommt es auf Grund der Komplexität einige Augenblicke zu blinkenden oder teils schwarzem Bildschirmen.

Hiermit will Nvidia nun abschließen. Zunächst baut Optimus auf aktuelle Hardware vom Chipgiganten Intel auf. Hier wären zunächst die aktuellen Core i3/i5/i7 mit ihrer integrierten Grafikeinheit oder nahezu alle Core 2 Prozessoren mit GMA 4500MHD Chipsatzgrafik zu nennen. Für die aktuelle "Pine-Trail" Atom Plattform wird auf der Optimus-Technik die nächste Ion-Generation aufbauen. Auf der anderen Seite muss ein passender Nvidia GeForce Grafikchip der Serien 200M, 300M oder einer der neuen Fermi-Generation verbaut sein. Damit das flackerfreie Umschalten funktioniert, wird nicht mehr auf die anfangs erwähnten Multiplexer zurückgegriffen. Der externe Grafikchip ist nun über PCI Express direkt mit der integrierten Grafik verbunden. Ist die 3D-Grafikeinheit aktiv, so überträgt sie Ihre berechneten Bilder direkt in den Bildspeicher der integrierten Grafik, welche nun die tatsächliche Bildausgabe abwickelt. Die Übertragungsbandbreite von PCI Express reicht hierfür auch locker aus. Auch betont Nvidia, dass für das Kopieren der Bildschirminhalte von einer speziellen Funktionseinheit im 3D-Chip übernommen wird, so dass es zu keinen Performanceverlusten der 3D-Grafik kommen soll.

Auf der Softwareseite baut Nivida Optimus auf spezielle Möglichkeiten von Windows 7 auf. Diese bietet erstmals die Fähigkeit, mehr als einen Grafiktreiber gleichzeitig nutzen zu können. Entsprechend werden im Gerätemanager zwei Grafikeinheiten angezeigt, wobei die Logic der Nvidia Treiber automatisch beim jeweiligen Programmstart erkennt, ob die Anwendung einen schnelle Grafik benötigt und schaltet diese ggf. im Hintergrund zu. Hierfür wertet der Treiber auch grafikrelevante Funktionsaufrufe aus und vergleicht diese mit vordefinierten Profilen. Nvidia will die entsprechenden Profile über Online-Updates automatisch aktualisieren, damit auch neuere Programme problemlos erkannt werden.

Letztendlich bietet die neue Technik viele Möglichkeiten für alle Beteiligten. Der Nutzer bekommt eine hoffentlich gut funktionierenden Kompromiss aus Grafikleistung und Akkulaufzeit, die Notebook Hersteller einfachere und somit vielleicht auch günstigere Realisierungsmöglichkeiten im Bereich der Hybridgrafik und Nvidia kann sich über eine möglichst weite Verbreitung seiner Technik und somit auch Umsatzzuwächse freuen. Zuletzt bleibt auch abzuwarten, ob die Nivida Optimus auch bei Apple Einzug halten wird. Mit Sicherheit wird kein Mac das entsprechende Logo zieren, allerdings ist die aktuelle Prozessor- und Grafikleistung der MacBook Pros nicht mehr zeitgemäß. Wann und mit welcher diskreten Grafik bei Apple die Core i5/i7 Einzug halten bleibt spannend, denn mit Sicherheit hat auch AMD bei seinen mobilen Grafikchips einiges im Köcher...

8Feb/100

Neue Shimano 105er Gruppe und 11-fach Getriebenabe “Alfine”

Nachdem Ende Januar die ersten Details zu den neuen MTB Gruppen von Shimano durchgesickert sind, gibt es nun auch erste Details&Bilder zur 2010 Version der "105er" genannten Rennradschaltung. Die als Modellnummer "5700" geführte Gruppe reiht sich, wie üblich bei Preis und Gewicht, hinter der Topgruppe DuraAce und Ultegra ein und ist somit die Nummer drei im Hause Shimano. Wie schon von den Topgruppen gewöhnt, verliert auch die 105er Ihre "Wäscheleinen" und sowohl Brems als auch Schaltzug werden am Lenker entlang verlegt. Nachteil wird der recht lange Hebelweg von deutlich mehr als 25mm sein. Höchstwahrscheinlich liegt er bei 30mm, welche die Ultegra Gruppe ebenfalls aufweist. Wie schon gewohnt, wird es die "5700er" in kompakt, normaler zwei- und dreifach Kombinationen für die Kurbelgarnitur und diversen 10-fach Ritzelabstufungen zwischen 11-28 und 12-25 geben. Entsprechend wird das Schaltwerke mit kurzem und langen Käfig, sowie spezielle Umwerfer für zwei- und dreifach Kurbeln erhältlich sein. Ebenfalls wie gewohnt, wird es die neue 105er in zwei Farbvariationen, nämlich "Sterling Silver" oder "Lodestar Black". Und zum Schluss nun, unter vorbehalt, zu den angepeilten Gewicht und dem Preis. Die gesamte Gruppe soll 78g leichter als die Aktuelle werden und bei ca. 2,480kg "landen". Der Preis soll ebenfalls gleich bleiben und somit soll auch die "5700er" für knapp unter 400€ erhältlich sein.


Quelle: Shimano

Quelle: Shimano

Die zweite Neuerung betrifft die Getriebenabe "Alfine". Diese wird es 2010 erstmalig in einer 11-fach Version geben. Die Gesamtübersetzung des selbstschmierenden Getriebes liegt bei 409%, welche sich auf die erwähnten elf Gänge Verteilen. Die aktuelle Alfine-Nabe zum Vergleich bietet mit acht Gängen nur eine "Spannweite" von 307%. An die bewährten, aber deutlich teureren Rohloff-Naben reicht die neue Alfine allerdings noch nicht heran, da diese eine Gesamtübersetzung von knapp über 500% bei gleichmässiger Abstufung bieten. Deshalb bleibt auch abzuwarten, ob die "Sprünge" der neuen Alfine ähnlich gleichmässig wie bei Rohloff sind, oder im interessanten mittleren Bereich wie bei der aktuellen Generation zu groß sind. Für einen hohen Bedienungskomfort sollen sich auch die überarbeiteten Rapidfire Plus Schalthebel verantwortlich zeigen, welche nun die neuesten Technologien aus den Trekking- und MTB-Gruppen kombinieren. Dazu gehören "Instant Release" für schnelle und direkte Gangwechsel, "Multi Release" für die Möglichkeit mehrere Gänge auf einmal zu schalten und "2-Way Release", welche die Möglichkeit bereit stellt die Gänge sowohl mit dem Daumen durch drücken oder den Zeigefinger durch ziehen herunterzuschalten. Die neue Nabe, wurde auf das Kürzel SG-S700 getauft und ist zunächst nur mit Scheibenbremsaufnahme und in silber erhältlich. Die ca. 1600g schwere Nabe wird, laut dem Importeur Paul Lange, leider erst ab Herbst 2010 für ca. 300€ im Fachhandel erhältich sein.


Quelle: Shimano

Quelle: Shimano

3Feb/100

Apple präsentiert das iPad (in weniger als 180 Sekunden…)

Also vor nicht ganz einer Woche hat Apple sein revolutionären "Amazon Kindle und Windows Tablet PC Killer" namens iPad präsentiert. Die Techniks-Specs sind soweit bekannt und allenfalls über eine nicht enthaltene oder doch integrierte Kamera wird noch spekuliert. Eigentlich fasse ich mich selbst immer ziemlich kurz, doch hat ein anderer Apple Fan schon die wichtigsten Punkte der Apple Keynote auf sagenhafte 173 Sekunden gekürzt. Seht aber am Besten selbst:

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