Erster Eindruck: Polar CS500 mit allem Zubehör
Pünktlich zum Saisonbeginn für uns Radsportler liefert Polar seine neuste Cyclingkreation CS500 aus. In der gewohnt edlen schwarzen Pappbox versteckt sich der erstmalig trapezförmige Radtacho und dessen Zubehör.
Im Lieferumfang des CS500 ist enthalten:
- Polar CS500 Radcomputer
- Duallock Tachohalterung mit Gummiunterlage und Kabelbindern
- Polar WearLink+ w.i.n.d. samt Textil Brustgurt
- Polar Speed Sensor w.i.n.d. mit Gummiunterlage und Kabelbindern
- Polar universal Speichenmagnet
- Bedienungsanleitungen und Infoblatt "Konformitätserklärung"
- Internationale Polar Garantiekarte
Der Polar CS500cad enthält zusätzlich noch:
- Polar Trittfrequenz Sensor w.i.n.d.
- Polar Kurbelmagnet und dazugehöriges Befestigungsklebeband.
Zusätzliches Zubehör kann noch zusätzlich erworben werden:
- Polar Trittfrequenz Sensor w.i.n.d.
- Polar Speed Sensor w.i.n.d.
- Polar Power Output Sensor w.i.n.d.
- Polar DataLink USB Interface
Der CS500 selbst ist hochwertig verarbeitet und Teile des Gehäuses aus Metall. Insbesondere die Befestigung ist sehr massiv. Hierbei hacken sich zwei Hacken auf der Rückseite des Gerätes in zwei Metallbolzen in der Halterung ein. Zum Einsetzen und Entfernen des Tachos muss man einen gut erreichbaren Schiebeschalter in dessen Richtung schieben. Dies klingt vermeindlich kompliziert, ist es aber nicht. Sitzt die Halterung einmal fest am Rad, so kann man den Radcomputer schnell mit einer Hand einsetzen und wieder entnehmen. Der CS500 besitzt nur noch eine herkömmliche Taste auf der Vorderseite. Die rote Start-/Stopptaste sitzt wie gewohnt unterhalb des großen Displays. Auf dessen Anzeige passen bis zu fünf verschiedene Anzeigewerte. Gesteuert wird das Gerät im übrigen über zwei Tasten auf der Rückseite. der Clou an den "Rocker Switch" getauften Tasten ist die Montage in der Halterung. Dadurch wird der CS500 nämlich entlang seiner in Fahrtrichtung zeigenden Längsachse "kippbar". Dies führt dazu, dass man mit der Hand oder den fingern keine genaue Taste drücken, sondern nur noch die linke oder rechte Hälfte des Displays oder dessen Randes. Kippt das Gerät leicht, drückt eine Nase in der Halterung auf die auf der Rückseite befindlichen Tasten. Wenige Minuten montiert, bin ich sehr begeistert von diesem Bedienkonzept. Besonders an meiner Zeitfahrmaschine könnte ich mir eine entsprechende Montage zwischen den Extensions vorstellen. So könnte man den CS500 bequem mit dem Ansatz des Daumens bedienen ohne seine Hand von den Schalthebeln nehmen zu müssen. Die Montage des kompletten Sets ist eher einfach. Kabelbinder durch die Halterung, Gummiunterlage drunter gesteckt und am Vorbau die Kabelbinder gut festgezogen. Das gleiche noch einmal mit dem mitgelieferten Speed Sensor w.i.n.d. und noch schnell den Speichenmagnet mit Hilfe der Schraube festziehen. Das war es dann auch schon.
Was zunächst negativ aufgefallen ist, ist dass der Polar CS500 scheinbar nur englisch "spricht". Es gibt twar nicht viele Textanzeigen, diese sind allerdings alle in englsicher Sprache. Eine Option dies umzuschalten konnte ich nicht finden und wird im Handbuch ebenfalls nicht erwähnt.
Mehr zum CS500 werde ich in den folgenden Tagen berichten. Insbesondere in Verbindung mit der neuen WebSync 2 Software für die Datenübertragung in Verbindung mit dem Polar DataLink USB Stick. Wen es aber interessiert, der findet unter folgendem Link die vollständige Bedienungsanleitung des CS500 in deutscher Sprache. Auch werde ich ausführlich auf die Neuerungen des polarpersonaltrainer.com Webservices eingehen, der einige neue Dinge in Verbindung mit dem Polar radcomputer bietet.
Erster Eindruck: Adidas MiCoach Pacer
Nachdem Adidas zusammen mit Samsung im Frühjahr 2008 seinen MiCoach Service gestartet hat, wird dieser 2010 kräftig ausgebaut. Mit dem günstigen MiCaoch Zone kommt ein Einsteigergerät für Fitness und Clubsportler und der MiCoach Pacer richtet sich vorallem an klassische Läufer. Der Zone ist ein einfacher Empfänger am Handgelenk, welcher mittels farbigen LEDs und entsprechendem akustischem Signal die aktuelle Herzfrequenzzone anzeigen kann. Zu diesem einfachen Gerät gehört noch ein ANT+ kompatibler Brustgurt. Der Sensor ist dabei identisch mit dem Garmin Comfort Brustgurt. Der Gurt hingegen hat frapierende Ähnlichkeiten mit dem Pendant von Polar. Einzig die Elektrodenflächen sind beim Adidas Gurt aus einem speziellen Gummi, während Polar auf eingewebten Silberfäden setzt. Drucknöpfe, Verstellschnalle, Haken und Schlaufe sowie das Herstellerfähnchen sind absolut identisch mit dem Polar Brustgurt. Der große Bruder des Zone ist der MiCoach Pacer, welcher zusätzlich eine PC Anbindung zum MiCoach Service und einen kompatiblen Laufsensor bietet. Auch hier hat sich Adidas eines Garmin Produkts bedient und liefert den von Garmin bekannten SDM4 Laufsensor nur halt mit "Adidas-Label" mit. Vorteil dieses Sensors ist nicht nur, dass er in entsprechende MiCoach kompatible Adidasschuhe passt, sondern auch in mit nike+ipod gekennzeichneten Treter der griechischen Siegesgöttin. Zusätzlich wird aber für nicht kompatible Schuhe auch eine Befestigung am Schuhspann mitgeliefert. Dieses Paket ist aber auch für Garmin User interessant, da sowohl der Herzfrequenz- und Laufsensor sich mit meinem Garmin Forerunner 310xt verwenden lassen können. Das ist besonders interessant da sich beide Systeme glichzeitig verwenden lassen können, sofern man die Sprachansagen auf der Einen und die GPS und Aufzeichnungsfunktionen des Garmins auf der anderen Seite gleichzeitig nutzen möchte.
Nachdem Adidas bis hierher auf "bewährte Teile" gesetzt hat, hat man lediglich die Steuerelektronik samt Speicher selbst entwickelt. Kernstück ist ein kleines Kästchen mit, vier Knöpfen, einem Schiebeschalter und einer Befestigungsklammer. Zusätzlich hat man zwei Audioanschlüsse. In den einen Anschluss kommt auf jeden Fall ein Kopfhörer. An den anderen Anschluss kann man optional einen beliebige MP3 Player anschließen. Die Musik wird nun "durchgeschleift" und ggf. für Audioansagen ausgeblendet. Sämtliches Feedback wird also nicht visuell, sondern wie beim nike+ipod System per Spachansagen mitgeteilt. Allerdings klappt das nict, wie von Adidas versprochen, mit jedem MP3 Player. Apples iPod shuffle der 3. Generation hat bekanntlich die Bedienelemente im Kopfhörerkabel integriert. Steckt man nun den Pacer dazwischen, funktioniert die Fernbedienung leider nicht mehr. Nur die "Bandansagen" ansich sind wohl wegen der gewählten Komprimierung von schlechter Tonqualität und "verrauscht". Hier wird hoffentlich ein entsprechendes Firmwareupdate Abhilfe schaffen. Das Gleiche gilt für sich ausblendende Musik, sofern eine Ansage erklingt. Momentan wird die Musik abgehakt und danach augenblicklich wieder eingeblendet.
Was kann man sich von diesem System erwarten und für wen ist der MiCoach Pacer interessant? Zunächst ist der Einstieg von Adidas sehr interessant. Da wäre als erstes das MiCoach kompatible Zubehör wie Unterhemden, Sport-BHs und natürlich auch Schuhe zu nennen, welche auch mit Garmin Comfort Brustgurt sowie Polars WearLinks verwendet werden können. In die MiCoach Schuhe passen aber auch auf Grund der identischen Abmessungen sowohl der Garmin SDM4 Laufsensor, als auch das nike+ipod Sportskit. Als weiteren Punkt kann der Straßenpreis von unter 100€ dieses Produktset auch für Garmin User als Ergänzung interessant machen. Diese können Ihren Forerunner 305, 405 oder 310xt um einen Textil-Brustgurt und genauem Laufsensor für die "Pace-Anzeige" ergänzen. Auch für Radsportler ist dieses Set interessant, weil Sie ebenfalls eine adequate Ausstattung für Ihr Ausgleichs- oder Wintertraining mit genauem Laufsensor samt Schrittfrequenz bekommen. Der einzige Haken momentan ist, dass noch keine Software außer der von Adidas für Windows und Mac mitgelieferten MiCoach Manager Software erhältlich. Hier wird sich aber dank fleißiger Softwareentwickler hoffentlich noch andere Möglichkeiten ergeben.
Erster Eindruck: Garmin Edge 500
Kurz vor Weihnachten hat Garmin mit der Auslieferung seines neuen Radcomputers Edge 500 bekonnen. Nun hat mich allerdings sozusagen ein verspätetes Weihnachtsgeschenk erreicht. Im Paket des "einfachen" Edges, welcher im übrigen 57g wiegt, sind zwei Lenkerhalterungen und wie ansonsten üblich ein USB Kabel, ein Ladegerät mit zusätzlichen Adaptern für Euro, UK und USA dabei. Zudem ist die Bedienungsanleitung und eine Installlations-CD für die Garmin Softwarelösungen in der Packung. Genrell ist der Edge aber mit dem kombinierten DSC10 Geschwindigkeits- und Trittfrequenzmesser, dem Garmin ANT+ kompatiblen Herzfrequenzgurt und allen ANT+ kompatiblen Leistungsmessern à la SRM oder CycleOps einsetzbar.
Bei der Montage fällt zunächst die neue, deutlich bessere Lenker bzw. Vorbauhalterung auf. In diese wird, wie bei eigentlich allen anderen Radtachos auch, der Edge eingesteckt und per 90° Drehung arretiert. Das ist also nicht nur einfacher, sondern der Edge sitzt wesentlich flacher auf dem Lenker oder dem Vorbau auf. Stabil befestigt wird die Halterung jeweils über zwei stabile Gummis. Auch ist die Unterseite der Plastikhalterung mir einem passendem Gummi unterlegbar damit die Halterung nicht verrutscht. Nachteil ist natürlich, dass eventuell vorhandene Halterung der Vorgängergeräte nicht mehr weiterbenutzt werden können.
Das Menü ist sehr übersichtlich und schnell zugänglich. Allenfalls als Manko empfinde ich es das die Start- und Laptaste nicht intuitiv auf der Oberseite sonder etwas schwerer erreichbar auf der rechten Seite angebracht sind. Auch ist ein kabelloses Auslesen der Trainingseinheiten, wie vom Edge 705 oder Forerunner 310xt gewohnt nicht möglich, so dass zum Auslesen jedes mal die Gummiabdeckung "abgefriemelt" werden muss. Allerdings reicht Garmin das Auslesen über seinen optional erhältlichen ANT+ USB Stick noch mit einem Firmwareupdate vielleicht nach.
Eine genauere Beschreibung muss ich aus Zeitgründen an dieser Stelle schuldig bleiben, doch werde ich den Artikel "Der Test: Garmin Edge 500" noch vor Saisonbeginn nachreichen. Auch wird der Vergleich zum Polar CS600x und dem brandneuen Polar CS500 sehr interessant werden.
Erster Eindruck: Garmin Foreruner 310xt (vs. RS800cx)
[Update] Einen ausführlichen Vergleich "Garmin Forerunner 310xt vs. Polar RS800cx" findet Ihr hier! [/Update]
Seit Ende Juli ist der neue Garmin Forerunner 310xt bei Amazon und allen anderen Garmin Fachhändlern auch mit neuem Premium Brustgurt lieferbar. Kurz vorher habe ich auch mein Exemplar in einem unscheinbaren Paket erhalten. Zudem habe ich ja schon seit einigen Wochen den nagelneuen Mini Laufsensor SDM4 im Test. Mehr dazu aber demnächst in einem ausführlichen Test. Die Verpackung ist garmintypisch in blau/schwarz gehalten.
Der Brustgurt erinnert sehr an den Polar WearLink der ersten Generation und wie schon der aktuelle Garmin Laufsensor dem Nike+iPod Sensor von den Dimensionen her nachempfunden ist, ist die Sendeeinheit des Garmin Premium Gurtes mit dem Polar WearLink so identisch, dass er in die Polar WearLink+ Gurt (2.Gen) passt. Eine kurzer Test funktionierte problemlos, so dass unter der Hand auch der wesentlich bequemere Polargurt verwendet werden kann. Ob auch eine Verwendung mit den Polar kompatiblen Adidas oder Nalini Trägerhosen nicht nur mechanisch funktioniert, kann ich leider nicht sagen. Auch bleibt abzuwarten, ob der Garmin Sender im Polar Brustgurt dauerhaft fehlerfrei seinen Dienst verrichtet.
Im direkten Vergleich fällt der Garmin Forerunner 310xt zunächst einmal durch seine deutlich größeren Dimensionen und auch fast doppelt so schweren Gewicht auf. Zunächst empfindet man dies als störend, aber zumindest im Training gewöhnt man sich schnell. Allerdings ziehe ich aus diesem Grund im Wettkampf auf jeden Fall die RS800cx dem Forerunner vor. Der neue Laufsensor wiegt exakt soviel, wie ein Timing Chip von Mika. Da hat auf jeden Fall Garmin die Nase vorne. Leider geht dies im kalibrierten Zustand auf Kosten der Genauigkeit, da hier bei meinen ersten Test die Abweichungen bei ca. –4 bis -5% lagen. Der ungefähr dreimal so schwere Polar s3 Laufsensor erreicht kalibriert eine Genauigkeit von ca. –2 bis –3%.
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Physikalische Eigenschaften |
Garmin Forerunner 310xt |
Polar RS800cx |
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Abmessungen des Gerätes |
5,4x5,6x1,9cm |
4,6x5,0x1,5cm |
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Abmessungen des Displays |
3,3x2,0cm |
2,5x2,3cm |
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Gewicht des Gerätes |
73g |
46g |
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Gewicht Herzfrequenzsender |
15g |
23g |
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Gewicht Brustgurt |
30g |
39g |
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Gewicht Brustgurt (nass) * |
41g (+36,7%) |
56g (+43,6%) |
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Gewicht Laufsensor |
7g (SMD4) |
23g (s3) |
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Gewicht Schuhclip |
2g |
5g |
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Gewicht GPS Sensor |
- |
83g (incl. Batterie) |
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Gewicht Oberarmgurt |
- |
27g |
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Gewicht Oberarmgurt (nass) * |
- |
38g (+40,7%) |
*) Nach 5min im kalten Wasserbad und anschließend 5min “abtropfen” lassen.
Nach meinem Garmin Edge 305 und (kurzzeitig) den Edge 705 ist das nun mein mittlerweile drittes Gerät von Garmin. Im Vergleich zu Polar bin ich besonders auf die motivierende Wirkung des “Virtuellen Partners”, die Genauigkeit in Verbindung mit dem Foot-Pod, Kompatibilität mit einem SRM Leistungsmesser (Radsport) der versprochen einfachen Triathlon Verwendung und dem Zusammenspiel mit meinem Mac gespannt. Mittlerweile bin ich mit dem 310xt gut 120km gelaufen und bin insbesondere vom Virtuellen Partner und vom “Vibrationsalarm” begeistert. Gerade letzterer ist für “iPod-Hörer” sehr interessant, da es AutoLaps oder Phasenwechsel ohne Signalton, sondern mit einem vibrieren am Handgelenk signalisiert. Auch die Genauigkeit liegt im Rahmen dessen, was ich vom s3 Laufsensor und dem Polar G3 GPS Sensor gewohnt bin. bei ca. +/- 2 bis 3%. Auch an das “Handling am linken Arm gewöhnt man sich – zumindest im Training. Allerdings werden sich wohl nur die Wenigsten den Luxus zweier solcher High-End Geräte für Training und Wettkampf leisten zu könne oder wollen. Wo viel Licht ist, gibt es leider auch immer Schatten. So auch beim 310xt. Leider kommt in Verbindung mit dem Laufsensor die GPS Aufzeichnung aus dem Tritt. Zwar wird die (Gesamt-) Distanz ebenso wie die aktuelle Pace (min/km) noch genau angezeigt und gespeichert, aber die aufgezeichneten GPS-Tracks sind mit großen Abweichungen völlig inakzeptabel. Hierfür habe ich zwar Garmin kontaktiert, aber eine Antwort bzw. Lösung steht noch aus. Wie sich der 310xt beim Radtraining schlägt, z.B. Trikotflattern oder Genauigkeit, werde ich nun in den nächsten Wochen gegenüber der RS800cx mit Radsensor testen. Auch werde ich eine genaue Statistik über meine Laufstrecken erheben und hier veröffentlichen.
Erster Eindruck: Eye-Fi Home SD-Card mit integriertem Wlan
Eine kleine amerikanische Firma, namens Eye-Fi schein das Produkt entwickelt zu haben, auf welches viele Digitalkamerafans seit langem warten. War es bis jetzt immer mühselig entweder die Digitalkamera über USB oder die SD-Karte direkt zu entnehmen um die digitalen Schnappschüsse herunter landen zu können, so machen die neuen Eye-Fi Karten dieses im Handumdrehen automatisch. Der Trick an der Sache ist der, dass auf der SD-Karte selbst eine WLAN Karte integriert ist. Die von der Kamera bereitgestellte Energie reicht für den sporadischen Betrieb völlig aus.
Was sich auf der Herstellerseite so gut ließt, lässt das Herz des Technikfans Höherschlagen. Einziges Problem hierbei ist, dass die Karten in Amerika schon länger erhältlich sind, in Europa schlichtweg aber noch nicht erhältlich sind. In diesem Zusammenhang hilft also nur der Blick in eBay oder ein direkter Import aus den USA. Geliefert wird die einfachste Eye-Fi Home Karte mit einem Installationsposter, einem weißen SD-Card Reader und der Karte selbst natürlich. Zunächst muss man sich von der Herstellerwebsite erst einmal die entsprechende Eye-Fi Manager Software herunterladen und diese Installieren. Die Mac Version ist nur wenige Megabyte groß und innerhalb von Sekunden installiert und betriebsbereit. Nun Steckt man die Karte samt Cardreader in einen freuen USB Anschluß. Der Eye-Fi Manager findet sogleich die entsprechende Karte und fordert per kleiner Popup Nachricht auf Zugangsdaten für ein WLAN einzurichten. Hier kommt nun für deutsche Benutzer und deutsches Recht ein Knackpunkt. Die Karte und deren Funktion lässt sich erst nach erfolgter Registrierung und Bestätigung der emailadresse verwenden. Solche Zwänge sind eigentlich dank EU-Recht und auch in Deutschland unzulässig. Zudem scheint es, als würde der Eye-Fi Manager die Netzwerknamen und entsprechenden Passwörter auf einem zentralen Eye-Fi Server abzulegen. Auch diese Vorgehensweise birgt größere Sicherheitsrisiken für die Nutzer. Denn auf diesem Wege können durch Sicherheitslücken Netzwerknamen (SSIDs) und deren Passwörter in die Öffentlichkeit und von “Hackern” eventuell missbraucht werden. Hat man trotz aller Bedenken sein Netzwerk eingerichtet, kann man nun die Karte in seine Kamera einlegen. In meiner betagten Canon Ixus 30 klappte die Übertragung innerhalb weniger Sekunden einwandfrei. Zusätzlich meldet die Software, dass man die Stromsparfunktionen der Kamera lieber deaktivieren sollte und gibt auch passend für das Modell die entsprechende Vorgehensweise an. In den entsprechenden EInstellungsmöglichkeiten der Software kann man zudem das lokale Speicherverzeichnis, sowie die Benennung der Dateien nach seinen eigenen Vorstellungen festlegen. Ich selbst habe die “Übergabe” an iPhoto aktiviert und so werden die Bilder automatisch beim nächsten öffnen von iPhoto ‘09 importiert.
Eye-Fi bietet noch weitere Karten auch nach dem neuen SDHC-Standard an. Die Eye-Fi Share überträgt kabellos Bilder und wahlweise auch Videos an den PC oder Mac sowie bindet diese je nach Voreinstellung direkt in einen oder mehrer Onlineservices wie YouTube, Flickr, Facebook, Picasa und so weiter ein. Die Premiumausführung Eye-Fi Explore Video mit 4GB Speicher kann dies zumindest in den USA auch von unterwegs aus. Möglich macht dies der mitgelieferte für ein Jahr kostenlose “Explore-Service”. Mit diesem Abo kann sich die entsprechende Eye-Fi Karte bei über 10.000 Hotspots in den USA einloggen und automatisch Ihre Daten an die entsprechenden Onlinedienste übertragen. Zudem kann die Karte über diese Hotspots Ihren ungefähren Standort ermitteln und schreibt diesen Koordinaten automatisch in die “Exif-Informationen” der aufgenommen Bilder. Gerade für den USA Urlaub eine interessante Funktion. Alle Dienste können nachträglich auch einzeln gegen eine entsprechende Gebühr auf jeder Karte aktiviert werden.
Erster Eindruck: Polar CS600x mit allem Zubehör
Knapp ein halbes Jahr nachdem RS800cx hat Polar sein Radsportcomputer CS600 um die GPS Funktionalitäten erweitert. Da ich sowohl vom CS600, als auch von den GPS Funktionen des RS800cx begeistert bin, war ein Upgrade auf den CS600x obligatorisch. Zumindest für mich, da ich aufm Rad eigentlich keine Uhr am Handgelenk oder Lenker haben will. Das Gehäuse ist von der Form identisch mit dem des CS600, allerdings ist es nun nicht mehr in einer Carbonoptik bedruckt, sondern in weiß, silber und anthrazit gehalten.

Die Hauptunterschiede des CS600x zum CS600:
- automatisches GPS-Geocaching sobald ein Polar G3 GPS Sensor verwendet wird
- Polar IrDA USB Interface im Lieferumfang
- Kann mit Hilfe des G3 GPS Sensors und einem “optionalen Armband” auch fürs Lauftraining mit Geschwindigkeits- und Distanzmessung verwendet werden
- Einführung des 2s Speicherintervall
- Verwendung von Bike SpeedSensor und G3 Sensor zur gleichen Zeit
- Anzeige der durchschnittlichen/maximalen Geschwindigkeit und Trittfrequenz
- Wieder Einführung der Trip Anzeige bzw. des Tageskilometerzählers
- Anzeige der Temperatur und Speicherung zu jeder Zwischenzeit
- Unterschiedliche Ansicht und Speicherung von "Laps" und "AutoLaps"
Die Hauptunterschiede des RS800cx zum CS600x:
- Möglichkeit verschiedene Einheiten miteinander zu kombinieren.
- Eingabe von bis zu drei Schuhen mit getrennten Kalibrierungsfaktoren
- Verwendung von S3 und G3 Sensor zur gleichen Zeit.
Die Hauptunterschiede des CS600x zum RS800cx:
- Kompatibel mit dem Polar Leistungsmesser w.i.n.d.
- Trittfrequenz kann rechts unten neben der Geschwindigkeit dargestellt werden

Folglich ist das neue Hauptargument für den CS600x, die GPS Routenaufzeichnung. Diese ist von der Funktionsweise identisch mit der Funktion des RS800cx. Die weiteren Neuerungen, wie das 2s Speicherintervall oder die Trennung des “Laps” und “AutoLaps” kann man als evolutionäre Weiterentwicklung ansehen. Bedienung und Menüstruktur ist, abgesehen von den neuen Funktionen, identisch mit dem CS600. Ist der CS600x, als auch der CS600 auch in Verbindung mit dem Polar Leistungsmesser ein hervorragendes Gerät, enttäuschen die Neuerungen in der Software ein wenig. Kurz gesagt, gibt es mit Version 5.35.161 nämlich keine. So kann zum Beispiel der aufgezeichnete Track in Google Earth nur nach der Herzfrequenz eingefärbt werden. Die Einfärbung nach Geschwindigkeit, Trittfrequenz oder Leistung ist leider noch nicht möglich. Auch gibt es zum momentanen Zeitpunkt keine Möglichkeit, “Ausreißer” bei den GPS Koordinaten zu korrigieren. Der Empfang des G3 GPS Sensors ist zwar exzellent, aber durch Unterführungen oder Tunnels kann es passieren, dass ein Trackpunkt 50m ab vom Schuss liegt.
Wer sich gerne die gesamte Aufzeichnung mit Google Earth selber anschauen möchte, bekommt unten eine GPS Beispieldatei im kmz Format:
Erster Eindruck: Polar RS800cx mit allem Zubehör

Wenige Tage nachdem ich den Newsletter über die neue Polar Mutisportcampagne erhalten hab, hatte mein Sportfachhändler die nagelneue RS800cx schon im Regal. Also gleich mal eingepackt. Die RS800cx ist entweder ohne Geschwindigkeitssensoren oder mit einem Rad, Lauf oder GPS Sensor erhältlich. Da aber schon eine RS800 und ein CS600 sich in meinem Besitz befinden, stehen mir alle möglichen Sensoren zur Verfügung. Die Menüstruktur ist der RS800 sehr ähnlich und nur durch den neuen Bereich "Räder" ergänzt. Hingegen weggefallen ist die Einstellungsmöglichkeit, ob der S3 Laufsensor auf dem Schuhspann getragen oder in den Adidas Fusion Laufschuhen verwendet wird. Die Unterschiede im Detail zum RS800 sind so vielfältig, dass ich Sie lieber in einer Liste aufzähle:
- automatisches GPS-Geocaching sobald ein Polar G3 GPS Sensor verwendet wird.
- Möglichkeit verschiedene Einheiten miteinander zu kombinieren.
- Eingabe von bis zu drei Schuhen mit getrennten Kalibrierungsfaktoren
- Verwendung von S3 und G3 Sensor zur gleichen Zeit.
- Anzeige der durchschnittlichen/maximalen Geschwindigkeit, Schritt- oder Trittfrequenz.
- Wieder Einführung der Trip Anzeige bzw. des Tageskilometerzählers.
- Anzeige der Temperatur und Speicherung zu jeder Zwischenzeit.
- Unterschiedliche Ansicht und Speicherung von "Laps" und "AutoLaps".
Zum Thema Geschwindigkeitsmessung
Konnte die RS800 nur maximal Geschwindigkeiten von 58km/h anzeigen und abspeichern, so speichert die RS800cx in Verbindung mit dem Polar G3 GPS Sensor Geschwindigkeiten bis zu 250km/h auf. Der Radsensor ist weiterhin auf 127km/h und der Laufsensor auf 36km/h limitiert. Auch kann einem der RS800cx erstmals die Qualität des Satelittensignals anzeigen, sofern man sich die GPS Geschwindigkeit in einer der beiden oberen Zeilen anzeigen lässt. Dann wird einem nämlich folgendes Symbol angezeigt:
Die Balken zeigen hierbei die Qualität des Signales an. 3 Balken bedeuten minimaler, vier guter und fünf Balken sehr guter Empfang. Selbstverständlich bedeutet das
Symbol das der RS800cx seine Geschwindigkeit und Distanz vom Laufsensor erhält und das
Symbol entsprechend vom Radsensor. Bei der Wahl der Sensoren lässt der RS800cx dem Nutzer die freie Wahl. So kann man entweder die jeweiligen Sensoren einzeln verwenden, oder auch zusätzlich zum Rad oder Laufsensor des GPS Sensor zum Geocaching dazuschalten. Eine Anzeigen der Geschwindigkeit vom Laufsensor und der Distanz vom GPS Sensor scheint dagegen nicht möglich zu sein. Auch ist eine automatische Kalibrierungsfunktion bei der Verwendung von GPS und Laufsensor nicht vorhanden. Da der RS800cx das aufzeichnen der zurückgelegten Strecke beherscht, kann man sich auch die aktuellen Koordinaten anzeigen lassen. In diesem Display, welches man sich aber nicht während einer Einheit anzeigen lassen kann, sind Längen und Breitengrad vermerkt, sowie die Anzahl der GPS Satelliten im Empfangsbereich.
Kombinierte Einheiten
Der RS800cx unterstützt Multisport Einheiten oder sogenannte kombinierte Einheiten. Startet man innheralb von 60 Minuten erneut eine Einheit, so bietet der RS800cx an diese Einheit mit der/den vorherigen Einheit(en) zu verbinden. Danach erscheint ein zusätzliches "kombiniertes" Display welches einem die Gesamtzeit und -Distanz sowie die verbrauchten Kalorien anzeigt.
Verbesserte Zwischenzeiten oder "Lap" Verwaltung
Dies ist eine wirklich kleine aber dafür umso feinere Verbesserung. Hatte der RS800 die "Autolaps" noch mit den "Laps" zusammengeworfen, so werden jetzt diese beiden Funktionen sauber von einander getrennt. Der RS800cx zeigt mit eingeschalteter "AutoLap" Funktion bei einer "Lap"-Nahme nicht mehr die Zeit von der letzten "AutoLap", sondern von der letzten "Lap" bzw. vom Beginn an. So kann man jetzt bei einem Marathon bequem die AutoLap auf 1.000m stellen und alle 10.000 eine "manuelle Zwischenzeit" nehmen und behält eine hervorragende Übersicht.
Dies war es erst einmal für heute. Die Tage kommt der erste Bericht über die Verwendung des RS800cx, die Trackaufzeichnung bzw. Ansicht/Auswertung mit Google Earth und die neue ProTrainer Version 5.30.152.











