EuroBike: Neue Leistungsmesssysteme in Form von Saxonar Power2Max, S_Synce iCycloPower und Polar / Look P5 Sensoren [Update 2]
Nachdem vor etwas über einem Jahr wichtige Patente vom Marktführer SRM im Bereich der Leistungsmessung ausgelaufen sind, kommt so langsam Bewegung in diesen Markt. Nach “Quarq” setzt nun auch Saxonar auf das bewerte Konzept der Dehn-Messstreifen im Bereich des Kurbelsternes. Polar & Look, aber auch O_Synce, gehen aber mit Ihren pedalbasierten Konzepten völlig neue Wege. Dabei bieten diese, neben der Leistung und Trittfrequenz, teilweise weitere nützliche Messwerte. Während Polar & Look Ihre Messelektronik in die Pedalachse integrieren, geht O_Synce noch einen Schtitt näher an die Füße des Athleten heran, da die Messelektronik in das jeweilige Pedal selbst integriert wird. Ob und wenn ja welches System das Hält, was es verspricht bleibt abzuwarten. Aber die Chancen stehen gut, dass sich im Preis-Leistungsverhältnis gegenüber dem "Monolplisten" SRM etwas tut.
Kommen wir zunächst einmal zum “Platzhirsch” unter den drei Newcomern. Dies ist zweifelsohne das P5 genannte System von Polar und Look. Jeweils in der hohlen Pedalachse sitzen acht Dehn-Messstreifen. Grundsätzlich geht diese Technik, so der Look Geschäftsführer Thierry Fournier auf der EuroBike, auf eigene Labormessanordnung zur Pedalentwicklung aus dem Jahre 2000 zurück. Diese wurden 2003 teilweise auch patentiert. Da die Elektronik größtenteils in der Pedalachse untergebracht ist, unterscheidet es sich ansonsten kaum zum normalen Kéo Pedal, lässt alle sämtliche gewohnten Montagepositionen der Schuhplatten zu und ist, hinsichtlich der Haltbarkeit, ebenfalls dreifach gelagert und doppelt gedichtet. Der Polar P5 Sensor wird mit Hilfe eines Steckers auf der Innenseite in die Pedalachse gesteckt. Hierin befindet sich jeweils eine Batterie zur Stromversorgung und die entsprechende Elektronik zur Leistungsberechnung und Datenübertragung zum Trainingscomputer. [Update:] Am linken Pedalsensor schaltet man den P5 Sensor mit Hilfe eines großflächigen Druckknopfes ein. Zudem wählt man dort die entsprechende Kurbellänge von 170, 172,5, 175 oder 177,5mm aus. Vor jedem Training führt jedes Pedal selbstständig eine ca. zwei Sekudnen dauernde Kalibrierung selbstständig durch. [/Update] Die Batterielaufzeit soll bei täglicher Benutzung ca. fünf Monate betragen. Das nun wichtigste ist aber die Leistungsmessung. Diese soll mit einer Genauigkeit von +/- 2% bestimmt werden. Zusätzlich kann das Polar Look Power Pedal die Leistungsverteilung der Beine ermitteln. Dieser Wert wird häufig auch “Rechts-Links Balance” genannt. Ebenfalls wird die Trittfrequenz an den kompatiblen Trainingscomputer übertragen. Aktuell ist der Polar CS500, CS600x und dessen Vorgänger CS600 kompatibel. Das Gewicht des Sensors liegt bei ca. 20g pro Pedalseite. Ein weiterer Vorteil des Systems ist, dass es schnell zwischen verschiedenen Rädern gewechselt werden kann. Hierfür benötigt man lediglich den entsprechenden Maulschlüssel um das Pedal lösen zu können. Insgesamt soll das Gewicht bei ca. 448g für beide Look Kéo Pedale samt Schuhplatten, Befestigungsschrauben und zweier P5 Sensoren liegen. Dies wären 118g mehr als für einen vergleichbares Look Kéo Pedalsystem mit 330g.
Der Polar P5 Sensor und das Look Kéo Power Pedal soll ab Frühjahr 2011 für ca. 1500 - 1800€ erhältlich sein. Auch ist momentan nur ein Pedalmodell vorgesehen und entsprechend wird es vorerst keine MTB-Version geben. Leider war weder am Look noch am Polar Stand ein funktionstüchtiges System ausgestellt. Lediglich “Prototypen” konnte man "anfassen".
Alle weiteren genauen technischen Daten finden sich im offiziellen Datenblatt.
Die zweite, ebenfalls außergewöhnliche Neuheit, ist der Leistungssensor Power2Max von Saxonar. Im Gegensatz zum Polar & Look P5 setzt der Power2Max allerdings auf eine Kombination aus vier Dehn-Messstreifen, einem Beschleunigungs- und einem Temperatursensor. Die Macher, es war der Geschäftsführer, sein Partner und leitender Ingenieur in Personalunion vor Ort, setzen bei Ihrem Konzept auf einen Leistungssensor für die breite Masse. Sprich Alles in Allem, also mit passender Kurbel und entsprechenden Trainingscomputer sollte der Power2Max unter der 1000€ Marke bleiben, ohne dabei auf wichtige Merkmale wie Genauigkeit oder Haltbarkeit zu verzichten. Sprich bei Saxonar hat man den Leistungssensor so ausgelegt, dass er, eine kompatible Kurbel vorausgesetzt, selbst mit einfachem Werkzeug montiert werden kann. Alle wichtigen Serviceleistungen, durch die komplett vergossene Konstruktion ist nur ein Batteriewechsel nötig, kann jeder Kunde ebenfalls selber durchführen. Der Sensor ist kompatibel zum ANT+ Standard. Der Segen mit vielen kompatiblen Geräten auf der einen Seite wird allerdings auch teuer "erkauft". Zwar werden somit die Daten in 250ms Intervallen auf die Sekunde gerundet übertragen, doch könnte theoretisch der Sensor auch das Drehmoment (Torque) ermitteln und übertragen. Das gleiche gilt für eine manuelle Kalibrierung/Validierung, welche wie bei SRM z.B. mittels Prüfgewicht möglich wäre. Diese Möglichkeit bietet das ANT+ Format ebenfalls nicht. Letzere ist aber dank der automatischen Kalibrierung im Leerlauf beziehungsweise mittels der integrierten Logic bei anhaltendem pedalieren entbehrlich. Zusätzlich zur aktuellen Leistung wird die Trittfrequenz ebenfalls und erfasst und an den ANT+ kompatiblen Radtacho übertragen.
Die ausgestellten Geräte waren, dem augenschein nach, serienreif und auch das bereitgestellte Testrad lässt definitiv Großes erwarten. Selbst die Verpackung ist schon fertig. Auf Grund der anziehenden Wirtschaft ist das einzige Problem für Saxonar die entsprechenden elektronischen Bauteile zeitnah zu organisieren. Da die Sachsen zunächst eher kleine Kunden sind, lässt der ein oder andere Hersteller sie mit Lieferzeiten von mehreren Monaten hängen. Ziel ist und bleiben aber auf jeden Fall die ersten Power2Max Sensoren den Kunden unter den Weihnachtsbaum zu legen.
Die “letzte” Neuvorstellung war der iCycloPower aus dem Hause O_Synce. Die weinheimer Ingenieure hatten ein Prototypenträger aufgestellt, welcher direkt an einen PC angeschlossen war. Hier konnte man die diversen Kräfte auf die Pedalachse visualisieren. Das Pedal stammt von taiwanesischen Hersteller Wellgo, welcher vorallem als großen OEM Hersteller bekannt ist. Es sind verschiedene Versionen welche mit den aktuellen Pedalsystemen, kompatiblen sein sollen angedacht. Der Status des Projekts ist nach dem Nachweis der prinzipiellen Tauglichkeit nun auf die Entwicklung eines entsprechenden funktionsfähigen Prototypen fortgeschritten. Die Übertragung vom Pedal zum “Gehirn”, einer kleinen Rechen- und Übertragungseinheit unterm Flaschenhalter, zum Tacho funktioniert ebenso, wie das Pedal samt integriertem Batteriefach selbst. Nun gilt es das Pedal im Labor und in der harten Realität ausgiebig zu Testen und zu verbessern. [Update 2:] Im Gegensatz zum oben beschriebenen Polar & Look Pedal, misst das iCycloPower Pedal die auftretende Kraft nicht in der Pedalachse, sondern direkt im Pedalkörper selbst. Prinzipiell ist man daher auf der einen Seite noch ein Tick näher an der Krafteinleitung dran, also eventuell genauer und auf der anderen Seite auch unabhängiger vom gewählten Pedalsystem und der Schuplattengeometrie. [/Update] Bei O_Synce ist man zuversichtlich ein fertiges Produkt im späten Frühjahr oder Sommer 2011 den gewillten Kunden anbieten zu können. Hier werde ich ebenfalls wie bei Power2Max mit den Entwicklern in Verbindung bleiben um in meinem Blog weiter aktuell berichten zu können.
EuroBike: Lightweight nimmt Triathleten ins Visier
Schon vor der Öffnung der Messetüren gibt Carbonsports einen ersten Ausblick auf seine 2011er Neuheiten. Im Fokus stehen diesmal vor allem Triathleten und Zeitfahrspezialisten. Für Vorne präsentieren die Friedrichshafener das VP8 Laufrad. Es zeichnet sich vor allem durch seine acht-Speichen aerodesign bei gleichzeitig niedrigem Gewicht von ca. 650g und hoher Seitensteifigkeit von 55N/mm aus. Dieser Wert wird durch den Einsatz revolutionärer, neuer Kohlefasermaterialien in Verbindung mit einem optimierten Fertigungsverfahren erreicht. Das dazu passende Hinterrad wird als Disc ausgeführt und soll sensationelle 780g auf die Waage bringen. Dabei liegt die Seitensteifigkeit bei 90 N/mm. Hier erübrigt sich also die Frage ob Disc oder leichtes Hinterrad. da tröstet es nicht wirklich, dass im Set dann Schnellspanner, Laufradtasche, Bremsbeläge, 1,56g leichte Ventilverlängerungen und ein Silca Pumpenadapter mit dabei sind.
Als Wehrmutstropfen für alle Interessierten wird letztendlich entweder der Hohe Preis von 1.460€ (VP8) bzw. 2.380€ (Disc) oder die Gewichtsbeschränkung von maximal 90kg Systemgewicht bleiben.
Mavic gibt Gummi…
Für diese Jahreszeit überraschend, präsentiert der Radsportausrüster Mavic einige Monate nach der EuroBike Rennradreifen mit den eigenen Firmenlogo. Betrachtet man die Strategie der Franzosen, so wurde in den letzten Jahren kontinuierlich das Sortiment vom reinen Laufradbauer hin zum Radsportausrüster beschritten. Mittlerweile sind unter anderem Radcomputer, Ketten&Kassetten, Pedalsysteme, Radschuhe und Radsportbekleidung mit dem gelben "M" erhältlich und es ist nicht verwunderlich, dass man zu den verschiedenen Laufrädern nun auch die passende Reifen anbietet will. Den Anfang wird hierbei das zehnjährige Ksyrium Jubiläumsset Ksyrium Yksion K10 im Januar 2010 machen. Dieses Set richtet sich mit seinem Komplettgewicht von ca. 2100g (mit Reifen&Schläuchen aber ohne Schnellspanner) hauptsächlich an ambitionierte Radsportler mit vielen Jahreskilometern. Entsprechend hoch fallen auch die Anforderungen nach Laufleistung und Pannensicherheit aus. Der Preis von ca. 1000€ ist ebenfalls ambitioniert und sorgt hier für Ebbe im Geldbeutel. Die einzelnen K10 Reifen schlagen mit 225g und ca. 50-60€ ebenfalls recht heftig ein. Im Moment, werden die Dual-Compound Reifen von einem thailändischen Hersteller nach Mavics Spezifikationen hergestellt. Dieser Lieferant fertigt scheinbar aber auch für einige andere große Namen in der Radbranche.
Mavic plant Reifen für viele zukünftige Laufradsets verschiedenster Disziplinen, insbesondere auch für den MTB Bereich, anzubieten. Wenngleich hier durch den deutlich größeren Entwicklungsbedarf es noch Jahre dauern kann, bis entsprechende Reifen den Weg in die Regale der Radsporthändler finden. Zudem sind diverse Tubless Reifen (UST) in der Entwicklung. Ein Pressesprecher von Mavic betont bei einer inoffiziellen Vorstellung des die Idee für die Reifen-Laufradsatzkombination vor Jahren entstand. Damals gelangte man zur Erkenntnis, dass man mit konventionellen Materialen oder Denkweisen, die Leistung der Laufräder nicht mehr weiter steigern konnte. Zurückblickend ist dies also der nächste logische Schritt gewesen. Dies öffnet, nach Aussage eines weiteren Mavic Mitarbeiters, in den Bereichen Gewichtsreduktion, Performance und Aerodynamik von Laufrädern, völlig neue Ansätze. Aber trotz der vielen Marketing Floskeln gibt man sich bei Mavic auch selbstkritisch. So will man (momentan) keinesfalls die großen Hersteller, wie Michelin, Continental oder Schwalbe angreifen. Diese Hersteller machen einen hervorragenden Job und Mavic geht erst seine ersten Schritte. Obwohl man in den letzten Jahren viel Feedback von Mavic gesponserten Radprofils gesammelt hat, hat man nach eigener Aussage noch viel Potential für Verbesserungen!
GPS Datenlogger CicloNAVIC 50 im Radcomputerformat
Nach Polar und Garmin zeigt auch Ciclosport ein Fahrradtacho mit GPS Funktionen. Das Einsteigergerät CicloNAVIC 50 ist im Prinzip ein einfacher Radtacho mit integriertem GPS Empfangsmodul. Dabei zeichnet das Gerät nicht nur die aktuelle Tour auf, sondern es ist vorab möglich, eine GPS Route auf das Gerät zu übertragen und anschließend nachzufahren. Mit der TrackBack Funktion kann man auch sozusagen einen Hinweg auf dem Gerät in einen Rückweg verwanden und sich so wieder zum Ausgangspunkt bringen lassen. Die Tourenplanung kann am heimischen PC zum Beispiel via Google Earth vorgenommen werden und per Kabel an den MiniUSB Anschluss des Tachos übertragen werden. So wird dieser übrigens auch geladen. Die gängigen Formate wie *.GPX und *.KML bzw. *.KML kann der CicloNAVIC 50 direkt verarbeiten. Ob er auch das Garmin *.TCR Format interpretieren kann, darüber schweigt sich Ciclosport noch aus. Hiermit könnte der CicloNAVIC 50 Nutzer auf millionen GPS Tracks der Garmin Connect Nutzergemeinde zurückgreifen. Und zudem würde sich das Gerät als günstiges Alternativgerät zu den deutlich teureren Garmin Edge Geräten anbieten. Der Speicher umfasst 99.999 Wegpunkte, was bei einem 1s Speicherintervall für z.B. 27 3/4 Stunden reicht. Durch die GPS Funktionalitäten fallen Speedsensor und Speichenmagnet weg und auch fürs Bergwandern oder Outdoor-Touren ist der CicloNAVIC 50 bestens gerüstet. Selbstverständlich funktioniert auch hier seine Trackingfunktion und der integrierte "GPS"-Kompass kann ebenfalls genutzt werden. Ein weiterer interessanter Aspekt von GPS Dattenlogger (auch im Allgemeinen) ist folgender: Im Urlaub kann man den Logger den ganzen Tag laufen lassen und einen GPS Track aufzeichnen lassen. Zu Hause angekommen kann man eine Software, wie z.B. Google Picasa oder Microsoft Pro Photo Tools hernehmen und den jeweiligen digitalen Bildern anhand Ihres "Zeitstempels" die entsprechende Geokoordinate aus dem GPS Track zuweisen. Auf diese Weise kann man recht einfach seine Bilder um die entsprechenden Aufnahmestandorte ergänzen. Dies ist auch mit dem hier vorgestellten CicloNAVIC 50 problemlos bewerkstelligt werden.
Der CicloNAVIC 50 soll pünktlich zur Radsaison 2010 für einen Listenpreis von 129,95€ zur Verfügung stehen.
EuroBike: Garmin mit neuem Edge 500 Radcomputer
Nicht nur Polar, sondern auch Garmin hat einen neuen Radcomputer auf die EuroBike mitgebracht. Der Edge 500 ist allerdings kein neues Navigations- und Trainingsgerät wie der Edge 705, sondern eher ein aufs wesentliche verbesserter Edge 305. Im großen und ganzen bietet er auch die gleichen Funktionen wie der Edge 305, bloß bei geringeren Abmessungen. Vom Edge 705 hat der Neue allerdings die ANT+Sport Sensorkompatibilität geerbt, so dass er auch mit dem Premium Brustgurt, dem GSC10 als kombinierter Speed- und Trittfrequenzsensor und entsprechenden Leistungsmessern von z.B. SRM oder CycleOps kompatibel ist. Der auf der EuroBike ausgestellte Edge 500 war nur etwas größer als ein Zippo Feuerzeug und dabei deutlich kleiner als eine Zigarettenschachtel. Um genau zu sein, ist er 4,8 x 6,9 x 2,2cm groß, hat ein Display mit den Abmessungen 3,0 x 3,7 cm und ein Gewicht von knapp 57g. Der Edge 705 wiegt mit 105g fast das Doppelte. Trotzdem bringt der Edge 500, wie auch der 305 oder 705er auch einen barometrischen Höhensensor mit Thermometer mit. Die Akkulaufzeit soll laut Garmin 15 Stunden betragen. Wie groß der Speicher ist und wie viele Stunden Aufzeichnung abgespeichert werden können, darüber schweigt Garmin noch. Allerdings ist der rundenspeicher mit 1000 Runden großzügig angelegt. Der Garmin Edge 500 arbeitet sowohl mit dem Garmin Trainings Center, als auch mit dem kostenlosen Garmin Connect Webservice zusammen. Auch liegt die für die Datenübertragung benötigte Software sowohl in einer Mac, als auch in einer Windows Version vor.
Der Garmin Edge 500 soll Ende 2009 für 229€ über die Ladentheke gehen. Zu einem Preis von 299€ erhält man zusätzlich einen Herzfrequenz-Gurt und dem Speed&Trittfrequenzsensor GSC10 als "Edge 500 Bundle".
EuroBike: Polar mit neuem CS500 Radcomputer und FT7 bzw. FT4 Fitnesscomputern
Wie es schon in der Gerüchteküche brodelte, so hat Polar den neuen CS500 Radcomputer auf der EuroBike 2009 vorgestellt. Auf Basis der bekannten CS-Modelle bietet der neue Radcomputer aber viele innovative Ansätze. Angefangen beim Display, so wurde der CS500 um das Diplay herum gebaut. Es ist wirklich groß und gut ablesbar. Als nächstes fungiert die Halterung am Tacho nicht nur Aufklippmöglichkeit, sondern auch als kleine Wippe. An den Seiten sind keine Knöpfe mehr angebracht, sondern diese befinden sich auf der Rückseite des Gerätes. Drückt man nun auf die linke oder rechte Gehäuseseite, so kippt der Tacho leicht und hierdurch wird der eigentliche Tastendruck ausgelöst. Auf der EuroBike waren Vorseriengeräte mit einwandfreier Funktion ausgestellt. Selbst mit dicken Handschuhen wird man das Gerät einwandfrei bedienen können. Als weitere Neuerung bietet der CS500 eine Erinnerungsfunktion zur rechtzeitigen Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme. Auch die Datenübertragung hat Polar überarbeitet und der neue DataLink USB Stick kann den CS500 auch aus mehreren Metern Entfernung auslesen. Ein Manko hat das neue Designhighlight allerdings. Der CS500 wird nicht mit Polar ProTrainer 5 Software kompatibel sein, sondern kann seine Daten nur noch an den kostenlosen polarpersonaltrainer.com Webservice übertragen. Dafür soll dies dann auch erstmals nicht nur von einem Windows Rechner, sondern auch direkt vom Mac aus funktionieren.
Hier die Offiziellen angaben von Polar zum CS500:
Leistungssteigerung garantiert!
Neben den bewährten Polar Funktionen wie z.B. der Polar OwnZone bietet der CS500 folgende Innovationen:
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Mit den revolutionären Rocker Switch Kippschaltern kann die Display-Ansicht schnell und einfach gewechselt werden
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Das große, übersichtliche Display stellt eine Vielzahl radspezifischer Daten dar
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Durch Kombination aus Herzfrequenz- und Geschwindigkeitsmessung trägt der CS500 zu einer Leistungssteigerung bei
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Er misst den Anstieg und das Gefälle sowie die Höhe während der Fahrt und ermittelt Trainingsbelastung und die benötigte Regenerationszeit
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Innovative Erinnerungsfunktion für eine rechtzeitige Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme
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Möglichkeit bis zu 3 Räder zu verwenden
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Absolut störungsfreie W.I.N.D. Übertragungstechnologie im 2,4GHz Bereich
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Schnelle und unkomplizierte Datenübertragung in den Kostenlosen Web-Service polarpersonaltrainer.com mit dem neuen Polar DataLink

Der CS500 wird mit dem Textilsender WearLink+ W.I.N.D., dem Geschwindigkeitsmesser W.I.N.D., sowie der neuen Dual Lock Radhalterung geliefert.
Im Produktset CS500cad ist zusätzlich der Trittfrequenzmesser W.I.N.D. enthalten. Als Accesoire kann zudem, außer weiteren Geschwindigkeitssensoren W.I.N.D. oder Trittfrequenzsensoren W.I.N.D., auch der Kraft-Leistungsmesser W.I.N.D. kombiniert werden.
Der CS500 ist ab März 2010 lieferbar. In der Grundversion soll er 239,90€ und mit Trittfrequenzsensor 279.90€ Kosten. Der Polar DataLink USB Adapter soll für 49,90€ erhältlich sein.
Als weitere Neuheit hat Polar zwei neue Fitnessmodelle im unteren Mittelklassebereich zur Eurobike mitgebracht. Das erfreuliche ist, dass diese Geräte im Oktober pünktlich zum Weihnachtsgeschaft in den Regalen stehen werden. Die mit 79.95€ veranschlagte FT4 und mit 99,95€ ausgepreiste FT7 kommen in einem hochwertigen Metallgehäuse und "lasergraviertem" Kunststoffarmband. Auch können die Batterien sowohl im Empfänger als auch im Textilsender WearLink+ coded selbstständig gewechselt werden.
Hier die wichtigsten Funktionen der FT4:
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OwnEnergyPointer – ermittelt schnell und einfach auf Basis der Herzfrequenz-Variabilität die persönliche Schwelle zwischen Fettverbrennungs- und Fitnesstraining und zeigt diese während des Trainings an
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OwnCode® codierte Übertragung
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OwnCal® Kalorienverbrauchsmessung
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Menüführung in Deutsch
Die Polar FT7 ist zusätzlich über das als Accesoire erhältliche FlowLink Interface mit der kostenlosen Web-Service polarpersonaltrainer.com kompatibel.
Sigma TopLine 2009 Radcomputer
Der deutsche Hersteller Sigma Sport stellt zur EuroBike seine komplett neu gestaltete Radcomputerserie Topline 2009 vor. Hierbei hat man im Hause Sigma Sport ein besonderes Augenmerk auf die Modellpflege gelegt. Dies bedeutet, dass die Geräte keine neuen revolutionären Funktionen bieten, sondern hauptsächlich in den Bereichen Optik, Benutzerfreundlichkeit und Qualität verbessert erfahren haben. Auch sollen alle Radcomputer der Topline 2009 über ein optionale USB Dockingstation auslesbar sein und somit kann man mit der Sigma Sport Data Center Software den Überblick über sein Radtraining behalten. Interessanter Wiese geht hier Sigma einen anderen Weg, als die großen Hersteller wie Polar oder Garmin, welche mittlerweile alle einen Webservice anbieten und dessen Funktionalität ausbauen. Bei Sigma legt man wohl bewusst ein Augenmerk auf eine Desktop Software und dass die Daten beim Benutzer auf dem PC verbleiben.
Das einstiegsgerät der neuen Topline Serie ist der BC509 und bietet folgende Funktionen:
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Einfache Bedienung
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Großes, leicht ablesbares Display
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Aktuelle Geschwindigkeit
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Tages- / Gesamtkilometer
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Fahrzeit
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Uhrzeit
Der höherwertige BC1009 ist als kabelgebundene oder als kabellose STS Variante erhältlich und bietet unter anderem folgende Funktionen:
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Aktuelle Geschwindigkeit
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Durchschnittsgeschwindigkeit
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Maximalgeschwindigkeit
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Tages- / Gesamtkilometer
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Tages- / Gesamtfahrzeit
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Batteriezustandsanzeige
Das Mittelklassemodell BC1609 bietet die kabellose STS Übertragung und zudem noch folgende Funktionen
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Aktuelle Geschwindigkeit und den Geschwindigkeitsdurchschnitt
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Temperatur
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Roadbook-Funktion (Teilstreckenkilometerzähler)
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Tages- / Gesamtkilometer
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Tages- / Gesamtfahrzeit Rad 1+2
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Trittfrequenz optional
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Hintergrundbeleuchtung
Der BC1909 HR ist für Hobby-Radsportler ausgerichtet und bietet selbstverständlich auch die STS Funkübertragung. Zudem hat er aber auch noch Folgendes zu bietet:
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Aktuelle Geschwindigkeit und den Geschwindigkeitsdurchschnitt
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Herzfrequenz (mit Zielzonen-Funktion und kcal Anzeige)
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Trittfrequenz
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Temperatur
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Countdown Timer
Das neue BC2209 MHR Multifunktionsgerät bietet folgende Funktionen:
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Anspruchsvolles Design
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Aktuelle Geschwindigkeit und den Geschwindigkeitsdurchschnitt
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Herzfrequenz (mit Zielzonen-Funktion und kcal Anzeige)
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Trittfrequenz
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Höhe und Temperatur
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Countdown Timer
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mit mitgeliefertem Armband auch als Wandercomputer einsetzbar
Über Preise und Verfügbarkeit ist leider noch nichts bekannt, allerdings werden die Geräte sicherlich im Frühjahr pünktlich zur neuen Radsaison in den Regalen der Händler stehen.
EuroBike: Polar mit neuem CS500 Radtacho [Update]
In bald zwei Wochen öffnen sich die Pforten der EuroBike 2009 in Friedrichshafen. Viele Neuheiten, wie die neue Ultergra 6700 Gruppe von Shimano, sind schon vorab veröffentlicht worden. Diesen Luxus leisten sich aber eher nur die großen und bekannten Hersteller. Auch Polar nutzt die EuroBike um wieder ein neues Produkt vorstellen zu können. Den Polar CS500, welcher unter dem Motto “Performance & Sience” steht. Vorab sind noch nicht allzu viele Details bekannt. Nur soviel steht schon fest. Zum Einen ist er allein durch die Produktbezeichnung unter dem aktuellen Flaggschiff CS600x angesiedelt und zum Anderen ist er, im Gegensatz zum CS400, mit den Polar w.i.n.d. Sensoren kompatibel. Deshalb bietet alle Möglichkeiten der Geschwindigkeits-, Trittfrequenz und Leistungsmessung. Beim Design rückt Polar von der "Wassertropfen-Optik" der bisherigen CS-Serie ab und lehnt sich eher an Apples iPhone Silhouette an. Dies bedeutet ein großes Display und neue “Rocker Switch” Knöpfe an den Seiten. Bei letzterem handelt es sich um neuartige Kippschalter, welche eine einfache Bedienung ermöglichen sollen. Wann und zu welchem Preis der CS500 im Handel erhältlich ist, bleibt wohl bis zum Start der EuroBike ein Geheimnis von Polar.
[Update:]
Der CS500 soll ab März 2010 in Verbindung mit einem WearLink+ w.i.n.d. und einem Speedsensor w.i.n.d. für 239€ in den Regalen eures Polar Fachhändlers stehen.
[/Update]

Totgesagte leben länger: Shimanos Carbonkurbel kommt doch!
Vor gut zwei Jahren hat Shimano seine erste Carbonkurbel FC7800-C angekündigt. Bisher war von dieser Kurbel keine Spur und auch bei der veröffentlicht unter: Carbon, DuraAce, EuroBike, Rennrad, Shimano, Triathlon, Zeitfahren keine Kommentare





















