pietsch.ro
4Jun/101

Polar ♥ Apple! WebSync Software für Mac OS X erschienen

Screenshot Polar WebSync 2 SoftwareNachdem es in der letzten Zeit etwas ruhiger um die finnischen Herzfrequenzspezialisten geworden ist, haben Sie nun die WebSync 2 Software für Mac freigegeben. Diese ist zu den Polar Herzfrequenzmessern kompatibel, welche die datenübertragen mittels FlowLink oder Datalink unterstützen. Im Einzelnen wird aktuell der Polar CS500, RS300x, FT80, FT60, FT40, FT7 und FA20 unterstützt und diese Modelle können Ihre Daten mit dem kostenlosen Webservice polarpersonaltrainer.com abgleichen. Ebenfalls aktualisiert und vereinheitlicht Polar auch die Windows Version der WebSync Software. Die vormals nur mit dem CS500 kompatible WebSync 2 Software unterstützt nun auch die oben genannten FlowLink kompatiblen Geräte. Beide Installationspakete können hier heruntergeladen werden. Beide Versionen konnten bei einem kurzen Test durch schnelle und problemlose Übertragungen glänzen, wobei "Langzeiterfahrungen" erst einmal abgewartet werden müssen. Deshalb habe ich aus gegebenen Anlass ein "Polar WebSync 2 & polarpersonaltrainer.com Special" zusammengestellt, in welchem ich die ersten Schritte mit vielen Screenshots zusammengestellt habe.

Polar WebSync 2 Software auf einem Windows PC installieren
Polar WebSync 2 Software auf einem Apple Mac installieren
Synchronisation zwischen CS500 und polarpersonaltrainer.com mit Hilfe der WebSync 2.0 Software einrichten

16Apr/1013

Erster Eindruck: Polar CS500 mit allem Zubehör

Pünktlich zum Saisonbeginn für uns Radsportler liefert Polar seine neuste Cyclingkreation CS500 aus. In der gewohnt edlen schwarzen Pappbox versteckt sich der erstmalig trapezförmige Radtacho und dessen Zubehör.

Im Lieferumfang des CS500  ist enthalten:

  • Polar CS500 Radcomputer
  • Duallock Tachohalterung mit Gummiunterlage und Kabelbindern
  • Polar WearLink+ w.i.n.d. samt Textil Brustgurt
  • Polar Speed Sensor w.i.n.d. mit Gummiunterlage und Kabelbindern
  • Polar universal Speichenmagnet
  • Bedienungsanleitungen und Infoblatt "Konformitätserklärung"
  • Internationale Polar Garantiekarte

Der Polar CS500cad enthält zusätzlich noch:

  • Polar Trittfrequenz Sensor w.i.n.d.
  • Polar Kurbelmagnet und dazugehöriges Befestigungsklebeband.

Zusätzliches Zubehör kann noch zusätzlich erworben werden:

  • Polar Trittfrequenz Sensor w.i.n.d.
  • Polar Speed Sensor w.i.n.d.
  • Polar Power Output Sensor w.i.n.d.
  • Polar DataLink USB Interface

Polar CS500

Der CS500 selbst ist hochwertig verarbeitet und Teile des Gehäuses aus Metall. Insbesondere die Befestigung ist sehr massiv. Hierbei hacken sich zwei Hacken auf der Rückseite des Gerätes in zwei Metallbolzen in der Halterung ein. Zum Einsetzen und Entfernen des Tachos muss man einen gut erreichbaren Schiebeschalter in dessen Richtung schieben. Dies klingt vermeindlich kompliziert, ist es aber nicht. Sitzt die Halterung einmal fest am Rad, so kann man den Radcomputer schnell mit einer Hand einsetzen und wieder entnehmen. Der CS500 besitzt nur noch eine herkömmliche Taste auf der Vorderseite. Die rote Start-/Stopptaste sitzt wie gewohnt unterhalb des großen Displays. Auf dessen Anzeige passen bis zu fünf verschiedene Anzeigewerte. Gesteuert wird das Gerät im übrigen über zwei Tasten auf der Rückseite. der Clou an den "Rocker Switch" getauften Tasten ist die Montage in der Halterung. Dadurch wird der CS500 nämlich entlang seiner in Fahrtrichtung zeigenden Längsachse "kippbar". Dies führt dazu, dass man mit der Hand oder den fingern keine genaue Taste drücken, sondern nur noch die linke oder rechte Hälfte des Displays oder dessen Randes. Kippt das Gerät leicht, drückt eine Nase in der Halterung auf die auf der Rückseite befindlichen Tasten. Wenige Minuten montiert, bin ich sehr begeistert von diesem Bedienkonzept. Besonders an meiner Zeitfahrmaschine könnte ich mir eine entsprechende Montage zwischen den Extensions vorstellen. So könnte man den CS500 bequem mit dem Ansatz des Daumens bedienen ohne seine Hand von den Schalthebeln nehmen zu müssen. Die Montage des kompletten Sets ist eher einfach. Kabelbinder durch die Halterung, Gummiunterlage drunter gesteckt und am Vorbau die Kabelbinder gut festgezogen. Das gleiche noch einmal mit dem mitgelieferten Speed Sensor w.i.n.d. und noch schnell den Speichenmagnet mit Hilfe der Schraube festziehen. Das war es dann auch schon.

Was zunächst negativ aufgefallen ist, ist dass der Polar CS500 scheinbar nur englisch "spricht". Es gibt twar nicht viele Textanzeigen, diese sind allerdings alle in englsicher Sprache. Eine Option dies umzuschalten konnte ich nicht finden und wird im Handbuch ebenfalls nicht erwähnt.

Mehr zum CS500 werde ich in den folgenden Tagen berichten. Insbesondere in Verbindung mit der neuen WebSync 2 Software für die Datenübertragung in Verbindung mit dem Polar DataLink USB Stick. Wen es aber interessiert, der findet unter folgendem Link die vollständige Bedienungsanleitung des CS500 in deutscher Sprache. Auch werde ich ausführlich auf die Neuerungen des polarpersonaltrainer.com Webservices eingehen, der einige neue Dinge in Verbindung mit dem Polar radcomputer bietet.

Polar CS500 mit allem ZubehörBefestigungsmechanismus des Polar CS500Der Polar CS500 samt halterung von der SeiteDie Halterung mit Verriegelungsmechanismus auf der 'Gabelseite'Polarparade! Alle aktuellen Radmodelle CS600x (links), CS500 (mitte) und RS800cx pte (rechts)

Auf die Bilder klicken um Sie zu vergrößern...

16Jan/101

Polar Herzfrequenzmesser zukünftig auch mit Mac Unterstützung? [Update]

Lange hat es gedauert, aber nun mehren sich im Vorfeld der Ispo 2010 eindeutig die Zeichen, dass Polar zukünftig auch Mac OS X mit seinen Anwendungen unterstützen wird. Wie dies genau aussieht und welche Modelle genau unterstützt werden ist, bis auf eine Ausnahme leider noch nicht bekannt. Zumindest der für Frühjahr 2010 angekündigte CS500 Radcomputer wird über sein DataLink genanntes USB Interface und die neue Software auch direkt am Mac auslesbar sein. Ob die entsprechende Software von Polar dann ebenfalls WebSync oder vielleicht iLink heißen wird, ist unbekannt. Höchstwahrscheinlich ist dieser Markenname aber ohnehin schon vergeben.

Die genaue Aussage des Polar USA Repräsentanten lautete schon im Dezember 2009 wie folgt:

Screenshot der Ankündigung des Polar USA Mitarbeiters Chris, welcher auch Moderator im Polar Forum ist

Den Link zur original Webseite mit der entsprechenden Ankündigung findet Ihr hier.

[Update]
Am 19.02.2010 hat im Polar Forum ein anderer Moderator die Aussage von "Chris" mit einer Ankündigung offiziell bestätigt. Diese lautet wie folgt:

Mac Support
We are happy to share that the first Mac compatible Polar product will be the CS500. Polar will provide Mac support for DataLink data communication (used by CS500) starting in May 2010 working with polarpersonaltrainer.com web-based training application. Following the CS500, Polar will widen its Mac supported product range in the Autumn 2010, when we will also provide Mac support for all FlowLink enabled Training Computers (like FT-series and RS300X).

At this time due to Mac hardware incompatibility with to IrDA interfaces, we cannot provide Mac support for Polar products that have application data transfer via IrDA devices. We do not foresee that this hardware restriction will change. However as we go forward, Polar plans to also provide Mac compatibility for many of its future performance application products via alternative data transfer techniques.

Die vollständige Ankündigung von Moderator kann findet Ihr hier. Der Ankündigung kann man entnehmen, dass im Mai der CS500 das erste Mac kompatible Polar Produkt sein wird. Im Herbst 2010 sollen zudem die Software um kompatible Geräte mit FlowLink Interface der FT-Serie sowie der RS300X auch am Mac nativ auslesbar sein. Gleichzeitig wurde eine zukünftige Unterstützung von aktuellen Geräten der RS-, CS- oder S-Serie mit IrDA Interface eine Absage erteilt. Diese Geräte werden deshalb wohl nie ohne eine Virtualisierungssoftware unter Mac OS X ausgelesen werden können.
[/Update]

2Sep/090

EuroBike: Polar mit neuem CS500 Radcomputer und FT7 bzw. FT4 Fitnesscomputern

Wie es schon in der Gerüchteküche brodelte, so hat Polar den neuen CS500 Radcomputer auf der EuroBike 2009 vorgestellt. Auf Basis der bekannten CS-Modelle bietet der neue Radcomputer aber viele innovative Ansätze. Angefangen beim Display, so wurde der CS500 um das Diplay herum gebaut. Es ist wirklich groß und gut ablesbar. Als nächstes fungiert die Halterung am Tacho nicht nur Aufklippmöglichkeit, sondern auch als kleine Wippe. An den Seiten sind keine Knöpfe mehr angebracht, sondern diese befinden sich auf der Rückseite des Gerätes. Drückt man nun auf die linke oder rechte Gehäuseseite, so kippt der Tacho leicht und hierdurch wird der eigentliche Tastendruck ausgelöst. Auf der EuroBike waren Vorseriengeräte mit einwandfreier Funktion ausgestellt. Selbst mit dicken Handschuhen wird man das Gerät einwandfrei bedienen können. Als weitere Neuerung bietet der CS500 eine Erinnerungsfunktion zur rechtzeitigen Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme. Auch die Datenübertragung hat Polar überarbeitet und der neue DataLink USB Stick kann den CS500 auch aus mehreren Metern Entfernung auslesen. Ein Manko hat das neue Designhighlight allerdings. Der CS500 wird  nicht mit Polar ProTrainer 5 Software kompatibel sein, sondern kann seine Daten nur noch an den kostenlosen polarpersonaltrainer.com Webservice übertragen. Dafür soll dies dann auch erstmals nicht nur von einem Windows Rechner, sondern auch direkt vom Mac aus funktionieren.

Hier die Offiziellen angaben von Polar zum CS500:

Leistungssteigerung garantiert!

Neben den bewährten Polar Funktionen wie z.B. der Polar OwnZone bietet der CS500 folgende Innovationen:

  • Mit den revolutionären Rocker Switch Kippschaltern kann die Display-Ansicht schnell und einfach gewechselt werden
  • Das große, übersichtliche Display stellt eine Vielzahl radspezifischer Daten dar
  • Durch Kombination aus Herzfrequenz- und Geschwindigkeitsmessung trägt der CS500 zu einer Leistungssteigerung bei
  • Er misst den Anstieg und das Gefälle sowie die Höhe während der Fahrt und ermittelt Trainingsbelastung und die benötigte Regenerationszeit
  • Innovative Erinnerungsfunktion für eine rechtzeitige Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme
  • Möglichkeit bis zu 3 Räder zu verwenden
  • Absolut störungsfreie W.I.N.D. Übertragungstechnologie im 2,4GHz Bereich
  • Schnelle und unkomplizierte Datenübertragung in den Kostenlosen Web-Service polarpersonaltrainer.com mit dem neuen Polar DataLink

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Der CS500 wird mit dem Textilsender WearLink+ W.I.N.D., dem Geschwindigkeitsmesser W.I.N.D., sowie der neuen Dual Lock Radhalterung geliefert.

Im Produktset CS500cad ist zusätzlich der Trittfrequenzmesser W.I.N.D. enthalten. Als Accesoire kann zudem, außer weiteren Geschwindigkeitssensoren W.I.N.D. oder Trittfrequenzsensoren W.I.N.D., auch der Kraft-Leistungsmesser W.I.N.D. kombiniert werden.

Der CS500 ist ab März 2010 lieferbar. In der Grundversion soll er 239,90€ und mit Trittfrequenzsensor 279.90€ Kosten. Der Polar DataLink USB Adapter soll für 49,90€ erhältlich sein.

Als weitere Neuheit hat Polar zwei neue Fitnessmodelle im unteren Mittelklassebereich zur Eurobike mitgebracht. Das erfreuliche ist, dass diese Geräte im Oktober pünktlich zum Weihnachtsgeschaft in den Regalen stehen werden. Die mit 79.95€ veranschlagte FT4 und mit 99,95€ ausgepreiste FT7 kommen in einem hochwertigen Metallgehäuse und "lasergraviertem" Kunststoffarmband. Auch können die Batterien sowohl im Empfänger als auch im Textilsender WearLink+ coded selbstständig gewechselt werden.

Hier die wichtigsten Funktionen der FT4:

  • OwnEnergyPointer – ermittelt schnell und einfach auf Basis der Herzfrequenz-Variabilität die persönliche Schwelle zwischen Fettverbrennungs- und Fitnesstraining und zeigt diese während des Trainings an
  • OwnCode® codierte Übertragung
  • OwnCal® Kalorienverbrauchsmessung
  • Menüführung in Deutsch

Die Polar FT7 ist zusätzlich über das als Accesoire erhältliche FlowLink Interface mit der kostenlosen Web-Service polarpersonaltrainer.com kompatibel.

8Jul/090

Eine "Chromebombe" auf Microsoft? [Update 2]

Nach dem ersten Angriffen mit dem Google Chrome Webbrowser und dem Betriebssystem für Mobilgeräte Android dringt Google nun auch mit dem Chrome OS in den Bereich der Computerbetriebssysteme vor. Im offiziellen Google Blog erklärten Sundar Pichai, Google-Vizepräsident für Produkt-Management und Linus Upson, Engineering Director Geschwindigkeit, Sicherheit und Einfachheit zu den wichtigsten Zielen bei der Entwicklung des Betriebssystems. Dies soll vor allem durch die Einhaltung gängiger und zukünftiger Webstandards erreicht werden. Dies hat zum EInen den Vorteil, dass alle Anwendungen, welche schon heute im Browser funktionieren, auch für Chrome OS geeignet sind. Umgekehrt werden dann auch viele Anwendungen, welche für Chrome OS designed wurden auch in anderen Browsern funktionieren. Zunächst legt Google den Hauptaugenmerk auf Netbooks. Diese günstigen&portablen Geräte stellen trotz Wirtschaftskrise das einzige Marktsegment dar, welches noch hohe Wachstumszahlen aufweisen kann. Hierbei ist erfreulich, dass Google die besonders sparsamen und auch vergleichsweise günstigen ARM CPUs unterstützen wird. Dies liegt, ebenfalls wie beim Betriebssystem Android an den Linux Fundament. Dies wird bei vielen Linuxjüngern Freudeschreie auslösen und darauf hoffen, dass Linux nun in der breiten Masse ankommt. So können auch die klassischen Linux Distributionen auf eine wachsende Unterstützung der Hardwarehersteller hoffen. Intel ist zum Beispiel schon länger an dem Moblin Projekt beteiligt.

Trotz all der Euphorie, muss man zunächst aber auch etwas Skepsis haben. Das Chrome OS Betriebssystem wird zunächst nur für PC Hersteller interessant sein, welche hohe Stückzahlen aufweisen. So müssen alle Treiber und Softwarelösungen speziell angepasst werden. Sicherlich sind viele Grundlagen durch den auf "Linux" basierten Kern schon vorhanden, aber es bedarf auch der entsprechenden Unterstützung aller Soft- und Hardwarehersteller. So sehr man auch Microsoft Windows schimpfen mag, so einfach ist aber die Verwendung und Auswahl alternativer Soft- und Hardwarekomponenten. Auch sind viele Hard- oder Software Hersteller schon heute nicht in der Lage mehr als ein Betriebssystem zu unterstützen. Dies sieht man am Beispiel des bei Privatanwendern verbreiteten Mac OS X. Deshalb wird, wenn überhaupt, das Google Chrome OS zunächst einmal eine große Verbreitung in Schwellen- und Entwicklungsländern finden. In Industrienationen wie Deutschland wird es allenfalls seinen Platz auf mobilen Zweitgeräten für unterwegs oder den Urlaub  finden. Bis es eine ernste Konkurrenz für Microsoft auch bei uns sein wird, wird es sicherlich noch Jahre dauern...

[Update:] Google hat in seinem offiziellen Chrome Weblog Unternehmen bekannt gegeben, welche bei Chrome OS mit dem Suchmaschinendienstleister kooperieren. Acer, Asus, Freescale, Hewlett-Packard, Lenovo, Qualcomm, Texas Instruments und Toshiba seien einige der Hardware-Partner, die Geräte entwickeln und bauen wollen. Auffällig ist, dass die Branchengröße Intel & Dell offenbar nicht zu diesem Kreise gehört. [/Update]

[Update 2:] Mittlerweile hat zumindest Intel Stellung bezogen und über einen Pressesprecher dem TG Daily mitgeteilt, dass man schon länger an den Planungen beteiligt sei. [/Update 2]

17Jun/090

iPhone OS 3.0 veröffentlicht und mein Eindruck… [Update]

Apple hat heute pünktlich um 10:00 californischer Zeit sein Betriebssystem Update für bestehende iPhones 2G und 3G veröffentlicht. Die vielen Neuerungen des iPhone OS wurden nicht zuletzt auf der WWDC 2009 in San Francisco herausgestellt. Zunächst hieß es aber erst einmal 5min warten, bis die 230,10MB auf die eigene Festplatte gewandert sind. Danach dauerte der Installationsprozess noch einmal samt Überprüfung der Installation gut 10min.

Conrad Electronic

iPhone OS 3.0 Screenshot

Nun also um gut 19:20 der Neustart des iPhones 3G und der erste Eindruck. Der "Bootprozess" dauert auch erst einmal "ewig" und nun muss man das iPhone erneut mit der entsprechenden SIM entsperren. Als größte Neuerungen fallen zunächst natürlich die schon viel zitierten Funktionen wie Breitbild in allen Anwendungen, Cut bzw. Copy&Paste oder die Sprachmemofunktion auf. Erwartungsgemäß fehlt die "Thethering Funktion" so dass weiterhin unterwegs die Nutzung der iPhone Internetverbindung für einen Mac oder einen PC nicht möglich ist. Bisher ist die Auskunft von t-mobile hierzu folgende: Wir werden Thethering fürs iPhone anbieten, aber das wird sicherlich nicht kostenlos sein. Das diese Funktion momentan von jedem "Billighandy" erfüllt werden kann, scheint den Herren, welche über das Premium Produkt "iPhone" bei t-mobile entscheiden, herzlich egal zu sein...

[Update]:

Aus der offiziellen iPhone OS 3.0 Dokumentation

iPhone OS 3.0 Software-Update
Dieses Update enthält über 100 neue Funktionen, darunter:

  • Ausschneiden, Kopieren und Einsetzen sowie Widerrufen durch Schütteln
  • Tastatur im Querformat für die wichtigsten Programme
  • Erweitertes Nachrichten-Programm
    • Senden und Empfangen von Fotos, Kontaktdaten, Audiodateien und Standortinformationen per MMS*
    • Weiterleiten und Löschen einzelner oder mehrerer Nachrichten
  • Neue Suchfunktion in Mail, Kalender, Notizen und iPod
  • Spotlight-Suche auf dem gesamten iPhone
  • Unterstützung für CalDAV und Abonnements in Kalender
  • Verbesserungen bei Safari
    • Leistung
    • HTML 5-Unterstützung
    • HTTP Audio- und Video-Streaming
    • Benutzernamen und Kennwörter automatisch ausfüllen
  • Neues Programm für Sprachmemos
  • Notizen mit einem Mac oder PC über iTunes synchronisieren
  • Internet-Tethering über USB und Bluetooth*
  • Filme, Fernsehsendungen und Hörbücher vom iTunes Store ansehen und laden**
  • Stereo-Bluetooth***
  • Automatische Wi-Fi-Anmeldung
  • Optimiertes Programm „Aktien“
  • Mehr Kindersicherungsoptionen für Apps, Musik, Filme und Fernsehsendungen
  • iTunes-Account-Erstellung und -Anmeldung**
  • YouTube-Account-Anmeldung und Zugriff auf Abonnements, Bewertungen und Favoriten**
  • Schüttelfunktion
  • Neue Sprachen, Wörterbücher und Tastaturen
  • „Mein iPhone suchen“ und Fernlöschen (Remote Wipe) über MobileMe (Mitgliedschaft erforderlich)**
  • Unterstützung für weitere Exchange-Richtlinien
  • Erstellen und Senden von Exchange-Besprechungseinladungen
  • E-Mail-Suche auf dem Server (Exchange Server 2007 und unterstützte IMAP-Server)
  • Durchsuchen von LDAP-Firmenverzeichnissen
  • Unterstützung für VPN On Demand und VPN Proxy
  • Verschlüsselte Konfigurationsprofile
  • Verschlüsselte iTunes-Datensicherung
  • 1000 neue APIs für Entwickler, darunter
    • In-App-Käufe
    • Push-Benachrichtungsdienst von Apple
    • Unterstützung für Zubehör
    • Peer-to-Peer-Verbindungen
    • Eingebettete Karten
    • Zugriff auf iPod-Mediathek
  • Fehlerbehebungen

Mit diesem Software-Update kompatible Produkte:

  • iPhone
  • iPhone 3G
  • iPhone 3G S

* Nur mit dem iPhone 3G und dem iPhone 3G S kompatibel und Unterstützung von Ihrem Anbieter erforderlich.
** Nicht in allen Ländern und Sprachen verfügbar.
*** Nur mit dem iPhone 3G und dem iPhone 3G S kompatibel.

[/Update]:

8Jun/090

One more thing… "Live" von Apple WWDC 2009

Pünktlich um 10:00 eröffnete Apples interims-CEO Phil Schiller mit einer lange erwarteten Keynote die Worldwide Developers Conference 2009 (WWDC) im Moscone Center von San Francisco. Nun wird sich zeigen, welche Gerüchte um iPhone, Snow Leopard oder eBook Reeder sich bewahrheiten oder als Fake heraus stellen.

10:06 Phil Schiller präsentiert eine komplett überarbeitet MacBook Pro Familie. Auffälligste Neuerung ist der erstmals ein SD-Card Slot und die vom 17" bekannte integrierte Akkulösung. Der nicht entnehmbare Lithium-Polymer soll Laufzeiten von 7 Stunden ermöglichen und dabei 1000 Ladezyklen verkraften, welches beim gewöhnlichen verbraucher eine Lebenserwartung von ca. 5 Jahren entsprechen soll. Zudem hebt Phil Schiller die Umweltverträglichkeit und die Beliebtheit des neuen Unibody Designs heraus. Leider erwähnt er weder matte Displays noch integrierten UMTS Modems, welche aber in Zukunft zumindest für iPhone Besitzer kein Problem darstellen sollte... Opfer der SD-Card Slots ist der ExpressCard Slot, der bei allem Modellen, außer dem 17" MacBook Pro entfällt. Auch ist das weiße MacBook nun das einzig verbleibende MacBook, da die 13" Version des MacBook Unibody nun durch die 13" MacBooks Pro ersetzt werden. Vorteil ist, dass nun auch diese Modelle eine beleuchtete Tastatur haben und mit bis zu 8GB RAM ausgerüstet werden können.

Zukünftige Mac Book Pro Modellübersicht:

13" 13" 15" 15" 15" 17"
1,86 GHz 2,13 GHz 2,53 GHz 2,66 Ghz 2,6 GHz 2,8 GHz
9400M Grafik 9400M Grafik 9400M Grafik 9400M + 9600 GT 9400M + 9600 GT 9400M + 9600 GT
2GB DDR3 RAM 2GB DDR3 RAM 4GB DDR RAM 4GB DDR3 RAM 4GB DDR3 RAM 4GB DDR3 RAM
120GB HDD 128GB SSD 250GB HDD 320GB HDD 500GB 500GB
1149€ 1399€ 1599€ 1799€ 2099€ 2299€

Desweiteren wurde auch das MacBook Air überarbeitet. Vorallem beim Preis. Die Spitzenversion wurde um 700 USD auf 1799 USD im Preis gesenkt.

10:19 Nun wird das Thema und der Moderator gewechselt. Ein schneebedeckter Schneeleopard auf der Leinwand weißt unweigerlich auf Mac OS X 10.6 hin. Zunächst werden von Bertrand Serlet einige neue Funktionen von Snow Leopard präsentiert. Dies sind allerdings "nur" Detailverbesserungen z.B. des Docks, von Exposé, QuickTime, iCal, iMail oder Safari. Apropos Safari. Hiervon wird heute die Version 4 für Tiger, Leopard und Windows XP bzw. Vista veröffentlicht. Auch iMail wurde dahingehend verbessert, dass es schneller arbeitet und in Verbindung mit iCal direkten Support für Microsoft Exchange anbietet. Für das Fachkundige Puplikum geht Phil Schiller aber noch auf Grand Central Dispatch (GCD) und OpenCL ein. Ersteres ist eine in Snow Leopard integrierte Funktion die es Entwickler erlaubt einfacher Multicore Anwendungen zu schreiben. OpenCL ist ein Hersteller unabhängiger Standart , welcher Berechnungen an die Grafikeinheit auszulagen. Einen interessanten Hintergrundartikel zu OpenCL findet Ihr hier in meinem Blog. Das beste zum Thema Snow Leopard kommt noch zum Schluss. Erstmals wird es eine Update geben. Kostet die Vollversion 129€ so wird es das Update von Leopard schon für 29€ als Einzellizenz und für 49€ als Familienpack geben.

EKG auf einem iPhone Photo von der WWDC2009

10:48 "Alright, let's talk about the iPhone." Nun betritt Scott Forstall die Bühne. Die Keyfeatures vom iPhone OS 3.o sind ja schon seit der iPhone 3.0 Keynote bekannt. Dazu gehören Cut, Copy&Paste über Anwendungen hinweg, anwendungsunabhängiges  Querformat, MMS und neu "Tathering". Hiermit ist ein genereller Datenaustausch zwischen iPhone und Mac/PC gemeint über dem ein Synchronisieren oder das teilen der Internetverbindung über Bluetooth oder USB möglich ist. Das teilen der Internetverbindung wird aber abhängig der Zustimmung des Mobilfunkanbieters sein. Zudem wird man in Zukunft sein iPhone über seinen MobileMe Account suchen oder im Ernstfall komplett löschen können. Jedenfalls wenn man bereit ist die relativ hohen kosten eines MobileMe Accounts zu bezahlen. Dafür gibt Apple in Zukunft allen Entwicklern freien Zugriff auf Maps und die Möglichkeit Turn-byTurn Anwendungen zu schreiben. Eine weitere interessante Anwendung für das iPhone wird von Dr. Cameron Powell gezeigt. Ab sich hieraus Interessante möglichkeiten für Sportler ableiten lassen, wird sich noch zeigen. Als Beispiel für eine medizinische Anwendung wird ein EKG Signal samt Überwachung der wichtigen Körperparameter gezeigt. Danach darf TomTon mitgründer und CTO Peter-Frans Pauwels auf die Bühne. Er präsentiert eine Autohalterung, welche den GPS Empfang verbessert gleich einen Stromanschluss mit bereitstellt. Ansonsten würde dem iPhone wohl nach einigen Stunden die Puste ausgehen. Das update auf iPhone OS 3.0 ist für alle regulären iPhone Besitzer ab dem 17. Juni 2009 kostenlos erhältlich. Bestehende iPod Touch Besitzer müssen für 9,95€ für das Update investieren. Vor dem Update sollte man aber prüfen, ob alle Anwendungen auch für OS 3.0 geeignet sind. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, wartet man am Besten einige Wochen und installiert gleich 3.0.1

11:46 Nun ist Phil Schiller wieder zurück auf der Bühne. Er zeigt das iPhone 3G S. Dies ist nur ein bisschen nach dem Motto "Höher , schneller, weiter..." aufgebohrt worden und an den Gehäsuse und Displayabmessungen hat sich nichts geändert. Neben den neuen iPhone OS 3.0 Funktionen bekommt es bis zu 32GB Flashspeicher, schnelleres UMTS, eine Videotaugliche 3.0 Megapixel Kamera, einen Kompass, VoiceControl und die Möglichkeit sich direkt mit einem Nike+ Sensor zu verbinden spendiert. Die Videokamera zeichnet sich durch Autofokus, automatischen Weißabgleich, bis zu 30fps in VGA Auflösung und selbstverständlich auch den Mitschnitt des Tons aus. Per HSDPA wird das iPhone 3G S Daten mit bis zu 7,2 Mbit/s übertragen können. Per VoiceControl wird man in Zukunft sein sein iPhone direkt per Befehl steuern können und somit den aktuell gespielten Titel ansagen zu lassen. Die Laufzeit soll sich, trotz mehr Leistung, um 20% verlängert haben. Das aktuelle iPhone 3G bleibt in der 8GB Version weiterhin als günstige Einstiegslösung erhalten. Die Preise liegen bei den US Versionen zwischen 99USD und 299USD. Die deutschen Preise werden wohl stark vom ausgewählten Vertrag abhängig sein und mit deutlich mehr Staffelung angeboten werden.

Der Satz "One more thing..." scheint wohl für Steve Jobs reserviert zu sein. Diese obligatorischen Worte, welche stets High-lights einleiten, wurden wohl heute bewusst nicht verwendet...

8Mai/090

Erster Eindruck: Eye-Fi Home SD-Card mit integriertem Wlan

Eine kleine amerikanische Firma, namens Eye-Fi schein das Produkt entwickelt zu haben, auf welches viele Digitalkamerafans seit langem warten. War es bis jetzt immer mühselig entweder die Digitalkamera über USB oder die SD-Karte direkt zu entnehmen um die digitalen Schnappschüsse herunter landen zu können, so machen die neuen Eye-Fi Karten dieses im Handumdrehen automatisch. Der Trick an der Sache ist der, dass auf der SD-Karte selbst eine WLAN Karte integriert ist. Die von der Kamera bereitgestellte Energie reicht für den sporadischen Betrieb völlig aus.

Eye-Fi Home

Was sich auf der Herstellerseite so gut ließt, lässt das Herz des Technikfans Höherschlagen. Einziges Problem hierbei ist, dass die Karten in Amerika schon länger erhältlich sind, in Europa schlichtweg aber noch nicht erhältlich sind. In diesem Zusammenhang hilft also nur der Blick in eBay oder ein direkter Import aus den USA. Geliefert wird die einfachste Eye-Fi Home Karte mit einem Installationsposter, einem weißen SD-Card Reader und der Karte selbst natürlich. Zunächst muss man sich von der Herstellerwebsite erst einmal die entsprechende Eye-Fi Manager Software herunterladen und diese Installieren. Die Mac Version ist nur wenige Megabyte groß und innerhalb von Sekunden installiert und betriebsbereit. Nun Steckt man die Karte samt Cardreader in einen freuen USB Anschluß. Der Eye-Fi Manager findet sogleich die entsprechende Karte und fordert per kleiner Popup Nachricht auf Zugangsdaten für ein WLAN einzurichten. Hier kommt nun für deutsche Benutzer und deutsches Recht ein Knackpunkt. Die Karte und deren Funktion lässt sich erst nach erfolgter Registrierung und Bestätigung der emailadresse verwenden. Solche Zwänge sind eigentlich dank EU-Recht und auch in Deutschland unzulässig. Zudem scheint es, als würde der Eye-Fi Manager die Netzwerknamen und entsprechenden Passwörter  auf einem zentralen Eye-Fi Server abzulegen. Auch diese Vorgehensweise birgt größere Sicherheitsrisiken für die Nutzer. Denn auf diesem Wege können durch Sicherheitslücken Netzwerknamen (SSIDs) und deren Passwörter in die Öffentlichkeit und von “Hackern” eventuell missbraucht werden. Hat man trotz aller Bedenken sein Netzwerk eingerichtet, kann man nun die Karte in seine Kamera einlegen. In meiner betagten Canon Ixus 30 klappte die Übertragung innerhalb weniger Sekunden einwandfrei. Zusätzlich meldet die Software, dass man die Stromsparfunktionen der Kamera lieber deaktivieren sollte und gibt auch passend für das Modell die entsprechende Vorgehensweise an. In den entsprechenden EInstellungsmöglichkeiten der Software kann man zudem das lokale Speicherverzeichnis, sowie die Benennung der Dateien nach seinen eigenen Vorstellungen festlegen. Ich selbst habe die “Übergabe” an iPhoto aktiviert und so werden die Bilder automatisch beim nächsten öffnen von iPhoto ‘09 importiert.

Eye-Fi bietet noch weitere Karten auch nach dem neuen SDHC-Standard an. Die Eye-Fi Share überträgt kabellos Bilder und wahlweise auch Videos an den PC oder Mac sowie bindet diese je nach Voreinstellung direkt in einen oder mehrer Onlineservices wie YouTube, Flickr, Facebook, Picasa und so weiter ein. Die Premiumausführung Eye-Fi Explore Video mit 4GB Speicher kann dies zumindest in den USA auch von unterwegs aus. Möglich macht dies der mitgelieferte  für ein Jahr kostenlose “Explore-Service”. Mit diesem Abo kann sich die entsprechende Eye-Fi Karte bei über 10.000 Hotspots in den USA einloggen und automatisch Ihre Daten an die entsprechenden Onlinedienste übertragen. Zudem kann die Karte über diese Hotspots Ihren ungefähren Standort ermitteln und schreibt diesen Koordinaten automatisch in die “Exif-Informationen” der aufgenommen Bilder. Gerade für den USA Urlaub eine interessante Funktion. Alle Dienste können nachträglich auch einzeln gegen eine entsprechende Gebühr auf jeder Karte aktiviert werden.

1Mär/090

Neue iMacs bald erhältlich oder geht das Warten weiter?

Die Gerüchteküche über die kommende iMac Generation und eine Überarbeitung des seit April 2007 unveränderten Mac mini brodelt wieder fleißig. Zumindest ein Video über einen scheinbaren Mac mini Prototypen scheint etwas Licht ins dunkle zu bringen.

Sofern hier wirklich ein Prototyp und nicht ein Fake zu sehen ist, wird der neue Mac mini fünf USB, einen MiniDVI und einen MiniDisplayPort Anschlüsse verfügen. Über einen bald lieferbaren Adapter von BestBuy, könnten der Mac mini nun sogar an Fernseher, die über eine HDMI Schnittstelle verfügen, angeschlossen werden. Allerdings ohne Ton. Dieser muss extra herangeführt werden. Wie die neuen iMacs ausgestattet sein werden, ist bislang noch unklar. Auch ist weiß keiner, ob sie im bisherigen Gewannt oder im Design des neuen CINEMALCDs gehalten sein werden. Im technischer Hinsicht, scheint nur klar zu sein, dass die neuen iMacs Core 2 Duo im oberen Preissegment eventuell mit Core 2 Quad geliefert werden. Die neuen Core i7 gibt es momentan nur in energiehungrigen Versionen, deren Abwärme im schlanken iMac Gehäuse nicht unbedingt leicht abzuführen ist. Die “Nehalem” Mobilprozessoren und kompatible Chipsätze werden erst im Sommer erwartet. Unklarer scheint hingegen die verwendete Grafikkarte bzw. Chipsatz zu sein. Entsprechend der Vorgehensweise bei den mobilen Modellen MacBook (Air/Pro) liegt es Nahe, dass auch bei den Destopsystemen künftig nVidia Chipsätze und Grafikkarten Verwendung fänden. Dies würde zum Einen Entwicklungskosten weiter minimieren, da teilweise identische Technik verwendet werden würde und zum Anderen würde es eine “hybride” Nutzung von Chipsatz- und extrener der Garfikeinheit zulassen. So wäre im normalen Desktopbetrieb die Chipsatzgrafik für die Darstellung verantwortlich und die externe Grafikkarte würde wie beim MacBook Pro nur bei Bedarf aktiviert. Allerdings gibt es auch Hinweise, dass in der Vorabversion des Mac OS X 10.5.7 Updates anscheinend native Grafiktreiber für AMD/ATI HD 4800er Serie sowie für Intels Core i7 CPU enthalten sind. In wie fern das Real oder eine Fälschung ist, kann nur sehr schwer beurteilt werden.

Wenn auch noch nicht bei den aktuellen Geräten, aber langfristig wird die Auseinandersetzung zwischen Intel und nVidia auch oder besonders Apples Produktpolitik beeinflussen. Egal ob mit nVidia oder AMD/ATI Grafikkarten, so setzt Apple mit Mac OS X 10.6 “Snow Leopard” auf OpenCL und will diesen Standard, neben der verbesserten Multicore Unterstützung, tief ins Betriebssystem integrieren. Aber gerade die besseren Garfikfähigkeiten in Kombination mit OpenCL sind es, die Intel Bauchschmerzen bereiten. Machen Sie doch zum Einen die Gesamtperformance eines Computersystems noch CPU unabhängiger, als sie es heute ohnehin schon ist und zum Anderen bringt OpenCL für Apple wiederum doppelt Vorteile. So kann Apple die natürliche Zunahme der CPU Leistung mit einer zusätzlichen Leistungssteigerung durch OpenCL nutzen, um sich im Wettstreit mit dem quasi Betriebssystemmonopolisten aus Redmond weiter verbessern zu können. Durch die Patentschwierigkeiten von nVidia wird es eventuell keine Core i7 kompatiblen nVidia Chipsätze geben. Dies beeinflusst Apple dahingehend, dass Sie wieder auf Intel Chipsätze zurückgreifen müssten. Diese bestehen auf jeden Fall aus zwei Chips (North- und Southbridge) genannt und bieten vor allem im Mobilbereich keine OpenCL Unterstützung sowie keine möglichkeit “hybride” Grafiklösungen zu nutzen. Dieser Umstand ist bei Desktops verkraftbar, da dort ohnehin nVidia oder AMD/ATI Grafikkarten zum Einsatz kommen. Um diese nutzen zu können, müsste Apple entweder bei den aktuellen Core 2 Duo/Quad Prozessoren bleiben, oder sich das Prozessor, Chipsatz und Grafikkarten Portfolio von AMD/ATI anschauen. Zumal für 2010 der erste AMD Fusion Prozessor geplant ist.

Fazit:

Das Einzige, was tatsächlich sicher ist, ist dass über die neuen iMacs kräftig spekuliert wird. Häufig ist der Wunsch der jeweiligen Autoren die treibende Schreibkraft. Wirklich gesicherte Informationen gibt es keine so dass die Gerüchte nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben und wir werden erst Gewissheit haben, wenn die neuen Geräte vorgestellt oder zumindest auf der Homepage präsentiert werden.

veröffentlicht unter: AMD, Apple, Intel, Mac, Mac OS X, Nvidia keine Kommentare
   
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