Polar ♥ Apple! WebSync Software für Mac OS X erschienen
Nachdem es in der letzten Zeit etwas ruhiger um die finnischen Herzfrequenzspezialisten geworden ist, haben Sie nun die WebSync 2 Software für Mac freigegeben. Diese ist zu den Polar Herzfrequenzmessern kompatibel, welche die datenübertragen mittels FlowLink oder Datalink unterstützen. Im Einzelnen wird aktuell der Polar CS500, RS300x, FT80, FT60, FT40, FT7 und FA20 unterstützt und diese Modelle können Ihre Daten mit dem kostenlosen Webservice polarpersonaltrainer.com abgleichen. Ebenfalls aktualisiert und vereinheitlicht Polar auch die Windows Version der WebSync Software. Die vormals nur mit dem CS500 kompatible WebSync 2 Software unterstützt nun auch die oben genannten FlowLink kompatiblen Geräte. Beide Installationspakete können hier heruntergeladen werden. Beide Versionen konnten bei einem kurzen Test durch schnelle und problemlose Übertragungen glänzen, wobei "Langzeiterfahrungen" erst einmal abgewartet werden müssen. Deshalb habe ich aus gegebenen Anlass ein "Polar WebSync 2 & polarpersonaltrainer.com Special" zusammengestellt, in welchem ich die ersten Schritte mit vielen Screenshots zusammengestellt habe.
Polar WebSync 2 Software auf einem Windows PC installieren
Polar WebSync 2 Software auf einem Apple Mac installieren
Synchronisation zwischen CS500 und polarpersonaltrainer.com mit Hilfe der WebSync 2.0 Software einrichten
Suunto stellt Movescount.com Webservice vor…
Nachdem polarpersonaltrainer.com und den Garmin Connect Webservice stellt nun auch Suunto einen eigenen Webservice namens movescount.com vor. Momentan ist der Dienst nur in englischer Sprache verfügbar und hat deswegen noch den Status "Beta". Da er aber schon seit längerer Zeit in einer geschlossenen Testphase, auch von erfahrenen Nutzern ausgetestet werden konnte, ist der Dienst weitestgehend ausgereift. Der Service ist zunächst kostenfrei und kann auch ohne Suunto Produkt verwendet werden. Mit den kompatiblen Suunto Herzfrequenzmessern t3, t4, t6, M4, M5, x9i, x9mi, x10, x10m und MemoryBelt kann man allerdings seine aufgezeichneten Daten mittels der MovesLink Software automatisch an die Suunto Server übertragen. Erfreulicher Wiese steht diese Software nicht nur Windows, sondern auch Mac Usern zur Verfügung, so dass nun die wichtigsten beiden Betriebssysteme gleichberechtigt sind. Auch muss zum Zeitpunkt des Auslesens keine Onlineverbindung bestehen, sondern von der Uhr zum Computer übertragene Einheiten können auch zu einem späteren Zeitpunkt an movescount.com übertragen werden. Je nachdem wann wieder eine Verbindung zum Internet besteht. Auch können alte Daten aus dem Suunto Trainings Manager oder dessen "Lite" version mittels des darin enthaltenen MovesConverter in den neuen Webdienst integriert werden.
Movescount selbst bietet gegenüber den etablierten Lösungen einige Neuerungen bzw. Detailverbesserungen. Augenscheinlich haben sich die Suunto Entwickler einen Trainingstagebuch, einen Trackmanager für GPS-Daten und Facebook zum Vorbild genommen und so die wünsche der User vereint. Flickr.com, YouTube.com oder Facebook Integration wird von Anfang an geboten. Auch bietet der Webservice selbst viele Facebook ähnelnde Möglichkeiten, wie einem öffentlichen Profil, Kommentare, (Trainings-)Gruppen oder auch Fans.
Der Trainingstagebuchbereich gliedert sich in das "Scoreboard", welches eine zentrale Übersicht bietet, "Moves" welches die einzelnen Daten einer Trainingseinheit darstellt und "My Moves - Summery" welche eine einfache zusammengefasste Darstellungung vorher ausgewählter Trainingseinheiten bzw. Trainingszeiträume ermöglicht. Als letztes kann man sogenannte Routen erstellen und diese den eigenen Moves zuordnen. Durch die Communityfunktionen kann man seine Moves und Routen auch anderen Nutzern zugänglich machen. Ebenfalls in den Bereich der Community-Features fallen die schon vorher erwähnten Gruppen und "Fans". Erstere sind als virtuelle Trainingsgruppen zu verstehen. Hier kann man sich entsprechende "Ranglisten" anzeigen lassen, wer zum Beispiel die meisten Trainingsstunden in den letzten Wochen absolviert hat. Abgerundet wird die gemeinschaft von diversen Kommentierungsmöglichkeiten innerhalb von Gruppen oder Moves anderer Benutzer.
Erste Infos zu Office:Mac 2011
Auf der Macworld hat Microsoft erste Details zur 2011er Version seiner Bürosuite Office:Mac angekündigt, welche Ende dieses Jahres in die Läden kommen soll. Mit Hilfe neuer Teamfunktionen sollen mehrere Personen, egal ob von einem Mac oder PC aus gleichzeitig an Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien arbeiten können. Dabei zeigt die neue Funktion "Presence Everywhere" innerhalb der Anwendung an, wer gerade am Dokument arbeitet. Die Integration der Office Web Apps erlaubt es, Dokumente im Web zu speichern, um diese unterwegs auch im Webbrowser des Mobiltelefons bearbeiten oder anderen Nutzern zugänglich machen zu können.
Statt die von der Windows Version gewöhnten Ribbons zu übernehmen, haben sich die beteiligten Entwickler sich für ein eigenständiges Design entschieden, welches aus der Elements Gallery von Office:Mac 2008 hervorgeht und bewährte Teile des klassischen Mac-Menüs sowie der Standard-Toolbar vereint. Gleichzeitig hat man die Bedienung auch an die aktuelle Office-Version 2007 für Windows angepasst, um den vielen Mac-Usern, die auch einen PC nutzen, die Arbeit zu erleichtern.
Aus dem bisherigen Email und PIM Client Entourage wird in der 2011er Version Outlook. Laut Microsoft wurde das Programm auf Grundlage von Cocoa vollständig neu entwickelt und unterstützt das Exchange-Web-Services-Protokoll, wodurch sich Outlook besser als das aktuelle Entourage in Mac OS integrieren soll. Zudem erlaubt die Import-Funktion PST-Dateien so dass E-Mails, Kontakte und sonstige Daten von der Windows-Version sehr einfach übernommen werden können. Der dateibasierte Speicher soll die Spotlight-Suche und Backups mit Hilfe von Time Machine ebenfalls ermöglichen.
Office:Mac 2011 soll im vierten Quartal 2011 erscheinen. Über Preise schweigt sich microsoft bisher aus, sie werden aber wohl im Bereich der aktuellen Version liegen.
Leistungsfähigere Hybridgrafik für Notebooks: Nvidia Optimus

Quelle: Nvidia Inc.
Der kalifornische Grafikspezialist Nvidia hat heute seine nächste Generation an Hybridgrafiklösungen für Notebooks vorgestellt. Die Nivida Optimus getaufte Technik soll das Spagat zwischen Grafikleistung und Akkulaufzeit wesentlich verbessern. Die vor eineinhalb Jahren eingeführten Grafikeinheiten, welche die Bildschirmausgabe zugunsten des Energieverbrauchs an die integrierte Grafiklösung übergeben können, haben bis heute einige Nachteile. So muss zum Beispiel der Benutzer manuell zwischen den Grafichips umschalten. Auch ist die technische Lösung seitens der Hersteller bisher nicht trivial, so dass die verschiedenen Grafikausgänge mittels elektrischer Multiplexer umgeschaltet und spezielle Treiber entwickelt werden mussten. Zudem kommt es auf Grund der Komplexität einige Augenblicke zu blinkenden oder teils schwarzem Bildschirmen.
Hiermit will Nvidia nun abschließen. Zunächst baut Optimus auf aktuelle Hardware vom Chipgiganten Intel auf. Hier wären zunächst die aktuellen Core i3/i5/i7 mit ihrer integrierten Grafikeinheit oder nahezu alle Core 2 Prozessoren mit GMA 4500MHD Chipsatzgrafik zu nennen. Für die aktuelle "Pine-Trail" Atom Plattform wird auf der Optimus-Technik die nächste Ion-Generation aufbauen. Auf der anderen Seite muss ein passender Nvidia GeForce Grafikchip der Serien 200M, 300M oder einer der neuen Fermi-Generation verbaut sein. Damit das flackerfreie Umschalten funktioniert, wird nicht mehr auf die anfangs erwähnten Multiplexer zurückgegriffen. Der externe Grafikchip ist nun über PCI Express direkt mit der integrierten Grafik verbunden. Ist die 3D-Grafikeinheit aktiv, so überträgt sie Ihre berechneten Bilder direkt in den Bildspeicher der integrierten Grafik, welche nun die tatsächliche Bildausgabe abwickelt. Die Übertragungsbandbreite von PCI Express reicht hierfür auch locker aus. Auch betont Nvidia, dass für das Kopieren der Bildschirminhalte von einer speziellen Funktionseinheit im 3D-Chip übernommen wird, so dass es zu keinen Performanceverlusten der 3D-Grafik kommen soll.
Auf der Softwareseite baut Nivida Optimus auf spezielle Möglichkeiten von Windows 7 auf. Diese bietet erstmals die Fähigkeit, mehr als einen Grafiktreiber gleichzeitig nutzen zu können. Entsprechend werden im Gerätemanager zwei Grafikeinheiten angezeigt, wobei die Logic der Nvidia Treiber automatisch beim jeweiligen Programmstart erkennt, ob die Anwendung einen schnelle Grafik benötigt und schaltet diese ggf. im Hintergrund zu. Hierfür wertet der Treiber auch grafikrelevante Funktionsaufrufe aus und vergleicht diese mit vordefinierten Profilen. Nvidia will die entsprechenden Profile über Online-Updates automatisch aktualisieren, damit auch neuere Programme problemlos erkannt werden.
Letztendlich bietet die neue Technik viele Möglichkeiten für alle Beteiligten. Der Nutzer bekommt eine hoffentlich gut funktionierenden Kompromiss aus Grafikleistung und Akkulaufzeit, die Notebook Hersteller einfachere und somit vielleicht auch günstigere Realisierungsmöglichkeiten im Bereich der Hybridgrafik und Nvidia kann sich über eine möglichst weite Verbreitung seiner Technik und somit auch Umsatzzuwächse freuen. Zuletzt bleibt auch abzuwarten, ob die Nivida Optimus auch bei Apple Einzug halten wird. Mit Sicherheit wird kein Mac das entsprechende Logo zieren, allerdings ist die aktuelle Prozessor- und Grafikleistung der MacBook Pros nicht mehr zeitgemäß. Wann und mit welcher diskreten Grafik bei Apple die Core i5/i7 Einzug halten bleibt spannend, denn mit Sicherheit hat auch AMD bei seinen mobilen Grafikchips einiges im Köcher...
AVM meets iPhone & Android sowie neue Fritz!Box für Kabelanschlüsse
Kaum hat AVM mit der Auslieferung des neuen Flaggschiffs Fritz!Box Fon Wlan 7390 begonnen, stellen die Berliner zur CeBit neue Geräte und Anwendungen vor. Zunächst kommt mit der Fritz!Box Fon Wlan 6360 ein Gerät für die immer größer werdende Zahl an TV-Kabelanschlüssen mit Internetzugang vor. Durch den Einsatz des Euro-Docsis 3-Standards Kann die Fritz!Box an jedem Kabelanschluss eingesetzt werden und ermöglicht Übertragungsraten von über 100 Mbit/s. Die Fritz!Box Fon Wlan 6360 ist mit einer VoIP-Telefonanlage sowie Anschlüssen für analoge und ISDN-Telefone ausgestattet. An der ebenfalls integrierten DECT-Basisstation (CAT-iq) können sechs Schnurlostelefone, wie zum Beispiel das Fritz!Fon MT-F, angeschlossen werden. Zur weiteren Ausstattung gehören schneller n-Wlan für 2,4 oder 5GHz und vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Über USB können zudem Netzwerkspeicher (NAS) und Drucker angeschlossen werden.
Die ebenfalls neue Fritz!Box Wlan 3370 setzt als erstes Gerät seiner Leistungsklasse auf die erweiterten Möglichkeiten des Wlan n-Standards. So erhöht der Einsatz von drei räumlich getrennten Datenströmen (3x3 MIMO) die Wlan-Übertragungsrate auf bis zu 450 Mbit/s. Gleichzeitig führen Signalausrichtung (TxBF), geringere Paketverluste (LDPC) und eine bessere Abstimmung der Datensignale über größere Distanzen (MRC) zu einer robusteren Übertragung und größerer Reichweite. Momentan unterstützen nur einige der neusten Intel Wlan Adapter diese Funktion. Zusätzlich wurde bei der Entwicklung konsequent auf einen effizienten Energieeinsatz geachtet. So bietet z.B. die GreenAP genannte Technik eine dynamische Anpassung der Sendeleistung die Empfangsstärke. Die Fritz!Box Wlan 3370 ist mit einem VDSL- und ADSL-Modem ausgestattet und über vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse werden Computer oder andere Netzwerkgeräte miteinander bzw. mit dem Internet verbunden. Zwei USB 2.0-Anschlüsse für Drucker, Netzwerkspeicher (NAS) oder optionalen UMTS-Mobilfunkadapter gehören ebenfalls zur Ausstattung.
Mit einer neuen App für das Apple iPhone sowie Smartphones mit Android-Betriebssystem bietet AVM ebenfalls neue Möglichkeiten.Hierdurch verbinden sich die Handhelds laut AVM über Wlan mit der Fritz!Box und nutzt anschließend deren VoIP oder Festnetztelefonie. Außerdem kann das Programm auf das Telefonbuch, den Anrufbeantworter und die Anrufliste der AVM Router zugreifen können.
Die Kabel-TV-Version Fritz!Box Fon 6360 wird wohl zunächst nur über die entsprechenden Netzbetreiber erhältlich sein. Ob und ab wann ein seperater Vertrieb vorgesehen ist, ist momentan nicht bekannt. Der Markstart für die Fritz!Box Wlan 3370 ist für das dritte Quartal 2010 vorgesehen. Der Preis wird sich sicherlich oberhalb des aktuellen Modelles Fritz!Box Wlan 3270 orientieren. Ein Starttermin und für die Apps und welche Fritz!Box Wlan Modelle diese Anwendungen Unterstützen ist ebenfalls noch nicht bekannt, wird aber sicherlich im Laufe der CeBit konkretisiert werden.
Polar Herzfrequenzmesser zukünftig auch mit Mac Unterstützung? [Update]
Lange hat es gedauert, aber nun mehren sich im Vorfeld der Ispo 2010 eindeutig die Zeichen, dass Polar zukünftig auch Mac OS X mit seinen Anwendungen unterstützen wird. Wie dies genau aussieht und welche Modelle genau unterstützt werden ist, bis auf eine Ausnahme leider noch nicht bekannt. Zumindest der für Frühjahr 2010 angekündigte CS500 Radcomputer wird über sein DataLink genanntes USB Interface und die neue Software auch direkt am Mac auslesbar sein. Ob die entsprechende Software von Polar dann ebenfalls WebSync oder vielleicht iLink heißen wird, ist unbekannt. Höchstwahrscheinlich ist dieser Markenname aber ohnehin schon vergeben.
Die genaue Aussage des Polar USA Repräsentanten lautete schon im Dezember 2009 wie folgt:
Den Link zur original Webseite mit der entsprechenden Ankündigung findet Ihr hier.
[Update]
Am 19.02.2010 hat im Polar Forum ein anderer Moderator die Aussage von "Chris" mit einer Ankündigung offiziell bestätigt. Diese lautet wie folgt:
Mac Support
We are happy to share that the first Mac compatible Polar product will be the CS500. Polar will provide Mac support for DataLink data communication (used by CS500) starting in May 2010 working with polarpersonaltrainer.com web-based training application. Following the CS500, Polar will widen its Mac supported product range in the Autumn 2010, when we will also provide Mac support for all FlowLink enabled Training Computers (like FT-series and RS300X).At this time due to Mac hardware incompatibility with to IrDA interfaces, we cannot provide Mac support for Polar products that have application data transfer via IrDA devices. We do not foresee that this hardware restriction will change. However as we go forward, Polar plans to also provide Mac compatibility for many of its future performance application products via alternative data transfer techniques.
Die vollständige Ankündigung von Moderator kann findet Ihr hier. Der Ankündigung kann man entnehmen, dass im Mai der CS500 das erste Mac kompatible Polar Produkt sein wird. Im Herbst 2010 sollen zudem die Software um kompatible Geräte mit FlowLink Interface der FT-Serie sowie der RS300X auch am Mac nativ auslesbar sein. Gleichzeitig wurde eine zukünftige Unterstützung von aktuellen Geräten der RS-, CS- oder S-Serie mit IrDA Interface eine Absage erteilt. Diese Geräte werden deshalb wohl nie ohne eine Virtualisierungssoftware unter Mac OS X ausgelesen werden können.
[/Update]
AVM geht endlich mit lang angekündigten Neuheiten an den Start
Gut ein Jahr nach der Präsentation der Fritz!Box 7390 von AVM findet besagtes Gerät nun endlich den Weg zu den hiesigen Fachhändlern. Auch findet man nun die entsprechende Produktbeschreibung auf der Webseite von AVM. Die Hauptunterschiede zur aktuellen Fritz!Box 7270 ist das integrierte VDSL Modem, der integrierte Gigabit 4-Switch und der integrierte Netzwerkspeicher (NAS). Letzter wurde zwar auf 512MB reduziert, kann jedoch mit USB Festplatten einfach auf ein oder mehrere Gigabyte erweitert werden. Hierfür und für einen Netzwerkdrucker stehen zwei USB Ports bereit. Zudem können mehrere Festplatten über ein USB-Hub angeschlossen werden. Die durchschnittliche Leistungsaufnahme soll bei 8-11Watt liegen, was einem Stromverbrauch von ca. 88kWh bzw. Stromkosten von etwa 17,60€ im Jahr entspricht. Zusätzlich wird noch eine abgespeckte Version 7570 erhältlich sein, welcher allerdings nur den schon gewohnten 10/100Mbit Switch und einen USB Port bietet sowie auf den analogen bzw. ISDN Netzanschluß verzichtet.
Gleichzeitig mit der Fritz!Box 7390 liefert AVM das neue Fritz!Fon MT-F aus. Dieses neue DECT Telefon empfiehlt sich nicht nur mit dem neuen Fritz!Box Flaggschiff, sondern auch mit den Vorgängergeräten Fritz!Box 7270 oder 7240. Neu ist das 240x320 Pixel große Farbdisplay und die Anschlussmöglichkeit eines Stereo Headset (3,5 mm Klinke und kompatibel zu iPhone, Blackberry u.a.) Zudem kann das Telefonbuch mit bis zu 300 Einträgen hinterlegt werden und mit Webservices von GMX oder Web.de automatisch abgeglichen werden. Eher für die jüngeren Benutzer ist die Potcast Funktion wie RSS-Reader oder Emailbenachrichtigung interessant. Alle Details finden sich ebenfalls auf der AVM Produktseite.
Beide Geräte werden schon bei Amazon.de gelistet und haben Liefertermine von Ende Januar / Anfang Februar. Die Fritz!Box 7390 wird für ca. 250€ und das Fritz!Fon MT-F ca. 80€ erhältlich sein. Ebenfalls zum Erweitern der WLAN Reichweite oder Übertragungsgeschwindigkeit ist der Fritz!WLAN Repeater N/G für ca. 85€ erhältlich.
Bluetooth lernt das Sparen…
Gut drei Jahre, nachdem Nokia seien Wibree genannte Technik in die Bluetooth SIG eingebracht hat, hält die neue Stromspartechnik offiziell Einzug in das Bluetooth Protokoll. Diese wurde nun von der im April 2009 verabschiedeten Bluetooth Spezifikation v3.0 + HS auf Bluetooth Spezifikation v4.0 aktualisiert. Nachdem bei Version 3.0 noch der Focus auf der Übertragungsgeschwindigkeit lag, wird nun mit der vierten Version komplett neue Produktmöglichkeiten erschlossen. Der Hauptunterschied der neuen "LowEnergy" Bluetooth Geräte liegt darin, dass Sie über Jahre nur von einer Knopfzelle oder Batterie versorgt werden können. Dies wird zum Einen über eine geringere Übertragungsreichweite von ca.10m und zum Anderen durch wesentlich geringere Werte des maximal, Durchschnitts und Standby Stromverbrauchs erreicht. Diese Technik stellt anfürsich nichts neues da, da sie zum Beispiel schon in Zigbee oder ANT seit Jahren zum Einsatz kommt. Neu ist allerdings die breite Kompatibilität, da die Spezifikation auch sogenannte "Dual-Mode" Controler vorsieht. Diese sind dann sowohl zu allen Vorgänger Geräten kompatibel als auch zu den neuen Energiesparchips. Diese Art von Controlern werden Ihren Weg besonders in Handys, Smartphones, Laptops oder Computer finden. Die zweite "Klasse" werden die sogenannten "Single-Mode" Chips sein, welche nur mit anderen LowEnergy Chips kommunizieren können sein. Diese können allerdings das gesamte Energieeinsparpotenzial voll ausnützen und bei geringer Beanspruchung mehrere Jahre von einer winzigen Knopfzelle mit Energie versorgt werden. Diese Chips sind prädestiniert für Sportequipment wie Pulsuren und Geschwindigkeitssensoren, PC Peripherie wie Mäuse oder Tastaturen oder jegliche Art von Fernbedienungen für TVs oder Hifianlagen. Somit stehet der alte Infrarotstandard für Fernsehfernbedienung nach einer fünfzigjährigen Erfolgsgeschichte vor dem aus.
Die Einführung von Bluetooth Spezifikation v4.0 war allerdings erst der erste Schritt auf dem Weg zu neuen Bluetooth Geräteklassen. Denn für neue Anwendungsbereiche wie Sportequipment oder Fernbedienungen fehlen noch die sogenannten "Profile". In diesen sind entsprechende herstellerübergreifende Funktionen festgelegt und garantieren eine breite Kompatibilität. Das A2DP Profil stellt zum Beispiel eine Schnittstelle für die Bluetoothübertragung von Audiosignalen dar, wie sie häufig zwischen Handys und Bluetooth Headsets verwendet werden, dar. Bis solche Profile nun für z.B. Sportequipment von den verschiedenen Herstellern wie Suunto, Garmin oder Polar (sind alle Mitglieder der Bluetooth SIG) verabschiedet ist, wird es noch einige Monate dauern. Zudem werden erste Geräte auf Grund der Entwicklungszeit für Chips und auch entsprechende Geräte frühestens im Sommer 2010 erhältlich sein und sofern die Hersteller auf etwaige Profile oder Standards warten möchten, vielleicht auch erst 2011 erhältlich sein.
Synology DS-209: Server im Schukarton
Synology bringt zu einem erschwinglichen Preis einen vollwertigen Home-Server auf den Markt. Das Disk Station DS209 genannte Modell ist im Gegensatz zu vergleichbaren Konkurenzprodukten schon für unter 300 Euro erhältlich. Hierfür bietet es mit einem mit 1,2GHz getakteten Prozessor mit 256MB DDR800 RAM eine überdurschnittliche Performance. Auch kann die Diskstation Festplatten mit einer maximalen Kapazität von 2TB als Basis, JBOD, RAID 0, RAID 1 verwalten. Natürlich bietet es gewohnte Grundfunktionen wie FTP Zugang, UPnP Media Server, iTunes Server oder auch einen Downloadclient für HTTP, FTP, emule oder auch BitTorrents. So muss nicht unbedingt der PC übernacht Laufen, wenn man sich ein großes Servicepack von Microsoft ziehen möchte. Als Schmankerl ist der Webserver mit welchem viele Protokolle wie PHP, MySQL und natürlcih auch HTTP unterstützt werden. So kann man schnell seinen Blog mit z.B. WordPress oder ein eigenes Forum mit phpBB aufsetzen.
Sofern die Leistung der DS-209 und meine DSL Verbindung stabil genug ist, kann es sein, dass mein Blog auch auf eben diese Diskstation umzieht. Der Seitenaufbau meines WordPressblogs dauert, wie Ihr merkt, mit meinem momentanen Provider zu lange. Zusätzlich bietet die Diskstation auch die Möglichkeit einen eigenen Webserver mit SMTP, IMAP oder auch POP3 aufzusetzen. Zusätzlich könnte Synology in einer zukünftigen Version seines Synology Disk Station Managers auch die "freien" OpenXchange Dependant von Microsoft Exchange integrieren. Übrigends der Disk Station Managers ist so etwas wie die Firmware der Disk Station DS-209. Da diese zum Einen auf Linux und zum anderen auf standartisierter Hardware aufbaut, kann man davon ausgehen, dass relativ lange Updates für den Disk Station Managers erhältlich sein werden. Dieser beruht nämlich nicht auf speziellem "Maschinencode" sondern ist innerhalb der gesamten Produktpalette aus dem Hause Synology universell einsetzbar. So gibt es zur DS-209 quasi identische Geräte für nur eine Festplatte, die DS-109, oder auch für vier Festplatten, die DS-409+.









