Google MyTrack App liefert Echtzeitdaten der Tour de France
Interessante Neuigkeiten für die Tour de France Berichterstattung. Das Profiradteam HTC - Columbia und der Internetriese Google haben mit der Unterstützung des Smartphonehersteller HTC und Markführers für Leistungsmesssystem SRM eine Kooperation für die Tour de France 2010 vorgestellt. Ziel ist es für "Tour de France-Fans" und alle anderen Radsportbegeisterten die Livedaten der HTC - Columbia Fahrer in Echtzeit zugänglich zu machen. Damit rücken alle Fans vor dem TV Gerät noch ein Stück näher ans Renngeschehen heran. Aufbauend auf der MyTracks App für Android werden die Zuschauer in der Lage sein, alle aktuellen Daten der verwendeten SRM Systeme, wie zum Beispiel Herzfrequenz, Geschwindigkeit oder Leistung, sehen zu können. Diese Daten werden zusätzlich mit weiteren Angeboten wie Maps oder Google Earth des Internetprimus kombiniert. Hierfür haben die Technikexperten des Titelsponsor HTC sehr eng mit dem Radsportspezialisten SRM und den Softwareentwicklern von Google Android zusammengearbeitet. Herausgekommen ist eine spezielle, mit Android 2.1 und HTC Sense ausgestattetes HTC Legend, welches sämtliche Renn- und GPS Daten sammelt und per Mobilfunkdatenverbindung an die Google Server überträgt. Hierbei läuft eine aktualisierte MyTracks App, welche über Bluetooth oder ANT+ von entsprechenden Sensoren am Rad und/oder Fahrer Daten empfangen kann. Die verbesserte MyTracks App soll schon bald für alle interessierten User erhältlich sein. Einzig die Frage, wie ANT+ Sensoren angebunden werden können ist noch offen, da es noch kein Smartphone mit integriertem ANT+ Empfänger gibt. Vielleicht wird es hierfür einen entsprechenden Adapter mit universällem MicroUSB Anschluss zum nachrüsten geben.
Google wird die Daten nicht nur über seine MyTracks App Webseite bereitstellen, sondern auch für alle anderen interessierten Entwickler oder Blogger eine Schnittstelle bieten. So wird jeder diese Daten entsprechend Googles API Richtlinien in seine eigene Webseite oder Service einbinden können. Google ermuntert sogar alle Interessierten ausdrücklich.
Mittlerweile hat Google eine spezielle Webseite für die Team HTC - Culumbia Livedaten bereitgestellt. Diese findet Ihr hier:
http://www.google.com/intl/de/landing/mytrackstour/index.html
Shimano zeigt die 2011er Version der XTR
Nachdem schon bei einigen Mittelklasse MTB Gruppen durch DynaSys 10-fach einzug gehalten hat, war es nur noch eine Frage der zeit, bis Shimano auch seine Toppgruppe XTR aktualisiert. Allerdings ziehen die Japaner auch vorne mit den von der XX-Gruppe bekannten 2-fach Kurbelgarnituren gleich. So bietet die 2011er M985 bzw. M980 XTG Gruppe eine große Auswahlmöglichkeit für CrossCountry Racer oder Trail Mountainbiker, denn es wird für beide Zielgruppen eine jeweils optimierte XTR Version geben. Die Optik der neuen Gruppe orientiert sich an dem Design der aktuellen DuraAce Rennradgruppe. Je nach Ausstattungsvariante wird die aktuelle XTR Generation bis zu 200g gegenüber der aktuellen Version leichter. Einziger Wermutstropfen für Traditionalisten werden die fehlende Feldgenbremsen samt passenden Bremshebeln sein.
Hier nun die wichtigsten Facts in einer Zusammenfassung:
- 3-fach Kurbelgarnitur FC-M980 mit 42-32-24 Abstufung und mittleren Composite Kettenblatt
- 2-fach Kurbelgarnitur FC-M985 mit 42-30, 40-28, oder 44-30 Abstufung für den XC-Renneinsatz
- 2-fach Kurbelgarnitur FC-M980 mit 38-26 für den "gewichtsbewussten" Mountainbiker
- Kassetten mit fünf Titanritzeln und den Abstufungen 11-34 bzw. 11-36
- Die überarbeiteten Scheibenbremsen wird es in Versionen mit 160mm, 180mm, 203mm geben mit einer zusätzliche 140mm Bremsscheibenoption für die Hinterradbremse.
Weitere Neuerungen sind die als IceTec bezeichnete Kühllösung für Scheibenbremsen. Bremsbeläge und Bremsscheiben mit der Ice-Tec Technologie reduzieren spürbar die Wärmeentwicklung im Bremssystem. Dies wiederum trägt dazu bei, das so genannte Fading zu reduzieren und garantiert damit konsistente und konstant hohe Bremsleistung auch auf langen Gefällstrecken. Darüber hinaus sorgt Ice-Tec für eine längere Lebensdauer der Bremsbeläge und deutlich reduzierte Geräuschentwicklung beim Bremsen.
Die Ice-Tec Bremsbeläge verfügen über Aluminium-Kühlrippen, die auf einer zweilagigen Edelstahl-Trägerplatte angebracht sind. Die neuen Ice-Tec Bremsscheiben zeichnen sich durch eine verbesserte Wärmeableitung aus, die durch eine Sandwich-Konstruktion mit einem Aluminium-Kern zwischen zwei Edelstahl-Schichten erzielt wird.
Das I-Spec genannte Befestigungssystem ermöglicht die kombinierte Anbringung von Brems- und Schalthebeln. Hierbei fällt pro Lenkerseite jeweils eien Schelle weg und somit wird Gewicht gespart. Neben der Attraktien Optik bietet dieses System eine Feineinstellmöglichkeit in horizontaler Richtung um dabei ein individuell und optimal angepasstes Setup zu ermöglichen.
Mit zwei neuen Pedalen folgt die XTR bis ins kleinste Detail einem einheitlichem Designkonzept. Während das PD-M980 Pedal gezielt für das Cross-Country-Segment entwickelt wurde und vor allem durch geringes Gewicht punktet, zielt das PD-M985 Modell mit seiner breiteren Aufstandsfläche für viel Grip ganz klar auf die All- Mountain Piloten ab.
Alle detailierten Einzelteilbeschreibungen samt Modellbezeichnung findet Ihr in einem vorläufigen Produktflyer von deutschen Importeur Paul Lange. Desweiteren gibt es von Shimano eine Microsite ridextr.com. Die offiziellen Pressemeldungen gibt es auf deutsch von Paul Lange und in englisch direkt bei Shimano.
Polar ♥ Apple! WebSync Software für Mac OS X erschienen
Nachdem es in der letzten Zeit etwas ruhiger um die finnischen Herzfrequenzspezialisten geworden ist, haben Sie nun die WebSync 2 Software für Mac freigegeben. Diese ist zu den Polar Herzfrequenzmessern kompatibel, welche die datenübertragen mittels FlowLink oder Datalink unterstützen. Im Einzelnen wird aktuell der Polar CS500, RS300x, FT80, FT60, FT40, FT7 und FA20 unterstützt und diese Modelle können Ihre Daten mit dem kostenlosen Webservice polarpersonaltrainer.com abgleichen. Ebenfalls aktualisiert und vereinheitlicht Polar auch die Windows Version der WebSync Software. Die vormals nur mit dem CS500 kompatible WebSync 2 Software unterstützt nun auch die oben genannten FlowLink kompatiblen Geräte. Beide Installationspakete können hier heruntergeladen werden. Beide Versionen konnten bei einem kurzen Test durch schnelle und problemlose Übertragungen glänzen, wobei "Langzeiterfahrungen" erst einmal abgewartet werden müssen. Deshalb habe ich aus gegebenen Anlass ein "Polar WebSync 2 & polarpersonaltrainer.com Special" zusammengestellt, in welchem ich die ersten Schritte mit vielen Screenshots zusammengestellt habe.
Polar WebSync 2 Software auf einem Windows PC installieren
Polar WebSync 2 Software auf einem Apple Mac installieren
Synchronisation zwischen CS500 und polarpersonaltrainer.com mit Hilfe der WebSync 2.0 Software einrichten
In eigener Sache: Neuer Materialsponsor Velocite Bikes
Nachdem ich für 2010, nach diversen Herausforderungen der vergangenen Jahre wie der Tour Transalp, meine erste Triathlon Langdistanz geplant habe, steht nicht nur die Verbesserung meines Trainings oder der Ernährung auf dem Programm. Nach intensiver Suche und abwägen diverser Optionen konnte ich einen weiteren Materialsponsor im Bereich des Radsportequipments gewinnen. Der hierzulande noch eher unbekannte taiwanesische Radhersteller Velocite hat ein breiter angelegtes Team Rider Programm für Amateursportler und stellt in Zukunft diverses "rollendes" Material für mich. Zunächst liefert Velocite sein Premium Rennradrahmenset Helios samt seinem Noir 38/50 Hochprofil-Carbon Laufradsatz, doch sind schon weitere für mich interessante Produkte wie eine kompromisslose Zeitfahrmaschine oder einen Aero-Rennradrahmen in der Pipeline. Besonders interessant daran ist, dass sich für beide genannten Rahmen Lewis Mathiske verantwortlich zeigt, welcher sich schon für die sehr erfolgreichen und wegweisenden "Teschner" Zeitfahrrahmen verantwortlich zeigte.
Abgesehen vom ansprechenden Design zeichnen sich die Produkte von Velocite Bikes besonders durch den hohen Innovationsgrad aus. Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis wird hierbei allerdings nicht aus den Augen gelassen. Beispielhaft möchte ich im Folgenden dies kurz veranschaulichen.
Features des Velocite Helios Framesets:
- High Modulus Carbon (HMC) Fasern für höchstmögliche Steifigkeit bei niedrigem Gewicht
- BB30 Tretlagergehäuse für hohe Tretlagersteifigkeit bei geringem Q-Factor
- Asymetrische 1 1/8" - 1,5" Steuerrohr und Gabelschaft für höchstmögliche Lenkerkopfsteifigkeit
- Integrierte Sattelstütze
- Interne Verlegung der Schaltzüge
- High performance Shain Stays (HPC) für eine maximale Stabilität des Hinterbaus und somit hervorragender Kraftübertragung.
- Ausfallende und Kettenstrebe werden in Monocoque Bauweise (MDC) gefertigt. Zudem sind die eher dünnen Sattel- und eher voluminösen Kettenstreben dem Kräfteverlauf optimal angepasst um größtmögliche Stabilität bei hohem Komfort zu umzusetzen
- Gewicht liegt bei realen 1220g in XL und ungekürzter Sattelstütze
Velocite Bikes sucht noch weitere ambitionierte Radsportler im deutschsprachigen Raum. Zum momentanen Zeitpunkt sind einige "Team-Rider" Plätze noch unbesetzt, so dass ich jedem interessierten C-Amateur (und natürlich auch drüber) nur raten kann, sich mittels des "Team Rider Application Forms" zu bewerben...
Erster Eindruck: Polar CS500 mit allem Zubehör
Pünktlich zum Saisonbeginn für uns Radsportler liefert Polar seine neuste Cyclingkreation CS500 aus. In der gewohnt edlen schwarzen Pappbox versteckt sich der erstmalig trapezförmige Radtacho und dessen Zubehör.
Im Lieferumfang des CS500 ist enthalten:
- Polar CS500 Radcomputer
- Duallock Tachohalterung mit Gummiunterlage und Kabelbindern
- Polar WearLink+ w.i.n.d. samt Textil Brustgurt
- Polar Speed Sensor w.i.n.d. mit Gummiunterlage und Kabelbindern
- Polar universal Speichenmagnet
- Bedienungsanleitungen und Infoblatt "Konformitätserklärung"
- Internationale Polar Garantiekarte
Der Polar CS500cad enthält zusätzlich noch:
- Polar Trittfrequenz Sensor w.i.n.d.
- Polar Kurbelmagnet und dazugehöriges Befestigungsklebeband.
Zusätzliches Zubehör kann noch zusätzlich erworben werden:
- Polar Trittfrequenz Sensor w.i.n.d.
- Polar Speed Sensor w.i.n.d.
- Polar Power Output Sensor w.i.n.d.
- Polar DataLink USB Interface
Der CS500 selbst ist hochwertig verarbeitet und Teile des Gehäuses aus Metall. Insbesondere die Befestigung ist sehr massiv. Hierbei hacken sich zwei Hacken auf der Rückseite des Gerätes in zwei Metallbolzen in der Halterung ein. Zum Einsetzen und Entfernen des Tachos muss man einen gut erreichbaren Schiebeschalter in dessen Richtung schieben. Dies klingt vermeindlich kompliziert, ist es aber nicht. Sitzt die Halterung einmal fest am Rad, so kann man den Radcomputer schnell mit einer Hand einsetzen und wieder entnehmen. Der CS500 besitzt nur noch eine herkömmliche Taste auf der Vorderseite. Die rote Start-/Stopptaste sitzt wie gewohnt unterhalb des großen Displays. Auf dessen Anzeige passen bis zu fünf verschiedene Anzeigewerte. Gesteuert wird das Gerät im übrigen über zwei Tasten auf der Rückseite. der Clou an den "Rocker Switch" getauften Tasten ist die Montage in der Halterung. Dadurch wird der CS500 nämlich entlang seiner in Fahrtrichtung zeigenden Längsachse "kippbar". Dies führt dazu, dass man mit der Hand oder den fingern keine genaue Taste drücken, sondern nur noch die linke oder rechte Hälfte des Displays oder dessen Randes. Kippt das Gerät leicht, drückt eine Nase in der Halterung auf die auf der Rückseite befindlichen Tasten. Wenige Minuten montiert, bin ich sehr begeistert von diesem Bedienkonzept. Besonders an meiner Zeitfahrmaschine könnte ich mir eine entsprechende Montage zwischen den Extensions vorstellen. So könnte man den CS500 bequem mit dem Ansatz des Daumens bedienen ohne seine Hand von den Schalthebeln nehmen zu müssen. Die Montage des kompletten Sets ist eher einfach. Kabelbinder durch die Halterung, Gummiunterlage drunter gesteckt und am Vorbau die Kabelbinder gut festgezogen. Das gleiche noch einmal mit dem mitgelieferten Speed Sensor w.i.n.d. und noch schnell den Speichenmagnet mit Hilfe der Schraube festziehen. Das war es dann auch schon.
Was zunächst negativ aufgefallen ist, ist dass der Polar CS500 scheinbar nur englisch "spricht". Es gibt twar nicht viele Textanzeigen, diese sind allerdings alle in englsicher Sprache. Eine Option dies umzuschalten konnte ich nicht finden und wird im Handbuch ebenfalls nicht erwähnt.
Mehr zum CS500 werde ich in den folgenden Tagen berichten. Insbesondere in Verbindung mit der neuen WebSync 2 Software für die Datenübertragung in Verbindung mit dem Polar DataLink USB Stick. Wen es aber interessiert, der findet unter folgendem Link die vollständige Bedienungsanleitung des CS500 in deutscher Sprache. Auch werde ich ausführlich auf die Neuerungen des polarpersonaltrainer.com Webservices eingehen, der einige neue Dinge in Verbindung mit dem Polar radcomputer bietet.
Polar RS800cx Pro Training Edition 2010
Nicht nur Garmin und Suunto bringen diverse neue Farben auf Ihre aktuellen Produkte, sondern auch Polar startet mit zwei Sondermodellen seines RS800cx Multisportcomputers in die 2010er Saison. Die RS800cx Pro Training Edition 2010 Premium orientiert sich nicht nur optisch sehr stark an der 2009er RS800cx PTE Masters Edition, sondern auch der Lieferumfang ist identisch. Demnach kommt die RS800cx PTE10 Premium mit G3 GPS Sensor, s3 Laufsensor, Bike Speed Sensor w.i.n.d., WearLink+ w.i.n.d. Brustgurt, Polar IrDA USB Interface, Polar ProTrainer 5 sowie einer universal Fahrradlenkerhalterung. Die RS800cx PTE10 Bike richtet sich hingegen direkt an Radfahrer und wird entsprechend anstatt des Polar G3 GPS Sensors und s3 Laufsensors mit einem Trittfrequenzmesser w.i.n.d. ausgeliefert. Entsprechend ist dieses Modell deutlich günstiger zu haben. Erstmalig versieht Polar das Armband an der linken Unterseite der Uhr mit einer einmaligen Lasergravur in Form einer fortlaufenden Nummer. Dies soll die Exklusivität der Modelle weiter hervorheben.
Beide Sondermodelle sind wie ebenfalls der neue Polar CS500 ab Mitte/Ende April 2010 erhältlich. Die RS800cx Pro Training Edition 2010 Premium soll, laut Hersteller, für einen Listenpreis von 579€ über die Ladentheke gehen. Die RS800cx Pro Training Edition 2010 Bike soll hingegen 399€ und somit 30€ weniger als die reguläre RS800cx Bike ohne Trittfrequenzsensor w.i.n.d. kosten.
Luftposterumschlag fürs Rad im Flieger…
Momentan scheinen die Kanadier auf Grund der Olympischen Winterspiele geradezu begeisterte Entwickler für Sportequipment zu sein. Nachdem ich schon über eine aus den Rockies stammende Skibrille mit HeadUp-Display geschrieben habe, hier nun eine weitere clevere Entwicklung. Wie man schon dem angefügten Bild entnehmen kann, handelt es sich um eine Taschen und Koffermischung zum Radtransport im Ferienflieger. Muss man im Flugzeug auf dem Weg ins nächste Trainingslager immer Angst um sein bestes Stück haben, so soll einem die Biknd Helium Transporttasche einen sicheres Gefühl an Board geben. Der ca. 9kg schwere Heliumbag ist eine faltbare Tasche mit Hardschalen Elementen und fester Bodenplatte. Angesichts der Tatsache, dass die Tasche gleich zwei Laufradsätze aufnimmmt, Rahmen bis RH64 (RR und MTB mit Federgabel) schlucken soll und auch noch problemlos Schuhe, Helm und anderen Kleinkram aufnimmt, relativiert sich das angegebene Gewicht. Hartschalenkoffer wiegen nicht selten 15 Kilogramm und tun sich vorallem bei großen Rahmen recht schwer. Der Clou der kanadischen Radtasche sind die aufblasbaren Schutz- und Zwischenwände. Mit der mitgelieferten Fußpumpe lassen sich integrierte Luftkissen soweit aufpumpen bis das Gesampaket eine rutschfreie und rundum sichere Form angenommen hat. Dann soll nichts mehr scheppern, den Lack zerkratzen oder sich selbstständig machen können. Die Laufradsätze liegen dabei jeweils seitlich am Rahmen und werden ebenfalls von großen Luftpolstern "eingeklemmt" und somit geschützt. Hinterbau und Kurbel liegen unter einer festen Schutzhaube. Einziger Nachteil des ganzen Paketes ist eventuell die vom Hersteller empfohlene Demontage des Schaltwerks.
Der angestrebte Preis und ab wann die Tasche auch in Deutschland bzw. Europa erhältlich sein wird, ist bisher noch nicht bekannt.
Erster Eindruck: Garmin Edge 500
Kurz vor Weihnachten hat Garmin mit der Auslieferung seines neuen Radcomputers Edge 500 bekonnen. Nun hat mich allerdings sozusagen ein verspätetes Weihnachtsgeschenk erreicht. Im Paket des "einfachen" Edges, welcher im übrigen 57g wiegt, sind zwei Lenkerhalterungen und wie ansonsten üblich ein USB Kabel, ein Ladegerät mit zusätzlichen Adaptern für Euro, UK und USA dabei. Zudem ist die Bedienungsanleitung und eine Installlations-CD für die Garmin Softwarelösungen in der Packung. Genrell ist der Edge aber mit dem kombinierten DSC10 Geschwindigkeits- und Trittfrequenzmesser, dem Garmin ANT+ kompatiblen Herzfrequenzgurt und allen ANT+ kompatiblen Leistungsmessern à la SRM oder CycleOps einsetzbar.
Bei der Montage fällt zunächst die neue, deutlich bessere Lenker bzw. Vorbauhalterung auf. In diese wird, wie bei eigentlich allen anderen Radtachos auch, der Edge eingesteckt und per 90° Drehung arretiert. Das ist also nicht nur einfacher, sondern der Edge sitzt wesentlich flacher auf dem Lenker oder dem Vorbau auf. Stabil befestigt wird die Halterung jeweils über zwei stabile Gummis. Auch ist die Unterseite der Plastikhalterung mir einem passendem Gummi unterlegbar damit die Halterung nicht verrutscht. Nachteil ist natürlich, dass eventuell vorhandene Halterung der Vorgängergeräte nicht mehr weiterbenutzt werden können.
Das Menü ist sehr übersichtlich und schnell zugänglich. Allenfalls als Manko empfinde ich es das die Start- und Laptaste nicht intuitiv auf der Oberseite sonder etwas schwerer erreichbar auf der rechten Seite angebracht sind. Auch ist ein kabelloses Auslesen der Trainingseinheiten, wie vom Edge 705 oder Forerunner 310xt gewohnt nicht möglich, so dass zum Auslesen jedes mal die Gummiabdeckung "abgefriemelt" werden muss. Allerdings reicht Garmin das Auslesen über seinen optional erhältlichen ANT+ USB Stick noch mit einem Firmwareupdate vielleicht nach.
Eine genauere Beschreibung muss ich aus Zeitgründen an dieser Stelle schuldig bleiben, doch werde ich den Artikel "Der Test: Garmin Edge 500" noch vor Saisonbeginn nachreichen. Auch wird der Vergleich zum Polar CS600x und dem brandneuen Polar CS500 sehr interessant werden.
Shimano mit 10-fach am MTB für XTR, XT und SLX
Nachdem es Sram mit der XX Gruppe vorgemacht hat, springt auch Shimano nun auf den 2 mal 10-fach Zug für Mountain- und CrossCountry Bikes auf. Die neue 2x10 Schaltung wird unter dem Namen "DynaSys Drivetrain" hören und Kurbeln der Abstufung 44/30, 42/30, 40/28 und 38/26 sowie in der 3-fach Abstufung mit 42/32/24 geben. Die passenden Kassetten werden Abstufungen von 11-32, 11-34 und 11-36 Zähne bieten. Die Kurbel weißen ein neues chromefarbenes Finish auf und auch die restlichen Teile werden in der M985 getauften Gruppe der neuen Übersetzung und dem neuen Design angepasst. Gleichzeitig mit der XTR Gruppe werden auch die XT und SLX den Umstieg auf zehnfach machen. Hier allerdings nur mit den bekannten 3-fach Kurbeln mit gewohnter Abstufung.
Aber auch bei Sram ruht man sich nicht aus. Die mit der XX eingeführten Neuerungen kommen nun auch zur früheren Topgruppe X.O. So wird auch hier zehnfach Standard und im Gegensatz zu Shimano bekommt hier die Gruppe aus der zweiten Reihe die 2-fach Kettenblattabstufung. Sicherlich werden viele Neuerungen sicherlich übernommen, ob aber auch die Kassette, wie bei der XX, aus einem Alublock gefräßt sein wird, ist noch nicht bekannt.
Aus Urheberrechtlichen Gründen kann ich an dieser Stelle keine Bilder veröffentlichen, allerdings sind unter folgendem Link im Weight Weenies Forum die entsprechende Bilder und Inforamtionen hinterlegt.










