AVM geht endlich mit lang angekündigten Neuheiten an den Start
Gut ein Jahr nach der Präsentation der Fritz!Box 7390 von AVM findet besagtes Gerät nun endlich den Weg zu den hiesigen Fachhändlern. Auch findet man nun die entsprechende Produktbeschreibung auf der Webseite von AVM. Die Hauptunterschiede zur aktuellen Fritz!Box 7270 ist das integrierte VDSL Modem, der integrierte Gigabit 4-Switch und der integrierte Netzwerkspeicher (NAS). Letzter wurde zwar auf 512MB reduziert, kann jedoch mit USB Festplatten einfach auf ein oder mehrere Gigabyte erweitert werden. Hierfür und für einen Netzwerkdrucker stehen zwei USB Ports bereit. Zudem können mehrere Festplatten über ein USB-Hub angeschlossen werden. Die durchschnittliche Leistungsaufnahme soll bei 8-11Watt liegen, was einem Stromverbrauch von ca. 88kWh bzw. Stromkosten von etwa 17,60€ im Jahr entspricht. Zusätzlich wird noch eine abgespeckte Version 7570 erhältlich sein, welcher allerdings nur den schon gewohnten 10/100Mbit Switch und einen USB Port bietet sowie auf den analogen bzw. ISDN Netzanschluß verzichtet.
Gleichzeitig mit der Fritz!Box 7390 liefert AVM das neue Fritz!Fon MT-F aus. Dieses neue DECT Telefon empfiehlt sich nicht nur mit dem neuen Fritz!Box Flaggschiff, sondern auch mit den Vorgängergeräten Fritz!Box 7270 oder 7240. Neu ist das 240x320 Pixel große Farbdisplay und die Anschlussmöglichkeit eines Stereo Headset (3,5 mm Klinke und kompatibel zu iPhone, Blackberry u.a.) Zudem kann das Telefonbuch mit bis zu 300 Einträgen hinterlegt werden und mit Webservices von GMX oder Web.de automatisch abgeglichen werden. Eher für die jüngeren Benutzer ist die Potcast Funktion wie RSS-Reader oder Emailbenachrichtigung interessant. Alle Details finden sich ebenfalls auf der AVM Produktseite.
Beide Geräte werden schon bei Amazon.de gelistet und haben Liefertermine von Ende Januar / Anfang Februar. Die Fritz!Box 7390 wird für ca. 250€ und das Fritz!Fon MT-F ca. 80€ erhältlich sein. Ebenfalls zum Erweitern der WLAN Reichweite oder Übertragungsgeschwindigkeit ist der Fritz!WLAN Repeater N/G für ca. 85€ erhältlich.
Synology DS-209: Server im Schukarton
Synology bringt zu einem erschwinglichen Preis einen vollwertigen Home-Server auf den Markt. Das Disk Station DS209 genannte Modell ist im Gegensatz zu vergleichbaren Konkurenzprodukten schon für unter 300 Euro erhältlich. Hierfür bietet es mit einem mit 1,2GHz getakteten Prozessor mit 256MB DDR800 RAM eine überdurschnittliche Performance. Auch kann die Diskstation Festplatten mit einer maximalen Kapazität von 2TB als Basis, JBOD, RAID 0, RAID 1 verwalten. Natürlich bietet es gewohnte Grundfunktionen wie FTP Zugang, UPnP Media Server, iTunes Server oder auch einen Downloadclient für HTTP, FTP, emule oder auch BitTorrents. So muss nicht unbedingt der PC übernacht Laufen, wenn man sich ein großes Servicepack von Microsoft ziehen möchte. Als Schmankerl ist der Webserver mit welchem viele Protokolle wie PHP, MySQL und natürlcih auch HTTP unterstützt werden. So kann man schnell seinen Blog mit z.B. WordPress oder ein eigenes Forum mit phpBB aufsetzen.
Sofern die Leistung der DS-209 und meine DSL Verbindung stabil genug ist, kann es sein, dass mein Blog auch auf eben diese Diskstation umzieht. Der Seitenaufbau meines WordPressblogs dauert, wie Ihr merkt, mit meinem momentanen Provider zu lange. Zusätzlich bietet die Diskstation auch die Möglichkeit einen eigenen Webserver mit SMTP, IMAP oder auch POP3 aufzusetzen. Zusätzlich könnte Synology in einer zukünftigen Version seines Synology Disk Station Managers auch die "freien" OpenXchange Dependant von Microsoft Exchange integrieren. Übrigends der Disk Station Managers ist so etwas wie die Firmware der Disk Station DS-209. Da diese zum Einen auf Linux und zum anderen auf standartisierter Hardware aufbaut, kann man davon ausgehen, dass relativ lange Updates für den Disk Station Managers erhältlich sein werden. Dieser beruht nämlich nicht auf speziellem "Maschinencode" sondern ist innerhalb der gesamten Produktpalette aus dem Hause Synology universell einsetzbar. So gibt es zur DS-209 quasi identische Geräte für nur eine Festplatte, die DS-109, oder auch für vier Festplatten, die DS-409+.
Rundumerneuerte Fritz!Box 7390 von AVM
Auf der diesjährigen Cebit in Hannover präsentiert AVM sein neues “Kommunikationsserver Flaggschiff” Fritz!Box 7390. Wie üblich hat AVM handelt es sich um ein evolutionäre Weiterentwicklung der bestehenden Fritz!Box Serie und kann, wie schon das aktuelle Modell auf einen integriertes ADSL Modem, einen internen ISDN S0-Bus bzw Analogwandler, eine DECT-Basisstation (welche verschlüsselte Übertragung ermöglicht) sowie einen Print- und Dateiserver, der über USB angeschlossenen Geräte ansprechen kann.
Neu sind aber folgende Funktionen:
- Integriertes VDSL Modem mit einem Übertragungsvolumen von bis zu 100Mbit/s
- Integrierter 2GB Flashspeicher als NAS (Network Attached Storage), der problemlos per angeschlossene USB Festplatten erweitert werden können soll
- Das WLAN Funkmodul, sendet jetzt nach dem zweiten Entwurf des neuen “n”-Standards und kann somit gleichzeitig im 2,4 und 5GHz Band senden
- Integrierter 4-Port Ethernet Switch
- Ein Internet Verbindungsaufbau ist nun auch über einen angeschlossenen UMTS/HASPA USB Stick möglich
- Verbesserte Energiesparfunktionen, die den Verbrauch der Fritz!Box weiter senken sollen.
Mit freundlicher Genehmigung der AVM Computersysteme Vertriebs GmbH
Die Fritz!Box 7390 soll im dritten Quartal 2009 zu einem noch nicht genannten Preis in den Handel gelangen.
Server in a Box – Festplattengehäuse mit Netzwerkanschluss
Mit dem IB-NAS4220-B NAS System bringt Raidsonic einen schnellen Multimediaserver mit ein 2-fach RAID auf den Markt! Dabei können, dank RAID, die beiden 3,5“ SATA Platten zu einer großen vereint werden oder man kann zur Sicherheit automatisch alles identisch auf beiden Platten speichern, so dass eine ohne Datenverlust ausfallen kann. Zudem können an die beiden USB 2.0 Schnittstellen Drucker, externe Festplatten und USB-Sticks gemeinsam über Netz verwendet werden. Angeschlossene Datenspeicher werden auf Knopfdruck selbsttätig auf das NAS gesichert und sofern gewünscht im Netzwerk bereitgestellt.Multimedia total ist der Slogan des Herstellers. So können Musik, Bilder und Videos via Twonky Media (nur als 30 Tages Testversion enthalten) oder den iTunes Server auch per Netzwerkmediaplayer oder iTunes gemeinsam genutzt werden, ohne dass der PC läuft. Dank des integrierten BitTorrent Client können Daten vom Internet ebenso ohne laufenden Computer geladen werden. Beides spart dank niedrigem Stromverbrauch bares Geld, zumal die eingebauten Festplatten bei andauerndem Leerlauf automatisch runtergefahren werden.
Laut Raidsonic hat ICY BOX 4220-B NAS System folgende Eigenschaften:
- Für Heim- und Büronetzwerke· Anzahl der Benutzer und Gruppen unbegrenzt
- Einfache Konfiguration über den Webbrowser
- Unterstützt zwei 3,5" SATA Festplatten (1.5 oder 3.0Gb/s) ohne Größenbeschränkung
- Festplatten werden mit Gummidämpfer entkoppelt· Gigabit Ethernet Netzwerkanschluss
- 2x USB Client Anschluss für Drucker, Festplatten, USB Sticks
- One Touch Backup (Sicherung von USB Datenträger auf NAS)
- Bittorrent Client
- RAID 0, 1, Span (NRAID), JBOD
- 7 Server in einen Samba (für Windows Netzwerke, MAC OS) NFS (für Linux, Unix) FTP Server (Datenfernzugriff über Internet) DHCP (Automatische Netzwerkkonfiguration) UPnP-AV (Twonky-Media Server als 30 Tage Testversion) Printserver (Drucken über das Netzwerk) itunes Support
- Gehäuse leise - temperaturgesteuerter interner 40mm Lüfter
- Power und HDD Access LED
- Beleuchter Front ON/OFF Taster
- Externes Netzteil 100-240V 50-60Hz 60W, niedriger Stromverbrauch, Spin Down für HDD einstellbar.
