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17Feb/100

Akkubetriebener WLAN Router mit USB-Dock für UMTS Sticks

Quelle: Connect One Ltd.

Quelle: Connect One Ltd.

Der israelische Kommunikationsspezialist Connect One hat einen WLAN Router mit integriertem Akku angekündigt. Zudem bietet der auf mobilen Betrieb ausgerichtete Wi-Reach Classic Router eine Mulde mit USB Anschluss, in welchen handelsübliche UMTS oder in Zukunft auch WiMAX oder LTE USB Sticks eingesteckt werden können. Ähnliches Geräte hatte ZyXEL im Dezember angekündigt. Der Wi-Reach Classic Router ist zum aktuellen Zeitpunkt mit folgenden UMTS-USB Sticks kompatibel.

9Feb/100

Leistungsfähigere Hybridgrafik für Notebooks: Nvidia Optimus

Nvidia Optimus Logo für Notebook

Quelle: Nvidia Inc.

Der kalifornische Grafikspezialist Nvidia hat heute seine nächste Generation an Hybridgrafiklösungen für Notebooks vorgestellt. Die Nivida Optimus getaufte Technik soll das Spagat zwischen Grafikleistung und Akkulaufzeit wesentlich verbessern. Die vor eineinhalb Jahren eingeführten Grafikeinheiten, welche die Bildschirmausgabe zugunsten des Energieverbrauchs an die integrierte Grafiklösung übergeben können, haben bis heute einige Nachteile. So muss zum Beispiel der Benutzer manuell zwischen den Grafichips umschalten. Auch ist die technische Lösung seitens der Hersteller bisher nicht trivial, so dass die verschiedenen Grafikausgänge mittels elektrischer Multiplexer umgeschaltet und spezielle Treiber entwickelt werden mussten. Zudem kommt es auf Grund der Komplexität einige Augenblicke zu blinkenden oder teils schwarzem Bildschirmen.

Hiermit will Nvidia nun abschließen. Zunächst baut Optimus auf aktuelle Hardware vom Chipgiganten Intel auf. Hier wären zunächst die aktuellen Core i3/i5/i7 mit ihrer integrierten Grafikeinheit oder nahezu alle Core 2 Prozessoren mit GMA 4500MHD Chipsatzgrafik zu nennen. Für die aktuelle "Pine-Trail" Atom Plattform wird auf der Optimus-Technik die nächste Ion-Generation aufbauen. Auf der anderen Seite muss ein passender Nvidia GeForce Grafikchip der Serien 200M, 300M oder einer der neuen Fermi-Generation verbaut sein. Damit das flackerfreie Umschalten funktioniert, wird nicht mehr auf die anfangs erwähnten Multiplexer zurückgegriffen. Der externe Grafikchip ist nun über PCI Express direkt mit der integrierten Grafik verbunden. Ist die 3D-Grafikeinheit aktiv, so überträgt sie Ihre berechneten Bilder direkt in den Bildspeicher der integrierten Grafik, welche nun die tatsächliche Bildausgabe abwickelt. Die Übertragungsbandbreite von PCI Express reicht hierfür auch locker aus. Auch betont Nvidia, dass für das Kopieren der Bildschirminhalte von einer speziellen Funktionseinheit im 3D-Chip übernommen wird, so dass es zu keinen Performanceverlusten der 3D-Grafik kommen soll.

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Auf der Softwareseite baut Nivida Optimus auf spezielle Möglichkeiten von Windows 7 auf. Diese bietet erstmals die Fähigkeit, mehr als einen Grafiktreiber gleichzeitig nutzen zu können. Entsprechend werden im Gerätemanager zwei Grafikeinheiten angezeigt, wobei die Logic der Nvidia Treiber automatisch beim jeweiligen Programmstart erkennt, ob die Anwendung einen schnelle Grafik benötigt und schaltet diese ggf. im Hintergrund zu. Hierfür wertet der Treiber auch grafikrelevante Funktionsaufrufe aus und vergleicht diese mit vordefinierten Profilen. Nvidia will die entsprechenden Profile über Online-Updates automatisch aktualisieren, damit auch neuere Programme problemlos erkannt werden.

Letztendlich bietet die neue Technik viele Möglichkeiten für alle Beteiligten. Der Nutzer bekommt eine hoffentlich gut funktionierenden Kompromiss aus Grafikleistung und Akkulaufzeit, die Notebook Hersteller einfachere und somit vielleicht auch günstigere Realisierungsmöglichkeiten im Bereich der Hybridgrafik und Nvidia kann sich über eine möglichst weite Verbreitung seiner Technik und somit auch Umsatzzuwächse freuen. Zuletzt bleibt auch abzuwarten, ob die Nivida Optimus auch bei Apple Einzug halten wird. Mit Sicherheit wird kein Mac das entsprechende Logo zieren, allerdings ist die aktuelle Prozessor- und Grafikleistung der MacBook Pros nicht mehr zeitgemäß. Wann und mit welcher diskreten Grafik bei Apple die Core i5/i7 Einzug halten bleibt spannend, denn mit Sicherheit hat auch AMD bei seinen mobilen Grafikchips einiges im Köcher...

3Feb/100

Apple präsentiert das iPad (in weniger als 180 Sekunden…)

Also vor nicht ganz einer Woche hat Apple sein revolutionären "Amazon Kindle und Windows Tablet PC Killer" namens iPad präsentiert. Die Techniks-Specs sind soweit bekannt und allenfalls über eine nicht enthaltene oder doch integrierte Kamera wird noch spekuliert. Eigentlich fasse ich mich selbst immer ziemlich kurz, doch hat ein anderer Apple Fan schon die wichtigsten Punkte der Apple Keynote auf sagenhafte 173 Sekunden gekürzt. Seht aber am Besten selbst:

21Jan/100

AVM meets iPhone & Android sowie neue Fritz!Box für Kabelanschlüsse

Kaum hat AVM mit der Auslieferung des neuen Flaggschiffs Fritz!Box Fon Wlan 7390 begonnen, stellen die Berliner zur CeBit neue Geräte und Anwendungen vor. Zunächst kommt mit der Fritz!Box Fon Wlan 6360 ein Gerät für die immer größer werdende Zahl an TV-Kabelanschlüssen mit Internetzugang vor. Durch den Einsatz des Euro-Docsis 3-Standards Kann die Fritz!Box an jedem Kabelanschluss eingesetzt werden und ermöglicht Übertragungsraten von über 100 Mbit/s. Die Fritz!Box Fon Wlan 6360 ist mit einer VoIP-Telefonanlage sowie Anschlüssen für analoge und ISDN-Telefone ausgestattet. An der ebenfalls integrierten DECT-Basisstation (CAT-iq) können sechs Schnurlostelefone, wie zum Beispiel das Fritz!Fon MT-F, angeschlossen werden. Zur weiteren Ausstattung gehören schneller n-Wlan für 2,4 oder 5GHz und vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Über USB können zudem Netzwerkspeicher (NAS) und Drucker angeschlossen werden.

Die ebenfalls neue Fritz!Box Wlan 3370 setzt als erstes Gerät seiner Leistungsklasse auf die erweiterten Möglichkeiten des Wlan n-Standards. So erhöht der Einsatz von drei räumlich getrennten Datenströmen (3x3 MIMO) die Wlan-Übertragungsrate auf bis zu 450 Mbit/s. Gleichzeitig führen Signalausrichtung (TxBF), geringere Paketverluste (LDPC) und eine bessere Abstimmung der Datensignale über größere Distanzen (MRC) zu einer robusteren Übertragung und größerer Reichweite. Momentan unterstützen nur einige der neusten Intel Wlan Adapter diese Funktion. Zusätzlich wurde bei der Entwicklung konsequent auf einen effizienten Energieeinsatz geachtet. So bietet z.B. die GreenAP genannte Technik eine dynamische Anpassung der Sendeleistung die Empfangsstärke. Die Fritz!Box Wlan 3370 ist mit einem VDSL- und ADSL-Modem ausgestattet und über vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse werden Computer oder andere Netzwerkgeräte miteinander bzw. mit dem Internet verbunden. Zwei USB 2.0-Anschlüsse für Drucker, Netzwerkspeicher (NAS) oder optionalen UMTS-Mobilfunkadapter gehören ebenfalls zur Ausstattung.

Mit einer neuen App für das Apple iPhone sowie Smartphones mit Android-Betriebssystem bietet AVM ebenfalls neue Möglichkeiten.Hierdurch verbinden sich die Handhelds laut AVM über Wlan mit der Fritz!Box und nutzt anschließend deren VoIP oder Festnetztelefonie. Außerdem kann das Programm auf das Telefonbuch, den Anrufbeantworter und die Anrufliste der AVM Router zugreifen können.

Conrad Electronic

Mit freundlicher Genehmigung der AVM Computersysteme Vertriebs GmbH

Mit freundlicher Genehmigung der AVM Computersysteme Vertriebs GmbH

Die Kabel-TV-Version Fritz!Box Fon 6360 wird wohl zunächst nur über die entsprechenden Netzbetreiber erhältlich sein. Ob und ab wann ein seperater Vertrieb vorgesehen ist, ist momentan nicht bekannt. Der Markstart für die Fritz!Box Wlan 3370 ist für das dritte Quartal 2010 vorgesehen. Der Preis wird sich sicherlich oberhalb des aktuellen Modelles Fritz!Box Wlan 3270 orientieren. Ein Starttermin und für die Apps und welche Fritz!Box Wlan Modelle diese Anwendungen Unterstützen ist ebenfalls noch nicht bekannt, wird aber sicherlich im Laufe der CeBit konkretisiert werden.

12Dez/090

Akkubetriebener WLAN Router mit UMTS Unterstützung

ZyXEL, ein asiatischer Hersteller für Breitband und Netztwerkhardware, hat einen Serie akkubetriebener WLAN-Router angekündigt. Das Flakschif dieser Serie wird der MWR222 sein. Er bietet in einem überaus kompakten Gehäuse zwei USB Buchsen für UMTS Modem oder Flash Speicher sowie zwei LAN Buchsen. Der Clou an dem Gerät ist zum Einen der integrierte Akku, welcher für über zwei Stunden betrieb Energie spendet und zum Anderen der nahtlose Übergang von einer LAN Verbindung zum 3G (UMTS) Netz. Sprich zu Hause kann man den Router einfach an den mitgelieferten Netzstecker sowie per LAN oder WLAN mit dem heimischen Netz verbinden. Verlässt man nun das Haus, zieht man nur den Stecker am Gerät ab und sämtliche Verbindungen wechseln mit "fail-over protection"auf das UMTS Netz. Zusätzlich wird man auch sogenannte "4G Adapter" an das Gerät per USB anschließen können. Mit 4G ist häufig die WiMAX oder auch LTE Technik gemeint. Der kleine Bruder MWR211 kommt ebenfalls mit Akku, WLAN nach dem n-Standard, dafür aber nur mit einer LAN und einer USB Buchse. ZyXEL selbst sieht für seinen Router viele EInsatzmöglichkeiten. Zunächst für kleine Arbeitsgruppen unterwegs, welche sich auch im Zug oder am Flughafen einfach vernetzen und übers Internet auch gemeinsam aufs Firmennetzwerk zugreifen könnten. Aber auch für Seminare oder Messen bietet sich dieses Gerät geradezu an. Im privaten Bereich sieht man die Einsatzmöglichkeiten bei der kostengünstigen Vernetzung der "Familienkutsche", im Camping bzw. Caravan-Bereich oder bei der Anbindung am Urlaubsort.

Die Geräte sollen laut ZyXEL im ersten Quartal 2010 bei Preisen zwischen 100 und 200 Euro auf den Markt kommen. Ob auch eine Version mit direkt integriertem 3G/UMTS Modem erhältlich sein wird, ist bisher nicht bekannt und eher unwahrscheinlich.

27Okt/090

Für Netbooks: Windows 7 von einem USB Stick installieren

Microsoft hat ein überaus nützliches Tool für die Installation von Windows 7 bereitgestellt. Mit dem Windows 7 USB/DVD Download Tool, kann man ein Windows 7 Installationspaket auf einem USB Stick bootfähig machen. Als Voraussetzung benötigt man, außer einem min. 4GB großen USB-Stick, ein Windows 7 Installationspaket im ISO-Format. Eigentlich ist das Tool dazu gedacht, DVD-Images aus dem Microsoft Online-Store entweder auf den USB Stick oder auch mit Hilfe eines DVD-Brenners auf eine handelsübliche DVD zu bringen. Sollte man eine normale Windows 7 DVD aus einer Systembuilder- oder Retailverpackung haben, so kann man sich einfach mit Hilfe eines Brennprogrammes wie Nero 9 - Free Edition oder ImgBurn. Hat man nun das ISO Image vorliegen, so startet man das Windows 7 USB/DVD Download Tool und folgt einfach den Anweisungen. Die vier Schritte sind einfach nachzuvollziehen und schnell durchgeführt. Allenfalls die Möglichkeit "DVD" um eine DVD zu brennen oder "USB" um einen Windows 7 Boot-USB Stick zu erstellen, wären für ganz ungeübte Technik-Genies erwähnenswert. Um die Windows 7 Installation ggf. per USB Stick starten zu können, muss man noch die entsprechende Möglichkeit im Bios aktivieren bzw. beim Systemstart auswählen. Weitererde Vorteile USB-Sticks sind, dass Treiber einfach manuell integriert werden können, die insgesamt schnellere Installation und für diejenigen, welche mehrere Rechner "Updaten" wollen, einfacher Handhabung.

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