Polar RS800cx Pro Training Edition 2010
Nicht nur Garmin und Suunto bringen diverse neue Farben auf Ihre aktuellen Produkte, sondern auch Polar startet mit zwei Sondermodellen seines RS800cx Multisportcomputers in die 2010er Saison. Die RS800cx Pro Training Edition 2010 Premium orientiert sich nicht nur optisch sehr stark an der 2009er RS800cx PTE Masters Edition, sondern auch der Lieferumfang ist identisch. Demnach kommt die RS800cx PTE10 Premium mit G3 GPS Sensor, s3 Laufsensor, Bike Speed Sensor w.i.n.d., WearLink+ w.i.n.d. Brustgurt, Polar IrDA USB Interface, Polar ProTrainer 5 sowie einer universal Fahrradlenkerhalterung. Die RS800cx PTE10 Bike richtet sich hingegen direkt an Radfahrer und wird entsprechend anstatt des Polar G3 GPS Sensors und s3 Laufsensors mit einem Trittfrequenzmesser w.i.n.d. ausgeliefert. Entsprechend ist dieses Modell deutlich günstiger zu haben. Erstmalig versieht Polar das Armband an der linken Unterseite der Uhr mit einer einmaligen Lasergravur in Form einer fortlaufenden Nummer. Dies soll die Exklusivität der Modelle weiter hervorheben.
Beide Sondermodelle sind wie ebenfalls der neue Polar CS500 ab Mitte/Ende April 2010 erhältlich. Die RS800cx Pro Training Edition 2010 Premium soll, laut Hersteller, für einen Listenpreis von 579€ über die Ladentheke gehen. Die RS800cx Pro Training Edition 2010 Bike soll hingegen 399€ und somit 30€ weniger als die reguläre RS800cx Bike ohne Trittfrequenzsensor w.i.n.d. kosten.
Der Test: Garmin Forerunner 310xt vs. Polar RS800cx
Wie angekündigt kommt hier nun mein Test oder eher Vergleich der beiden aktuellen Topgeräte aus dem Hause Garmin bzw. Polar. Eigentlich wollte ich den Test, zügiger durchziehen, doch hat mich zum Einen eine in Anspruchnahme der Garmin 310xt Herstellergarantie und zum Anderen der große Funktionsumfang beider Geräte mehr Einarbeitungszeit gekostet, als ursprünglich gedacht. Meinen Vergleich habe ich, der Übersichtlichkeit wegen, in drei Abschnitte und ein Fazit unterteilt. Mit Sicherheit sind diese Ausführungen hier kritisier- und vor allem diskutierbar, allerdings will ich hiermit unentschlossenen Interessenten beider Geräte die Möglichkeit geben, einen tieferen Einblick zu bekommen. Häufig sind diversen Lauf, Rad oder Triathlon Magazine eher plakativ als tief in die Materie hineinreichend und auch der sogenannte Fachhandel kann flächendekend nicht diese Qualität haben. Desweiteren empfehle ich dem interessierten Leser noch drei weitere Artikel in meinem Blog. Zum Einen ist der Vergleich Garmin SDM4 vs. Polar s3 Laufsensor sehr interessant und zum Anderen die Artikel "GPS - Kritische Auseinandersetzung im Hinblick auf die Nutzung im Sport" (noch in Arbeit!) und technischnischer Hintergrund (der Polar) Laufsensoren.
Versionen und Lieferumfang
Grundsätzlich sind sich die Produktpackungen beider Hersteller sehr ähnlich. Garmin bietet seinen Forerunner 310xt allerdings nur in drei versionen an. Als Grundpackung den Forerunner 310xt in Verbindung mit einem Ladegerät samt USB Ladekabel, sowie dem ANT+USB Stick zur Datenübertragung. Ein Brustgurt zur Herzfrequenzerfassung ist hier also nicht enthalten. Als zweite Version bietet Garmin den FR310xt zusammen mit dem Standard Pulsgurt und als dritte Version mit dem Premium (Textil) Brustgurt. Alles kompatiblen Sofwarelösungen, sprich Garmin Training Center und ANT+ Agent, stehen auf der Garmin Webseite zum kostenlosen Download, sowohl für Windows PCs, als auch für Macs bereit. Über das ebenfalls kostenlose Garmin Communicator Plug-In wird der Forerunner auch kompatibel zum kostenlosen WebService Garmin Connect.
Bei Polar gibt es ebenfalls eine Grundversion. Hier ist allerdings schon der Polar WearLink+ w.i.n.d. im Lieferumfang enthalten. Zudem kommt die RS800cx mit einem Polar IrDA USB Interface und der Polar ProTrainer 5 Software. Auf der Polar Webseite kann noch die kostenlose Polar WebLink Software heruntergeladen werden, die dem Laufcomputer eine Verbindung zum kostenlosen polarpersonaltrainer.com Webservice ermöglichen. Auf der Grundversion aufbauend gibt es noch die RS800cx run, welche zusätzlich den Polar s3 Laufsensor enthält und die RS800cx multi mit Polar G3 GPS Sensor. Für die Radfahrer ist die RS800cx bike erhältlich, welche zusammen mit einen Speedsensor w.i.n.d. geliefert wird. Zusätzlich gab es im Sommer 2009 zwei Sondermodelle RS800cx Master Edition welche in verbindung mit s3 Laufsensor, G3 GPS Sensor und dem Bike Speedsensor w.i.n.d. geliefert wurde. Die RS800cx ProTeamEdition richtete sich eher an die Rad fahrer und hatte abgesehen von der geänderten Optik und dem Bike Cadence Sensor w.i.n.d. den identischen Lieferumfang wie die RS800cx bike.
Die genauen Abmessungen und Gewichte beider Geräte und deren Sensoren findet Ihr in meinem Blogartikel "Erster Eindruck: Garmin Forerunner 310xt (vs. Polar RS800cx).
Garntie und Service als ein Teil des Lieferumfanges
Was für meine Sicht auch zum Lieferumfang gehört, ist die Herstellergarantie und der Service. Garmin schein seinen eigenen Geräten nicht wirklich zu trauen und gewehrt seine Herstellergarantie nur ein Jahr. Dank des deutschen Gewehrleistungsrechts, hat man selbstverständlich einen Anspruch gegenüber seinem Händler von zwei Jahren. Bei vermeintlichen Internetschnäppchen im Ausland, kann dies allerdings auch zu einem Boomerang werden. Polar scheint seinen Geräten mehr zuzutrauen und gewehrt zwei Jahre weltweite Herstellergarantie. Somit kann man bedenkenloser im Ausland zuschlagen und hat im Falle einer Händlerpleite auch einen Anspruch gegenüber dem Hersteller. Ich habe auch schon mit den Serviceabteilungen beider Hersteller zu tun gehabt. Sowohl innerhalb als auch außerhalb der Gewährleistungs- bzw. Garantiezeit. Innerhalb dieser Zeit tauscht Garmin wie auch Polar Geräte anstanslos aus. Ist die gesetzliche Pflicht abgelaufen, ersetzt Garmin die Geräte zwar auch noch komplett, verlangt dafür aber eine Reparaturpauschale im dreistelligen Bereich. Das habe ich selbst bei einem drei Jahre alten Garmin Edge305 erlebt. Hier war die Gummierung eines Knopfes durch die normale Nutzung durchgescheuert. Eine gebrochene Taste meiner S710i hat mir Polar hingegen nach sechs Jahren kostenlos ersetzt. Ein Anruf, freundliches Gespräch und zwei Tage später war die Taste in meinem Briefkasten.
Grundlegende Funktionen
Zunächst ist die Anzeige der Uhrzeit eine der grundlegensten Funktionen einer (Sport-) Uhr. Garmin scheint sein Gerät, auf Grund der Abmasse gar nicht für dem täglichen gebrauch entworfen zu haben, so dass auf eine Displayanzeige im "Stand-by" Modus komplett verzichtet wird. Polar hingegen spendiert seiner RS800cx nicht nur Uhrzeits-, Datums- und personalisierbare Logoanzeige, sondern packt sein Gerät in ein ansprechend designtes Gehäuse. So kann man diesen Trainingscomputer durchaus mal außerhalb des Trainings tragen.
Genauigkeit der Herzfrequenz
Eine weitaus wichtger Funktion hingegen ist die genaue Anzeige der Herzfrequenz. Die Hersteller werben gerne mit dem Begriff "EKG-genau". Ist dem wirklich so? Zumindest meine Polar Uhr samt WearLink+ Brustgurt habe ich schon bei der Leistungsmessung gegen ein EKG-Gerät antreten lassen. Mit Hilfe von Excel konnte ich beide Datenreihen vergleichen und hab hier nur minimale Unterschiede im Bereich von maximal zwei Schlägen pro Minute (bpm) feststellen können. Bei eine Puls von 200bpm liegt der Unterschied somit bei akzeptablen 1%. Den Forerunner konnte ich leider noch nicht bei einer Leistungsdiagnostik tragen, so dass ich Ihn hier nur mit der Polar RS800cx vergleichen kann. Allerdings waren auch hier die Unterschiede marginal und im Rahmen der Messungenauigkeit. Die Maximal- und Durchschnittswerte einer Einheit waren identisch oder hatten eien Abweichung von nur 1bpm. Deshalb habe ich auf eine genauere Betrachtung verzichtet.
Erweiterungsmöglichkeiten und externe Sensoren
Beide Systeme können durch externe Sensoren ergänzt werden. Da beim Forerunner 310xt der GPS Empfänger schon integriert ist, bietet Garmin lediglich einen äußerst kompakten SDM4 Laufsensor für die Erfassung der "Pace" sowie die Indoor Nutzungan und einen kombinierten Speed-/Trittfrequenzsensor für Fahrräder an. Zusätzlich versteht der garmin Leistungsmessgeräte von Drittanbietern wie SRM oder CycleOps. Auf die genauen Funktionen der Sensoren komme ich aber später in den jeweiligen Sportarten genauer zu sprechen. Auch kann der Forerunner 310xt z.B. mit der Tanita BC-1000 Körperwaage zum automatisierten erfassen und übertragen neun mehr oder weniger wichtiger Parameter kombiniert werden. Hierbei sind wohl Gewicht, Körperfettanteil oder Wasseranteil die wichtigsten. Momentan ist diese Waage aber nicht in Europa erhältlich und auf Nachfrage beim Importeur ist auch kein Einführungstermin zu erfahren.
Da die RS800cx von sich aus keine Geschwindigkeit oder zurückgelegte Distanzen ermitteln kann, bietet Polar eine ganze Reihe von Sensoren an. Jede gewünschte Funktion benötigt somit Ihren eigenen Sensor. Der Vorteil von diesem System ist der leichte&schlanke Armbandempfänger und dass man nur die zusätzlichen Sensoren "mitschleppen" muss, dessen Daten man auch wirklich braucht. Zudem halten fast alle Sensoren, abgesehen vom G3 GPS Sensor, und der RS800cx selbst mit einer Batterie jahrelang durch. Der Nachteil ist natürlich, dass man nicht alles kompakt in einem Gerät hat. Folgende Sensoren gibt es für die RS800cx. Zunächst den Polar G3 GPS Sensor, welche Geschwindigkeits- und Distanzmessung erlaubt, den Polar s3 Laufsensor, welcher beim Laufen wie der Garmin SDM4 Distanz, Geschwindigkeit und die Schrittfrequenz erfassen kann, sowie den Bike Speedsensor w.i.n.d. und Bike Trittfrequenzsensor w.i.n.d. Auch zu diesen Sensoren mehr in den jeweiligen Sportarten.
Aufzeichnungsmöglichkeiten und Speicherintervalle
Bei Polar kann man das Speicherintervall selber wählen. Hier besteht die Möglichkeit zwischen 1s, 2s, 5s, 15, oder 60s zu wählen. Abhängig von den gewählten Funktionen geht die verfügbare Speicherzeit von knapp über 4h bis maximal 4096 Stunden. Als Besonderheit bietet Polar die sogenannte Beat-to-Beat oder R-R Erfassung an. Hier wird zusätzlich zu den normalen Werten noch der zeitliche Abstand eines jeden Herzschlages zum vorhergehenden abgespeichert. Diese Funktion ist aber eher im wissenschaftlichen Bereich oder dem Spitzensport mit den entsprechenden Fachwissen sinnvoll. Garmin gibt hier keine Möglichkeit die Datenrate zu beeinflussen. In der Bedienungsanleitung findet man nur schwammig die Aussage "Bei der Aufzeichnung eines Trackpunktes alle vier Sekunden, kann der Forerunner ca. 20h ausführliche Messwerte aufzeichnen." In der Praxis konnte ich bei den ausgelesen Daten allerdings eher eine Speicherintervall von ca. 8sek feststellen.
Teil 1: Erhältliche Versionen und die grundlegenden Funktionen
Teil 2: Erweiterte Funktionen und die verschiedenen Softwarelösung
Teil 3: Verwendung beim Laufen, im Radsport oder in der Königsdiziplin Triathlon
Teil 4: Mein Fazit
EuroBike: Polar mit neuem CS500 Radtacho [Update]
In bald zwei Wochen öffnen sich die Pforten der EuroBike 2009 in Friedrichshafen. Viele Neuheiten, wie die neue Ultergra 6700 Gruppe von Shimano, sind schon vorab veröffentlicht worden. Diesen Luxus leisten sich aber eher nur die großen und bekannten Hersteller. Auch Polar nutzt die EuroBike um wieder ein neues Produkt vorstellen zu können. Den Polar CS500, welcher unter dem Motto “Performance & Sience” steht. Vorab sind noch nicht allzu viele Details bekannt. Nur soviel steht schon fest. Zum Einen ist er allein durch die Produktbezeichnung unter dem aktuellen Flaggschiff CS600x angesiedelt und zum Anderen ist er, im Gegensatz zum CS400, mit den Polar w.i.n.d. Sensoren kompatibel. Deshalb bietet alle Möglichkeiten der Geschwindigkeits-, Trittfrequenz und Leistungsmessung. Beim Design rückt Polar von der "Wassertropfen-Optik" der bisherigen CS-Serie ab und lehnt sich eher an Apples iPhone Silhouette an. Dies bedeutet ein großes Display und neue “Rocker Switch” Knöpfe an den Seiten. Bei letzterem handelt es sich um neuartige Kippschalter, welche eine einfache Bedienung ermöglichen sollen. Wann und zu welchem Preis der CS500 im Handel erhältlich ist, bleibt wohl bis zum Start der EuroBike ein Geheimnis von Polar.
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Der CS500 soll ab März 2010 in Verbindung mit einem WearLink+ w.i.n.d. und einem Speedsensor w.i.n.d. für 239€ in den Regalen eures Polar Fachhändlers stehen.
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Polar RS800cx Pro Team Edition
Polar hat für 2009 ein Sondermodell RS800cx PTE angekündigt. Das PTE steht hier wohl für Pro Team Edition. Diese PTE Sonderserie gab es in den letzten Jahren immer anlässlich der großen Rundfahrten im Radsportbereich. Diese Modelle waren immer in der Zeit ab den Giro d’Italia über die Tour de France bis zur Vuelta a Espana im Fachhandel erhältlich. Dieses Jahr handelt es sich um eine RS800cx im elegant schwarzen “S625X” Kleid und wird inklusive aller Speedsensoren, wie G3 GPS Sensor, s3 Laufsensor, als auch dem Speedsensor fürs Rad geliefert. Abgerundet wird das Set mit einem Polar IrDA Interface und der ProTrainer 5 Software. Da sich dieses Set auch für Laufsportler und vorallem Triathleten eignet, das Set auch als RS800cx Master Edition angepriesen um die Exklusivität nochmals zu verdeutlichen.

Die RS800cx PTE wird ab Mitte April 2009 für einen Listenpreis von 549€ im ausgesuchten Fachhandel erhältich sein.
Erster Eindruck: Polar CS600x mit allem Zubehör
Knapp ein halbes Jahr nachdem RS800cx hat Polar sein Radsportcomputer CS600 um die GPS Funktionalitäten erweitert. Da ich sowohl vom CS600, als auch von den GPS Funktionen des RS800cx begeistert bin, war ein Upgrade auf den CS600x obligatorisch. Zumindest für mich, da ich aufm Rad eigentlich keine Uhr am Handgelenk oder Lenker haben will. Das Gehäuse ist von der Form identisch mit dem des CS600, allerdings ist es nun nicht mehr in einer Carbonoptik bedruckt, sondern in weiß, silber und anthrazit gehalten.

Die Hauptunterschiede des CS600x zum CS600:
- automatisches GPS-Geocaching sobald ein Polar G3 GPS Sensor verwendet wird
- Polar IrDA USB Interface im Lieferumfang
- Kann mit Hilfe des G3 GPS Sensors und einem “optionalen Armband” auch fürs Lauftraining mit Geschwindigkeits- und Distanzmessung verwendet werden
- Einführung des 2s Speicherintervall
- Verwendung von Bike SpeedSensor und G3 Sensor zur gleichen Zeit
- Anzeige der durchschnittlichen/maximalen Geschwindigkeit und Trittfrequenz
- Wieder Einführung der Trip Anzeige bzw. des Tageskilometerzählers
- Anzeige der Temperatur und Speicherung zu jeder Zwischenzeit
- Unterschiedliche Ansicht und Speicherung von "Laps" und "AutoLaps"
Die Hauptunterschiede des RS800cx zum CS600x:
- Möglichkeit verschiedene Einheiten miteinander zu kombinieren.
- Eingabe von bis zu drei Schuhen mit getrennten Kalibrierungsfaktoren
- Verwendung von S3 und G3 Sensor zur gleichen Zeit.
Die Hauptunterschiede des CS600x zum RS800cx:
- Kompatibel mit dem Polar Leistungsmesser w.i.n.d.
- Trittfrequenz kann rechts unten neben der Geschwindigkeit dargestellt werden

Folglich ist das neue Hauptargument für den CS600x, die GPS Routenaufzeichnung. Diese ist von der Funktionsweise identisch mit der Funktion des RS800cx. Die weiteren Neuerungen, wie das 2s Speicherintervall oder die Trennung des “Laps” und “AutoLaps” kann man als evolutionäre Weiterentwicklung ansehen. Bedienung und Menüstruktur ist, abgesehen von den neuen Funktionen, identisch mit dem CS600. Ist der CS600x, als auch der CS600 auch in Verbindung mit dem Polar Leistungsmesser ein hervorragendes Gerät, enttäuschen die Neuerungen in der Software ein wenig. Kurz gesagt, gibt es mit Version 5.35.161 nämlich keine. So kann zum Beispiel der aufgezeichnete Track in Google Earth nur nach der Herzfrequenz eingefärbt werden. Die Einfärbung nach Geschwindigkeit, Trittfrequenz oder Leistung ist leider noch nicht möglich. Auch gibt es zum momentanen Zeitpunkt keine Möglichkeit, “Ausreißer” bei den GPS Koordinaten zu korrigieren. Der Empfang des G3 GPS Sensors ist zwar exzellent, aber durch Unterführungen oder Tunnels kann es passieren, dass ein Trackpunkt 50m ab vom Schuss liegt.
Wer sich gerne die gesamte Aufzeichnung mit Google Earth selber anschauen möchte, bekommt unten eine GPS Beispieldatei im kmz Format:
Erster Eindruck: Polar RS800cx mit allem Zubehör

Wenige Tage nachdem ich den Newsletter über die neue Polar Mutisportcampagne erhalten hab, hatte mein Sportfachhändler die nagelneue RS800cx schon im Regal. Also gleich mal eingepackt. Die RS800cx ist entweder ohne Geschwindigkeitssensoren oder mit einem Rad, Lauf oder GPS Sensor erhältlich. Da aber schon eine RS800 und ein CS600 sich in meinem Besitz befinden, stehen mir alle möglichen Sensoren zur Verfügung. Die Menüstruktur ist der RS800 sehr ähnlich und nur durch den neuen Bereich "Räder" ergänzt. Hingegen weggefallen ist die Einstellungsmöglichkeit, ob der S3 Laufsensor auf dem Schuhspann getragen oder in den Adidas Fusion Laufschuhen verwendet wird. Die Unterschiede im Detail zum RS800 sind so vielfältig, dass ich Sie lieber in einer Liste aufzähle:
- automatisches GPS-Geocaching sobald ein Polar G3 GPS Sensor verwendet wird.
- Möglichkeit verschiedene Einheiten miteinander zu kombinieren.
- Eingabe von bis zu drei Schuhen mit getrennten Kalibrierungsfaktoren
- Verwendung von S3 und G3 Sensor zur gleichen Zeit.
- Anzeige der durchschnittlichen/maximalen Geschwindigkeit, Schritt- oder Trittfrequenz.
- Wieder Einführung der Trip Anzeige bzw. des Tageskilometerzählers.
- Anzeige der Temperatur und Speicherung zu jeder Zwischenzeit.
- Unterschiedliche Ansicht und Speicherung von "Laps" und "AutoLaps".
Zum Thema Geschwindigkeitsmessung
Konnte die RS800 nur maximal Geschwindigkeiten von 58km/h anzeigen und abspeichern, so speichert die RS800cx in Verbindung mit dem Polar G3 GPS Sensor Geschwindigkeiten bis zu 250km/h auf. Der Radsensor ist weiterhin auf 127km/h und der Laufsensor auf 36km/h limitiert. Auch kann einem der RS800cx erstmals die Qualität des Satelittensignals anzeigen, sofern man sich die GPS Geschwindigkeit in einer der beiden oberen Zeilen anzeigen lässt. Dann wird einem nämlich folgendes Symbol angezeigt:
Die Balken zeigen hierbei die Qualität des Signales an. 3 Balken bedeuten minimaler, vier guter und fünf Balken sehr guter Empfang. Selbstverständlich bedeutet das
Symbol das der RS800cx seine Geschwindigkeit und Distanz vom Laufsensor erhält und das
Symbol entsprechend vom Radsensor. Bei der Wahl der Sensoren lässt der RS800cx dem Nutzer die freie Wahl. So kann man entweder die jeweiligen Sensoren einzeln verwenden, oder auch zusätzlich zum Rad oder Laufsensor des GPS Sensor zum Geocaching dazuschalten. Eine Anzeigen der Geschwindigkeit vom Laufsensor und der Distanz vom GPS Sensor scheint dagegen nicht möglich zu sein. Auch ist eine automatische Kalibrierungsfunktion bei der Verwendung von GPS und Laufsensor nicht vorhanden. Da der RS800cx das aufzeichnen der zurückgelegten Strecke beherscht, kann man sich auch die aktuellen Koordinaten anzeigen lassen. In diesem Display, welches man sich aber nicht während einer Einheit anzeigen lassen kann, sind Längen und Breitengrad vermerkt, sowie die Anzahl der GPS Satelliten im Empfangsbereich.
Kombinierte Einheiten
Der RS800cx unterstützt Multisport Einheiten oder sogenannte kombinierte Einheiten. Startet man innheralb von 60 Minuten erneut eine Einheit, so bietet der RS800cx an diese Einheit mit der/den vorherigen Einheit(en) zu verbinden. Danach erscheint ein zusätzliches "kombiniertes" Display welches einem die Gesamtzeit und -Distanz sowie die verbrauchten Kalorien anzeigt.
Verbesserte Zwischenzeiten oder "Lap" Verwaltung
Dies ist eine wirklich kleine aber dafür umso feinere Verbesserung. Hatte der RS800 die "Autolaps" noch mit den "Laps" zusammengeworfen, so werden jetzt diese beiden Funktionen sauber von einander getrennt. Der RS800cx zeigt mit eingeschalteter "AutoLap" Funktion bei einer "Lap"-Nahme nicht mehr die Zeit von der letzten "AutoLap", sondern von der letzten "Lap" bzw. vom Beginn an. So kann man jetzt bei einem Marathon bequem die AutoLap auf 1.000m stellen und alle 10.000 eine "manuelle Zwischenzeit" nehmen und behält eine hervorragende Übersicht.
Dies war es erst einmal für heute. Die Tage kommt der erste Bericht über die Verwendung des RS800cx, die Trackaufzeichnung bzw. Ansicht/Auswertung mit Google Earth und die neue ProTrainer Version 5.30.152.
Eurobike: Neues Top Radmodell CS600x von Polar
Auf der Eurobike in Friedrichshafen hat der der finnische Hersteller von Herzfrequenzmessgeräten einige Neuerungen am Start. Pünktlich zum Messebeginn ist nicht nur eine komplett überarbeitete Homepage, sondern auch die neuen Fitnessmodelle FA20, FT40, FT60 und FT80 an den Handel ausgeliefert worden. Laut einem offiziellen Blogeintrag im Polar Forum startet der komplett überarbeitete polarpersonaltrainer.com Webservice am Montag den 8. September 2008. Die Neuerungen werden noch nicht verraten, aber außer der Unterstützung der neuen Crosstraining Modelle wird es auch viele neue Funktionen geben. Hiermit werden wohl Communityfunktionen wie virtuelle Wettkämpfe, Bildung von Teams sowie die Freigabe des eigenen Trainingskalenders gemeint sein. Hierbei handelt es sich aber nur um Vermutungen aus diversen Foren.
Als weitere Neuheiten präsentiert Polar zum Einen den RS800cx Multisportcomputer als auch ein neues Topmodell für den Radsportbereich, den CS600x. Leider ist bis jetzt noch nicht zu erfahren, welche Funktionen der CS600x genau haben wird. Allerdings steht schon fest, dass er wie der RS800cx in Verbindung mit dem G3 GPS Sensor nicht nur die Geschwindigkeit und Distanz messen, sondern auch den zurückgelegten Weg über die jeweiligen Geokoordinaten abspeichern kann. Diese lassen sich dann einfach&automatisch in das kml Format und somit in Google Earth exportieren. Hierbei ist besonders die Verknüpfung der Herzfrequenzwerte mit dem aufgezeichneten Track zu erwähnen. Dies erlaubt den "Strich" des Tracks farblich der Herzfrequenz anzupassen sowie z.B. Zischenzeiten örtlich zu markieren. Ob der CS600x auch einen Laufsensor oder mehr als drei Räder, wie das aktuelle Topmodell CS600, unterstützt, steht noch in den Sternen. Auf jeden Fall wird der Polar Leistungsmesser wieder als optionales Zubehör verwendbar sein. Der RS800cx kommt ab Mitte September und der CS600x ab dem ersten Quartal 2009 in die Regale ausgewählter Sportfachhändler.

Eierlegende GPS Wollmilchsau! Der Polar RS800cx mit Google Earth Anbindung
Nachdem einige Blogs schon diverse Gerüchte gestreut haben, ist der neue Polar Trainingscomputer nun auf der niederländischen Polar Website erstmals offiziell aufgetaucht. Um die wichtigsten Neuerungen vorwegzunehmen: Der RS800cx hat sämtliche Funktionen des RS800 und bietet zusätzlich die Funktionalitäten eines Fahrradcomputers wie Speed- und Trittfrequenzmessung. Zudem zeichnet er, sofern ein Polar G3 GPS Sensor vorhanden ist, die zurückgelegte Route mit, welche man sich zu Hause auf dem PC mittels Google Earth anzeigen lassen kann. Zunächst muss man sich für eine Kombination aus Sensoren entscheiden. Sämtliche RS800cx werden mit dem neuen WearLink+ w.i.n.d. Brustgurt ausgeliefert und die Grundversion ohne weitere Sensoren wird einen Listenpreis von 399,95€ haben. Dem RS800cx Run (499,95€) liegt zudem ein S3 Laufsensor, dem RS800cx Bike (429,00€) ein Speedsensor und dem RS800cx Multisport (499,95€) ein G3 GPS Sensor bei.
Insgesamt hat der RS800cx Trainingscomputer Platz für drei Paar Schuhe mit jeweils eigenem Kalibrierungsfaktor, drei Räder mit Speed und Trittfrequenz und einen Modus für den G3 GPS Sensor. Zudem entfällt das Umstellen des Kalibrierungsfaktors, wenn nur der G3 GPS Sensor verwendet wird. Optional kann man auch zum S3 Laufsensor bzw. dem Rad Speedsensor den G3 GPS Sensor aktivieren. So werden die Speed und Distanzwerte von den Sensoren verwenden und der G3 GPS Sensor dient dem GPS Tracking. Als weitere Neuerung, wohl speziell für Triathleten, wird es die Möglichkeiten von kombinierten Trainingseinheiten geben, so dass man einfach sein Geschwindigkeitssignal vom Radsensor auf einen Lauf oder GPS Sensor wechseln kann. Sofern man den G3 GPS Sensor aktiviert hat, wird automatisch ein Track im gpx Format aufgezeichnet. Dieser wird beim Synchronisieren mit der Polar ProTrainer 5 Software automatisch mit übertragen. Aus der ProTrainer 5 Software, kann man mit wenigen Schritten wahlweise die Daten mit den Herzfrequenzwerten einfärben bzw. mit Zwischenzeiten markieren und sich in Google Earth anzeigen lassen. Im Blog von soq.de sind drei entsprechende Screenshots (1, 2 und 3) zu sehen, welche mit dem RS800cx aufgezeichnet wurden.




