Polar ♥ Apple! WebSync Software für Mac OS X erschienen
Nachdem es in der letzten Zeit etwas ruhiger um die finnischen Herzfrequenzspezialisten geworden ist, haben Sie nun die WebSync 2 Software für Mac freigegeben. Diese ist zu den Polar Herzfrequenzmessern kompatibel, welche die datenübertragen mittels FlowLink oder Datalink unterstützen. Im Einzelnen wird aktuell der Polar CS500, RS300x, FT80, FT60, FT40, FT7 und FA20 unterstützt und diese Modelle können Ihre Daten mit dem kostenlosen Webservice polarpersonaltrainer.com abgleichen. Ebenfalls aktualisiert und vereinheitlicht Polar auch die Windows Version der WebSync Software. Die vormals nur mit dem CS500 kompatible WebSync 2 Software unterstützt nun auch die oben genannten FlowLink kompatiblen Geräte. Beide Installationspakete können hier heruntergeladen werden. Beide Versionen konnten bei einem kurzen Test durch schnelle und problemlose Übertragungen glänzen, wobei "Langzeiterfahrungen" erst einmal abgewartet werden müssen. Deshalb habe ich aus gegebenen Anlass ein "Polar WebSync 2 & polarpersonaltrainer.com Special" zusammengestellt, in welchem ich die ersten Schritte mit vielen Screenshots zusammengestellt habe.
Polar WebSync 2 Software auf einem Windows PC installieren
Polar WebSync 2 Software auf einem Apple Mac installieren
Synchronisation zwischen CS500 und polarpersonaltrainer.com mit Hilfe der WebSync 2.0 Software einrichten
Erster Eindruck: Polar CS500 mit allem Zubehör
Pünktlich zum Saisonbeginn für uns Radsportler liefert Polar seine neuste Cyclingkreation CS500 aus. In der gewohnt edlen schwarzen Pappbox versteckt sich der erstmalig trapezförmige Radtacho und dessen Zubehör.
Im Lieferumfang des CS500 ist enthalten:
- Polar CS500 Radcomputer
- Duallock Tachohalterung mit Gummiunterlage und Kabelbindern
- Polar WearLink+ w.i.n.d. samt Textil Brustgurt
- Polar Speed Sensor w.i.n.d. mit Gummiunterlage und Kabelbindern
- Polar universal Speichenmagnet
- Bedienungsanleitungen und Infoblatt "Konformitätserklärung"
- Internationale Polar Garantiekarte
Der Polar CS500cad enthält zusätzlich noch:
- Polar Trittfrequenz Sensor w.i.n.d.
- Polar Kurbelmagnet und dazugehöriges Befestigungsklebeband.
Zusätzliches Zubehör kann noch zusätzlich erworben werden:
- Polar Trittfrequenz Sensor w.i.n.d.
- Polar Speed Sensor w.i.n.d.
- Polar Power Output Sensor w.i.n.d.
- Polar DataLink USB Interface
Der CS500 selbst ist hochwertig verarbeitet und Teile des Gehäuses aus Metall. Insbesondere die Befestigung ist sehr massiv. Hierbei hacken sich zwei Hacken auf der Rückseite des Gerätes in zwei Metallbolzen in der Halterung ein. Zum Einsetzen und Entfernen des Tachos muss man einen gut erreichbaren Schiebeschalter in dessen Richtung schieben. Dies klingt vermeindlich kompliziert, ist es aber nicht. Sitzt die Halterung einmal fest am Rad, so kann man den Radcomputer schnell mit einer Hand einsetzen und wieder entnehmen. Der CS500 besitzt nur noch eine herkömmliche Taste auf der Vorderseite. Die rote Start-/Stopptaste sitzt wie gewohnt unterhalb des großen Displays. Auf dessen Anzeige passen bis zu fünf verschiedene Anzeigewerte. Gesteuert wird das Gerät im übrigen über zwei Tasten auf der Rückseite. der Clou an den "Rocker Switch" getauften Tasten ist die Montage in der Halterung. Dadurch wird der CS500 nämlich entlang seiner in Fahrtrichtung zeigenden Längsachse "kippbar". Dies führt dazu, dass man mit der Hand oder den fingern keine genaue Taste drücken, sondern nur noch die linke oder rechte Hälfte des Displays oder dessen Randes. Kippt das Gerät leicht, drückt eine Nase in der Halterung auf die auf der Rückseite befindlichen Tasten. Wenige Minuten montiert, bin ich sehr begeistert von diesem Bedienkonzept. Besonders an meiner Zeitfahrmaschine könnte ich mir eine entsprechende Montage zwischen den Extensions vorstellen. So könnte man den CS500 bequem mit dem Ansatz des Daumens bedienen ohne seine Hand von den Schalthebeln nehmen zu müssen. Die Montage des kompletten Sets ist eher einfach. Kabelbinder durch die Halterung, Gummiunterlage drunter gesteckt und am Vorbau die Kabelbinder gut festgezogen. Das gleiche noch einmal mit dem mitgelieferten Speed Sensor w.i.n.d. und noch schnell den Speichenmagnet mit Hilfe der Schraube festziehen. Das war es dann auch schon.
Was zunächst negativ aufgefallen ist, ist dass der Polar CS500 scheinbar nur englisch "spricht". Es gibt twar nicht viele Textanzeigen, diese sind allerdings alle in englsicher Sprache. Eine Option dies umzuschalten konnte ich nicht finden und wird im Handbuch ebenfalls nicht erwähnt.
Mehr zum CS500 werde ich in den folgenden Tagen berichten. Insbesondere in Verbindung mit der neuen WebSync 2 Software für die Datenübertragung in Verbindung mit dem Polar DataLink USB Stick. Wen es aber interessiert, der findet unter folgendem Link die vollständige Bedienungsanleitung des CS500 in deutscher Sprache. Auch werde ich ausführlich auf die Neuerungen des polarpersonaltrainer.com Webservices eingehen, der einige neue Dinge in Verbindung mit dem Polar radcomputer bietet.
Polar RS800cx Pro Training Edition 2010
Nicht nur Garmin und Suunto bringen diverse neue Farben auf Ihre aktuellen Produkte, sondern auch Polar startet mit zwei Sondermodellen seines RS800cx Multisportcomputers in die 2010er Saison. Die RS800cx Pro Training Edition 2010 Premium orientiert sich nicht nur optisch sehr stark an der 2009er RS800cx PTE Masters Edition, sondern auch der Lieferumfang ist identisch. Demnach kommt die RS800cx PTE10 Premium mit G3 GPS Sensor, s3 Laufsensor, Bike Speed Sensor w.i.n.d., WearLink+ w.i.n.d. Brustgurt, Polar IrDA USB Interface, Polar ProTrainer 5 sowie einer universal Fahrradlenkerhalterung. Die RS800cx PTE10 Bike richtet sich hingegen direkt an Radfahrer und wird entsprechend anstatt des Polar G3 GPS Sensors und s3 Laufsensors mit einem Trittfrequenzmesser w.i.n.d. ausgeliefert. Entsprechend ist dieses Modell deutlich günstiger zu haben. Erstmalig versieht Polar das Armband an der linken Unterseite der Uhr mit einer einmaligen Lasergravur in Form einer fortlaufenden Nummer. Dies soll die Exklusivität der Modelle weiter hervorheben.
Beide Sondermodelle sind wie ebenfalls der neue Polar CS500 ab Mitte/Ende April 2010 erhältlich. Die RS800cx Pro Training Edition 2010 Premium soll, laut Hersteller, für einen Listenpreis von 579€ über die Ladentheke gehen. Die RS800cx Pro Training Edition 2010 Bike soll hingegen 399€ und somit 30€ weniger als die reguläre RS800cx Bike ohne Trittfrequenzsensor w.i.n.d. kosten.
Erster Eindruck: Garmin Edge 500
Kurz vor Weihnachten hat Garmin mit der Auslieferung seines neuen Radcomputers Edge 500 bekonnen. Nun hat mich allerdings sozusagen ein verspätetes Weihnachtsgeschenk erreicht. Im Paket des "einfachen" Edges, welcher im übrigen 57g wiegt, sind zwei Lenkerhalterungen und wie ansonsten üblich ein USB Kabel, ein Ladegerät mit zusätzlichen Adaptern für Euro, UK und USA dabei. Zudem ist die Bedienungsanleitung und eine Installlations-CD für die Garmin Softwarelösungen in der Packung. Genrell ist der Edge aber mit dem kombinierten DSC10 Geschwindigkeits- und Trittfrequenzmesser, dem Garmin ANT+ kompatiblen Herzfrequenzgurt und allen ANT+ kompatiblen Leistungsmessern à la SRM oder CycleOps einsetzbar.
Bei der Montage fällt zunächst die neue, deutlich bessere Lenker bzw. Vorbauhalterung auf. In diese wird, wie bei eigentlich allen anderen Radtachos auch, der Edge eingesteckt und per 90° Drehung arretiert. Das ist also nicht nur einfacher, sondern der Edge sitzt wesentlich flacher auf dem Lenker oder dem Vorbau auf. Stabil befestigt wird die Halterung jeweils über zwei stabile Gummis. Auch ist die Unterseite der Plastikhalterung mir einem passendem Gummi unterlegbar damit die Halterung nicht verrutscht. Nachteil ist natürlich, dass eventuell vorhandene Halterung der Vorgängergeräte nicht mehr weiterbenutzt werden können.
Das Menü ist sehr übersichtlich und schnell zugänglich. Allenfalls als Manko empfinde ich es das die Start- und Laptaste nicht intuitiv auf der Oberseite sonder etwas schwerer erreichbar auf der rechten Seite angebracht sind. Auch ist ein kabelloses Auslesen der Trainingseinheiten, wie vom Edge 705 oder Forerunner 310xt gewohnt nicht möglich, so dass zum Auslesen jedes mal die Gummiabdeckung "abgefriemelt" werden muss. Allerdings reicht Garmin das Auslesen über seinen optional erhältlichen ANT+ USB Stick noch mit einem Firmwareupdate vielleicht nach.
Eine genauere Beschreibung muss ich aus Zeitgründen an dieser Stelle schuldig bleiben, doch werde ich den Artikel "Der Test: Garmin Edge 500" noch vor Saisonbeginn nachreichen. Auch wird der Vergleich zum Polar CS600x und dem brandneuen Polar CS500 sehr interessant werden.
Polar Herzfrequenzmesser zukünftig auch mit Mac Unterstützung? [Update]
Lange hat es gedauert, aber nun mehren sich im Vorfeld der Ispo 2010 eindeutig die Zeichen, dass Polar zukünftig auch Mac OS X mit seinen Anwendungen unterstützen wird. Wie dies genau aussieht und welche Modelle genau unterstützt werden ist, bis auf eine Ausnahme leider noch nicht bekannt. Zumindest der für Frühjahr 2010 angekündigte CS500 Radcomputer wird über sein DataLink genanntes USB Interface und die neue Software auch direkt am Mac auslesbar sein. Ob die entsprechende Software von Polar dann ebenfalls WebSync oder vielleicht iLink heißen wird, ist unbekannt. Höchstwahrscheinlich ist dieser Markenname aber ohnehin schon vergeben.
Die genaue Aussage des Polar USA Repräsentanten lautete schon im Dezember 2009 wie folgt:
Den Link zur original Webseite mit der entsprechenden Ankündigung findet Ihr hier.
[Update]
Am 19.02.2010 hat im Polar Forum ein anderer Moderator die Aussage von "Chris" mit einer Ankündigung offiziell bestätigt. Diese lautet wie folgt:
Mac Support
We are happy to share that the first Mac compatible Polar product will be the CS500. Polar will provide Mac support for DataLink data communication (used by CS500) starting in May 2010 working with polarpersonaltrainer.com web-based training application. Following the CS500, Polar will widen its Mac supported product range in the Autumn 2010, when we will also provide Mac support for all FlowLink enabled Training Computers (like FT-series and RS300X).At this time due to Mac hardware incompatibility with to IrDA interfaces, we cannot provide Mac support for Polar products that have application data transfer via IrDA devices. We do not foresee that this hardware restriction will change. However as we go forward, Polar plans to also provide Mac compatibility for many of its future performance application products via alternative data transfer techniques.
Die vollständige Ankündigung von Moderator kann findet Ihr hier. Der Ankündigung kann man entnehmen, dass im Mai der CS500 das erste Mac kompatible Polar Produkt sein wird. Im Herbst 2010 sollen zudem die Software um kompatible Geräte mit FlowLink Interface der FT-Serie sowie der RS300X auch am Mac nativ auslesbar sein. Gleichzeitig wurde eine zukünftige Unterstützung von aktuellen Geräten der RS-, CS- oder S-Serie mit IrDA Interface eine Absage erteilt. Diese Geräte werden deshalb wohl nie ohne eine Virtualisierungssoftware unter Mac OS X ausgelesen werden können.
[/Update]












