Nike+ Pulsgurt kommt Anfang Juni
Nachdem aus der für den letzten September geplanten Einführung nichts geworden ist, kommt Nike nun endlich in die Puschen. Ob dies an den erst kürzlich eingeführten MiCoach Produkten des Erzrivalen Adidas liegt, sei mal dahingestellt. Offizielle kommen die Artikel in den USA Anfang Juni in die Shops, doch hat schon jetzt ein "Nike+ Pro" (Moderator) im Herstellerforum sich wie folgt geäußert:
Great news! I have an U.S. launch date for the Nike+ compatible heart rate monitor. It will officially launch on June 1, 2010, although it may reach some retail outlets slightly sooner. It will reach Canadian markets in June and will launch internationally in summer 2010, exact date to be determined.
I know you're going to ask, so I'll answer pre-emptively: no, I am not able to discuss price, color, device compatibility, and other details at this point. Stay tuned.
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Dies bedeutet, dass schon bald ein entsprechender Brustgurt erhältlich sein wird. Wie das Gerät heißen wird, mit welchen iPods, iPhones oder Nike+ Geräten es kompatibel sein wird, und ob vielleicht eine "GPS-fähige" Nike+iPod App erscheinen wird wohl bis zur Apples WWDC'10 ein Geheimnis bleiben. Auch der Preis und die genauen internationalen Einführungstermine sind noch unbekannt.
Erster Eindruck: Adidas MiCoach Pacer
Nachdem Adidas zusammen mit Samsung im Frühjahr 2008 seinen MiCoach Service gestartet hat, wird dieser 2010 kräftig ausgebaut. Mit dem günstigen MiCaoch Zone kommt ein Einsteigergerät für Fitness und Clubsportler und der MiCoach Pacer richtet sich vorallem an klassische Läufer. Der Zone ist ein einfacher Empfänger am Handgelenk, welcher mittels farbigen LEDs und entsprechendem akustischem Signal die aktuelle Herzfrequenzzone anzeigen kann. Zu diesem einfachen Gerät gehört noch ein ANT+ kompatibler Brustgurt. Der Sensor ist dabei identisch mit dem Garmin Comfort Brustgurt. Der Gurt hingegen hat frapierende Ähnlichkeiten mit dem Pendant von Polar. Einzig die Elektrodenflächen sind beim Adidas Gurt aus einem speziellen Gummi, während Polar auf eingewebten Silberfäden setzt. Drucknöpfe, Verstellschnalle, Haken und Schlaufe sowie das Herstellerfähnchen sind absolut identisch mit dem Polar Brustgurt. Der große Bruder des Zone ist der MiCoach Pacer, welcher zusätzlich eine PC Anbindung zum MiCoach Service und einen kompatiblen Laufsensor bietet. Auch hier hat sich Adidas eines Garmin Produkts bedient und liefert den von Garmin bekannten SDM4 Laufsensor nur halt mit "Adidas-Label" mit. Vorteil dieses Sensors ist nicht nur, dass er in entsprechende MiCoach kompatible Adidasschuhe passt, sondern auch in mit nike+ipod gekennzeichneten Treter der griechischen Siegesgöttin. Zusätzlich wird aber für nicht kompatible Schuhe auch eine Befestigung am Schuhspann mitgeliefert. Dieses Paket ist aber auch für Garmin User interessant, da sowohl der Herzfrequenz- und Laufsensor sich mit meinem Garmin Forerunner 310xt verwenden lassen können. Das ist besonders interessant da sich beide Systeme glichzeitig verwenden lassen können, sofern man die Sprachansagen auf der Einen und die GPS und Aufzeichnungsfunktionen des Garmins auf der anderen Seite gleichzeitig nutzen möchte.
Nachdem Adidas bis hierher auf "bewährte Teile" gesetzt hat, hat man lediglich die Steuerelektronik samt Speicher selbst entwickelt. Kernstück ist ein kleines Kästchen mit, vier Knöpfen, einem Schiebeschalter und einer Befestigungsklammer. Zusätzlich hat man zwei Audioanschlüsse. In den einen Anschluss kommt auf jeden Fall ein Kopfhörer. An den anderen Anschluss kann man optional einen beliebige MP3 Player anschließen. Die Musik wird nun "durchgeschleift" und ggf. für Audioansagen ausgeblendet. Sämtliches Feedback wird also nicht visuell, sondern wie beim nike+ipod System per Spachansagen mitgeteilt. Allerdings klappt das nict, wie von Adidas versprochen, mit jedem MP3 Player. Apples iPod shuffle der 3. Generation hat bekanntlich die Bedienelemente im Kopfhörerkabel integriert. Steckt man nun den Pacer dazwischen, funktioniert die Fernbedienung leider nicht mehr. Nur die "Bandansagen" ansich sind wohl wegen der gewählten Komprimierung von schlechter Tonqualität und "verrauscht". Hier wird hoffentlich ein entsprechendes Firmwareupdate Abhilfe schaffen. Das Gleiche gilt für sich ausblendende Musik, sofern eine Ansage erklingt. Momentan wird die Musik abgehakt und danach augenblicklich wieder eingeblendet.
Was kann man sich von diesem System erwarten und für wen ist der MiCoach Pacer interessant? Zunächst ist der Einstieg von Adidas sehr interessant. Da wäre als erstes das MiCoach kompatible Zubehör wie Unterhemden, Sport-BHs und natürlich auch Schuhe zu nennen, welche auch mit Garmin Comfort Brustgurt sowie Polars WearLinks verwendet werden können. In die MiCoach Schuhe passen aber auch auf Grund der identischen Abmessungen sowohl der Garmin SDM4 Laufsensor, als auch das nike+ipod Sportskit. Als weiteren Punkt kann der Straßenpreis von unter 100€ dieses Produktset auch für Garmin User als Ergänzung interessant machen. Diese können Ihren Forerunner 305, 405 oder 310xt um einen Textil-Brustgurt und genauem Laufsensor für die "Pace-Anzeige" ergänzen. Auch für Radsportler ist dieses Set interessant, weil Sie ebenfalls eine adequate Ausstattung für Ihr Ausgleichs- oder Wintertraining mit genauem Laufsensor samt Schrittfrequenz bekommen. Der einzige Haken momentan ist, dass noch keine Software außer der von Adidas für Windows und Mac mitgelieferten MiCoach Manager Software erhältlich. Hier wird sich aber dank fleißiger Softwareentwickler hoffentlich noch andere Möglichkeiten ergeben.
Skibrille mit HeadUp Display und GPS Geschwindigkeitsmessung
Pünktlich zu den Olympischen Winterspielen in Vancouver päsentiert der ebenfalls aus den Rockies stammende Brillespezialist Zeal Optics eine revolutionäres Invormationssystem für Snowboarder, Skifahrer oder Skijet Fahrer. Das Interessante an dieser Skibrille "Transcend" ist nicht nur der integrierte GPS Empfänger, sowie Höhensensor, welcher in Kombination die genaue Geschwindigkeit und zurückgelegte Höhendifferenz darstellen kann. Das besondere hierbei ist, dass die daten nicht erst am heimischen PC, sondern per HeadUp-Display in Echtzeit auf das Brillenglas projiziert werden. So kann man jederzeit alle aktuellen Daten sich anzeigen lassen. Zudem ist auch, dies geht aus den momentanen verfügbaren Informationen nicht zu 100% sicher hervor, dass die Brille ebenfalls ein integrierten Beschleunigungssensor besitzt. Nur mit dessen Hilfe ließen sich die im Video versprochene Entfernungsangabe von Sprüngen oder "Drops" halbwegs genau erfassen. Auch wird es sicherlich spannend, welche Funktionen noch zusätzlich in Verbindung mit Mobiltelefonen und dem PC geboten werden können. Nachfliegen der zurückgelegten Skitouren auf Google Earth oder Echtzeitpositionsangabe im Internet sind auf alle Fälle denkbar.
Als Liefertermin ist Herbst 2010 angepeilt. Günstig wird diese Geschichte sicher nicht, da in den USA der Preis bei 350USD für die normale Brille mit "Antifog" Gläsern und sogar 450USD für die Skibrille mit sich dem Sonnenlicht anpassender Tönung fällig werden. Verfügbarkeit und Preis in Europa sind unterdessen noch nicht bekannt.
Bluetooth lernt das Sparen…
Gut drei Jahre, nachdem Nokia seien Wibree genannte Technik in die Bluetooth SIG eingebracht hat, hält die neue Stromspartechnik offiziell Einzug in das Bluetooth Protokoll. Diese wurde nun von der im April 2009 verabschiedeten Bluetooth Spezifikation v3.0 + HS auf Bluetooth Spezifikation v4.0 aktualisiert. Nachdem bei Version 3.0 noch der Focus auf der Übertragungsgeschwindigkeit lag, wird nun mit der vierten Version komplett neue Produktmöglichkeiten erschlossen. Der Hauptunterschied der neuen "LowEnergy" Bluetooth Geräte liegt darin, dass Sie über Jahre nur von einer Knopfzelle oder Batterie versorgt werden können. Dies wird zum Einen über eine geringere Übertragungsreichweite von ca.10m und zum Anderen durch wesentlich geringere Werte des maximal, Durchschnitts und Standby Stromverbrauchs erreicht. Diese Technik stellt anfürsich nichts neues da, da sie zum Beispiel schon in Zigbee oder ANT seit Jahren zum Einsatz kommt. Neu ist allerdings die breite Kompatibilität, da die Spezifikation auch sogenannte "Dual-Mode" Controler vorsieht. Diese sind dann sowohl zu allen Vorgänger Geräten kompatibel als auch zu den neuen Energiesparchips. Diese Art von Controlern werden Ihren Weg besonders in Handys, Smartphones, Laptops oder Computer finden. Die zweite "Klasse" werden die sogenannten "Single-Mode" Chips sein, welche nur mit anderen LowEnergy Chips kommunizieren können sein. Diese können allerdings das gesamte Energieeinsparpotenzial voll ausnützen und bei geringer Beanspruchung mehrere Jahre von einer winzigen Knopfzelle mit Energie versorgt werden. Diese Chips sind prädestiniert für Sportequipment wie Pulsuren und Geschwindigkeitssensoren, PC Peripherie wie Mäuse oder Tastaturen oder jegliche Art von Fernbedienungen für TVs oder Hifianlagen. Somit stehet der alte Infrarotstandard für Fernsehfernbedienung nach einer fünfzigjährigen Erfolgsgeschichte vor dem aus.
Die Einführung von Bluetooth Spezifikation v4.0 war allerdings erst der erste Schritt auf dem Weg zu neuen Bluetooth Geräteklassen. Denn für neue Anwendungsbereiche wie Sportequipment oder Fernbedienungen fehlen noch die sogenannten "Profile". In diesen sind entsprechende herstellerübergreifende Funktionen festgelegt und garantieren eine breite Kompatibilität. Das A2DP Profil stellt zum Beispiel eine Schnittstelle für die Bluetoothübertragung von Audiosignalen dar, wie sie häufig zwischen Handys und Bluetooth Headsets verwendet werden, dar. Bis solche Profile nun für z.B. Sportequipment von den verschiedenen Herstellern wie Suunto, Garmin oder Polar (sind alle Mitglieder der Bluetooth SIG) verabschiedet ist, wird es noch einige Monate dauern. Zudem werden erste Geräte auf Grund der Entwicklungszeit für Chips und auch entsprechende Geräte frühestens im Sommer 2010 erhältlich sein und sofern die Hersteller auf etwaige Profile oder Standards warten möchten, vielleicht auch erst 2011 erhältlich sein.
Adidas und Samsung präsentieren das MiCoach System
Das Samsung Mobiltelefon SGH-F110 soll zusammen mit dem MiCoach System von adidas das Lauftraining erleichtern. Das Gerät ist Mobiltelefon, Kamera, MP3-Player und Personal Trainer in einem. Es funktioniert ähnlich wie das Nike+ iPod-Sportpaket, bietet allerdings mehr als seine Konkurrent.
Der adidas Brustgurt misst Ihre Herzfrequenz und übermittelt diesen an das Samsung SGH-F110 miCoach Phone. Dies errechnet aus der Herzfrequenz und den Benutzereingaben zusätzlich den Kalorienverbrauch. Ein Schrittzähler misst Ihre Schrittfrequenz und errechnet daraus die Geschwindigkeit bzw. Strecke und sendet diese Infos ebenfalls an das schmale Slider-Handy. Die im Telefon gespeicherten Laufstatistiken können Sie direkt ins Internet übertragen. Zusätzlich gibt es auf der adidas miCoach Website von Experten zusammengestellte Trainingspläne und man sieht alle hochgeladenen, aktuellen Daten und Fakten zum Trainingserfolg.
Leider hat dieses System aber auch seine schwächen. So ist das Mobiltelefon auf 1GB Speicher begrenzt, da der erweiterbare Speicher mittels MicroSD Karte fehlt. Zudem handelt es sich bei den verwendeten adidas Sensoren um Uralttechnik, den der Brustgurt ist sehr groß und durch unkomfortabel. Zudem handelt es sich beim Laufsensor nur um einen relativ einfachen Schrittzähler und nicht um ein modernes System mit Beschleunigungssensor. Das dies adidas eigentlich besser kann hat sich mit der wohl nun auslaufenden Kooperation mit Polar gezeigt. Zudem fehlt dem Samsung Mobiltelefon der heutzutage übliche GPS Empfänger, welcher gerade in Kombination mit einem Sport-Handy sehr interessant gewesen wäre.
Das Handy ist ab sofort bei o2 für einen Preis zwischen 9,99€ und 179,99€ inklusive zweijahres Vertrag, Adidas Brustgurt und Laufsensor erhältlich.
Nalini präsentiert erste Radhose mit integriertem Pulsgurt
Nachdem integrierte Pulsgurte durch die adidas Polar Kooperation schon länger auf dem Markt sind, hat Nalini nun ein erstes Produkt speziell für Radfahrer vorgestellt. Im Gegensatz zu tarditionellen Pulsgurten muss der Polar WerLink Sensor auf dem Rücken befestigt werden. So kann zum Einen eine durchgängiger Kontakt der in den Hosenträgern integrierten Elektroden mit dem Oberkörper garantiert werden und zum Anderen störende Einflüsse durch "Trikotflattern" auf der Brustseite vorgebeugt werden. Die Hose aus der "Pro-Line" wird in den üblichen Größen von S bis XXXL und mit zwei verschiedenen Sitzpolstern für einen Verkaufspreis von 119€ angeboten werden.




