Polar ♥ Apple! WebSync Software für Mac OS X erschienen
Nachdem es in der letzten Zeit etwas ruhiger um die finnischen Herzfrequenzspezialisten geworden ist, haben Sie nun die WebSync 2 Software für Mac freigegeben. Diese ist zu den Polar Herzfrequenzmessern kompatibel, welche die datenübertragen mittels FlowLink oder Datalink unterstützen. Im Einzelnen wird aktuell der Polar CS500, RS300x, FT80, FT60, FT40, FT7 und FA20 unterstützt und diese Modelle können Ihre Daten mit dem kostenlosen Webservice polarpersonaltrainer.com abgleichen. Ebenfalls aktualisiert und vereinheitlicht Polar auch die Windows Version der WebSync Software. Die vormals nur mit dem CS500 kompatible WebSync 2 Software unterstützt nun auch die oben genannten FlowLink kompatiblen Geräte. Beide Installationspakete können hier heruntergeladen werden. Beide Versionen konnten bei einem kurzen Test durch schnelle und problemlose Übertragungen glänzen, wobei "Langzeiterfahrungen" erst einmal abgewartet werden müssen. Deshalb habe ich aus gegebenen Anlass ein "Polar WebSync 2 & polarpersonaltrainer.com Special" zusammengestellt, in welchem ich die ersten Schritte mit vielen Screenshots zusammengestellt habe.
Polar WebSync 2 Software auf einem Windows PC installieren
Polar WebSync 2 Software auf einem Apple Mac installieren
Synchronisation zwischen CS500 und polarpersonaltrainer.com mit Hilfe der WebSync 2.0 Software einrichten
In eigener Sache: Neuer Materialsponsor Velocite Bikes
Nachdem ich für 2010, nach diversen Herausforderungen der vergangenen Jahre wie der Tour Transalp, meine erste Triathlon Langdistanz geplant habe, steht nicht nur die Verbesserung meines Trainings oder der Ernährung auf dem Programm. Nach intensiver Suche und abwägen diverser Optionen konnte ich einen weiteren Materialsponsor im Bereich des Radsportequipments gewinnen. Der hierzulande noch eher unbekannte taiwanesische Radhersteller Velocite hat ein breiter angelegtes Team Rider Programm für Amateursportler und stellt in Zukunft diverses "rollendes" Material für mich. Zunächst liefert Velocite sein Premium Rennradrahmenset Helios samt seinem Noir 38/50 Hochprofil-Carbon Laufradsatz, doch sind schon weitere für mich interessante Produkte wie eine kompromisslose Zeitfahrmaschine oder einen Aero-Rennradrahmen in der Pipeline. Besonders interessant daran ist, dass sich für beide genannten Rahmen Lewis Mathiske verantwortlich zeigt, welcher sich schon für die sehr erfolgreichen und wegweisenden "Teschner" Zeitfahrrahmen verantwortlich zeigte.
Abgesehen vom ansprechenden Design zeichnen sich die Produkte von Velocite Bikes besonders durch den hohen Innovationsgrad aus. Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis wird hierbei allerdings nicht aus den Augen gelassen. Beispielhaft möchte ich im Folgenden dies kurz veranschaulichen.
Features des Velocite Helios Framesets:
- High Modulus Carbon (HMC) Fasern für höchstmögliche Steifigkeit bei niedrigem Gewicht
- BB30 Tretlagergehäuse für hohe Tretlagersteifigkeit bei geringem Q-Factor
- Asymetrische 1 1/8" - 1,5" Steuerrohr und Gabelschaft für höchstmögliche Lenkerkopfsteifigkeit
- Integrierte Sattelstütze
- Interne Verlegung der Schaltzüge
- High performance Shain Stays (HPC) für eine maximale Stabilität des Hinterbaus und somit hervorragender Kraftübertragung.
- Ausfallende und Kettenstrebe werden in Monocoque Bauweise (MDC) gefertigt. Zudem sind die eher dünnen Sattel- und eher voluminösen Kettenstreben dem Kräfteverlauf optimal angepasst um größtmögliche Stabilität bei hohem Komfort zu umzusetzen
- Gewicht liegt bei realen 1220g in XL und ungekürzter Sattelstütze
Velocite Bikes sucht noch weitere ambitionierte Radsportler im deutschsprachigen Raum. Zum momentanen Zeitpunkt sind einige "Team-Rider" Plätze noch unbesetzt, so dass ich jedem interessierten C-Amateur (und natürlich auch drüber) nur raten kann, sich mittels des "Team Rider Application Forms" zu bewerben...
Suunto stellt Movescount.com Webservice vor…
Nachdem polarpersonaltrainer.com und den Garmin Connect Webservice stellt nun auch Suunto einen eigenen Webservice namens movescount.com vor. Momentan ist der Dienst nur in englischer Sprache verfügbar und hat deswegen noch den Status "Beta". Da er aber schon seit längerer Zeit in einer geschlossenen Testphase, auch von erfahrenen Nutzern ausgetestet werden konnte, ist der Dienst weitestgehend ausgereift. Der Service ist zunächst kostenfrei und kann auch ohne Suunto Produkt verwendet werden. Mit den kompatiblen Suunto Herzfrequenzmessern t3, t4, t6, M4, M5, x9i, x9mi, x10, x10m und MemoryBelt kann man allerdings seine aufgezeichneten Daten mittels der MovesLink Software automatisch an die Suunto Server übertragen. Erfreulicher Wiese steht diese Software nicht nur Windows, sondern auch Mac Usern zur Verfügung, so dass nun die wichtigsten beiden Betriebssysteme gleichberechtigt sind. Auch muss zum Zeitpunkt des Auslesens keine Onlineverbindung bestehen, sondern von der Uhr zum Computer übertragene Einheiten können auch zu einem späteren Zeitpunkt an movescount.com übertragen werden. Je nachdem wann wieder eine Verbindung zum Internet besteht. Auch können alte Daten aus dem Suunto Trainings Manager oder dessen "Lite" version mittels des darin enthaltenen MovesConverter in den neuen Webdienst integriert werden.
Movescount selbst bietet gegenüber den etablierten Lösungen einige Neuerungen bzw. Detailverbesserungen. Augenscheinlich haben sich die Suunto Entwickler einen Trainingstagebuch, einen Trackmanager für GPS-Daten und Facebook zum Vorbild genommen und so die wünsche der User vereint. Flickr.com, YouTube.com oder Facebook Integration wird von Anfang an geboten. Auch bietet der Webservice selbst viele Facebook ähnelnde Möglichkeiten, wie einem öffentlichen Profil, Kommentare, (Trainings-)Gruppen oder auch Fans.
Der Trainingstagebuchbereich gliedert sich in das "Scoreboard", welches eine zentrale Übersicht bietet, "Moves" welches die einzelnen Daten einer Trainingseinheit darstellt und "My Moves - Summery" welche eine einfache zusammengefasste Darstellungung vorher ausgewählter Trainingseinheiten bzw. Trainingszeiträume ermöglicht. Als letztes kann man sogenannte Routen erstellen und diese den eigenen Moves zuordnen. Durch die Communityfunktionen kann man seine Moves und Routen auch anderen Nutzern zugänglich machen. Ebenfalls in den Bereich der Community-Features fallen die schon vorher erwähnten Gruppen und "Fans". Erstere sind als virtuelle Trainingsgruppen zu verstehen. Hier kann man sich entsprechende "Ranglisten" anzeigen lassen, wer zum Beispiel die meisten Trainingsstunden in den letzten Wochen absolviert hat. Abgerundet wird die gemeinschaft von diversen Kommentierungsmöglichkeiten innerhalb von Gruppen oder Moves anderer Benutzer.
Erster Eindruck: Polar CS500 mit allem Zubehör
Pünktlich zum Saisonbeginn für uns Radsportler liefert Polar seine neuste Cyclingkreation CS500 aus. In der gewohnt edlen schwarzen Pappbox versteckt sich der erstmalig trapezförmige Radtacho und dessen Zubehör.
Im Lieferumfang des CS500 ist enthalten:
- Polar CS500 Radcomputer
- Duallock Tachohalterung mit Gummiunterlage und Kabelbindern
- Polar WearLink+ w.i.n.d. samt Textil Brustgurt
- Polar Speed Sensor w.i.n.d. mit Gummiunterlage und Kabelbindern
- Polar universal Speichenmagnet
- Bedienungsanleitungen und Infoblatt "Konformitätserklärung"
- Internationale Polar Garantiekarte
Der Polar CS500cad enthält zusätzlich noch:
- Polar Trittfrequenz Sensor w.i.n.d.
- Polar Kurbelmagnet und dazugehöriges Befestigungsklebeband.
Zusätzliches Zubehör kann noch zusätzlich erworben werden:
- Polar Trittfrequenz Sensor w.i.n.d.
- Polar Speed Sensor w.i.n.d.
- Polar Power Output Sensor w.i.n.d.
- Polar DataLink USB Interface
Der CS500 selbst ist hochwertig verarbeitet und Teile des Gehäuses aus Metall. Insbesondere die Befestigung ist sehr massiv. Hierbei hacken sich zwei Hacken auf der Rückseite des Gerätes in zwei Metallbolzen in der Halterung ein. Zum Einsetzen und Entfernen des Tachos muss man einen gut erreichbaren Schiebeschalter in dessen Richtung schieben. Dies klingt vermeindlich kompliziert, ist es aber nicht. Sitzt die Halterung einmal fest am Rad, so kann man den Radcomputer schnell mit einer Hand einsetzen und wieder entnehmen. Der CS500 besitzt nur noch eine herkömmliche Taste auf der Vorderseite. Die rote Start-/Stopptaste sitzt wie gewohnt unterhalb des großen Displays. Auf dessen Anzeige passen bis zu fünf verschiedene Anzeigewerte. Gesteuert wird das Gerät im übrigen über zwei Tasten auf der Rückseite. der Clou an den "Rocker Switch" getauften Tasten ist die Montage in der Halterung. Dadurch wird der CS500 nämlich entlang seiner in Fahrtrichtung zeigenden Längsachse "kippbar". Dies führt dazu, dass man mit der Hand oder den fingern keine genaue Taste drücken, sondern nur noch die linke oder rechte Hälfte des Displays oder dessen Randes. Kippt das Gerät leicht, drückt eine Nase in der Halterung auf die auf der Rückseite befindlichen Tasten. Wenige Minuten montiert, bin ich sehr begeistert von diesem Bedienkonzept. Besonders an meiner Zeitfahrmaschine könnte ich mir eine entsprechende Montage zwischen den Extensions vorstellen. So könnte man den CS500 bequem mit dem Ansatz des Daumens bedienen ohne seine Hand von den Schalthebeln nehmen zu müssen. Die Montage des kompletten Sets ist eher einfach. Kabelbinder durch die Halterung, Gummiunterlage drunter gesteckt und am Vorbau die Kabelbinder gut festgezogen. Das gleiche noch einmal mit dem mitgelieferten Speed Sensor w.i.n.d. und noch schnell den Speichenmagnet mit Hilfe der Schraube festziehen. Das war es dann auch schon.
Was zunächst negativ aufgefallen ist, ist dass der Polar CS500 scheinbar nur englisch "spricht". Es gibt twar nicht viele Textanzeigen, diese sind allerdings alle in englsicher Sprache. Eine Option dies umzuschalten konnte ich nicht finden und wird im Handbuch ebenfalls nicht erwähnt.
Mehr zum CS500 werde ich in den folgenden Tagen berichten. Insbesondere in Verbindung mit der neuen WebSync 2 Software für die Datenübertragung in Verbindung mit dem Polar DataLink USB Stick. Wen es aber interessiert, der findet unter folgendem Link die vollständige Bedienungsanleitung des CS500 in deutscher Sprache. Auch werde ich ausführlich auf die Neuerungen des polarpersonaltrainer.com Webservices eingehen, der einige neue Dinge in Verbindung mit dem Polar radcomputer bietet.
Polar RS800cx Pro Training Edition 2010
Nicht nur Garmin und Suunto bringen diverse neue Farben auf Ihre aktuellen Produkte, sondern auch Polar startet mit zwei Sondermodellen seines RS800cx Multisportcomputers in die 2010er Saison. Die RS800cx Pro Training Edition 2010 Premium orientiert sich nicht nur optisch sehr stark an der 2009er RS800cx PTE Masters Edition, sondern auch der Lieferumfang ist identisch. Demnach kommt die RS800cx PTE10 Premium mit G3 GPS Sensor, s3 Laufsensor, Bike Speed Sensor w.i.n.d., WearLink+ w.i.n.d. Brustgurt, Polar IrDA USB Interface, Polar ProTrainer 5 sowie einer universal Fahrradlenkerhalterung. Die RS800cx PTE10 Bike richtet sich hingegen direkt an Radfahrer und wird entsprechend anstatt des Polar G3 GPS Sensors und s3 Laufsensors mit einem Trittfrequenzmesser w.i.n.d. ausgeliefert. Entsprechend ist dieses Modell deutlich günstiger zu haben. Erstmalig versieht Polar das Armband an der linken Unterseite der Uhr mit einer einmaligen Lasergravur in Form einer fortlaufenden Nummer. Dies soll die Exklusivität der Modelle weiter hervorheben.
Beide Sondermodelle sind wie ebenfalls der neue Polar CS500 ab Mitte/Ende April 2010 erhältlich. Die RS800cx Pro Training Edition 2010 Premium soll, laut Hersteller, für einen Listenpreis von 579€ über die Ladentheke gehen. Die RS800cx Pro Training Edition 2010 Bike soll hingegen 399€ und somit 30€ weniger als die reguläre RS800cx Bike ohne Trittfrequenzsensor w.i.n.d. kosten.
Luftposterumschlag fürs Rad im Flieger…
Momentan scheinen die Kanadier auf Grund der Olympischen Winterspiele geradezu begeisterte Entwickler für Sportequipment zu sein. Nachdem ich schon über eine aus den Rockies stammende Skibrille mit HeadUp-Display geschrieben habe, hier nun eine weitere clevere Entwicklung. Wie man schon dem angefügten Bild entnehmen kann, handelt es sich um eine Taschen und Koffermischung zum Radtransport im Ferienflieger. Muss man im Flugzeug auf dem Weg ins nächste Trainingslager immer Angst um sein bestes Stück haben, so soll einem die Biknd Helium Transporttasche einen sicheres Gefühl an Board geben. Der ca. 9kg schwere Heliumbag ist eine faltbare Tasche mit Hardschalen Elementen und fester Bodenplatte. Angesichts der Tatsache, dass die Tasche gleich zwei Laufradsätze aufnimmmt, Rahmen bis RH64 (RR und MTB mit Federgabel) schlucken soll und auch noch problemlos Schuhe, Helm und anderen Kleinkram aufnimmt, relativiert sich das angegebene Gewicht. Hartschalenkoffer wiegen nicht selten 15 Kilogramm und tun sich vorallem bei großen Rahmen recht schwer. Der Clou der kanadischen Radtasche sind die aufblasbaren Schutz- und Zwischenwände. Mit der mitgelieferten Fußpumpe lassen sich integrierte Luftkissen soweit aufpumpen bis das Gesampaket eine rutschfreie und rundum sichere Form angenommen hat. Dann soll nichts mehr scheppern, den Lack zerkratzen oder sich selbstständig machen können. Die Laufradsätze liegen dabei jeweils seitlich am Rahmen und werden ebenfalls von großen Luftpolstern "eingeklemmt" und somit geschützt. Hinterbau und Kurbel liegen unter einer festen Schutzhaube. Einziger Nachteil des ganzen Paketes ist eventuell die vom Hersteller empfohlene Demontage des Schaltwerks.
Der angestrebte Preis und ab wann die Tasche auch in Deutschland bzw. Europa erhältlich sein wird, ist bisher noch nicht bekannt.
Made in Germany: THM Scapula F Gabel mit integrierter Bremse
Normalerweise stelle ich in meinem Blog keine Produkte vor, welche nicht von uns Normalsterblichen erworben werden können. Da aber die THM Scapula F Aerogabel so innivativ ist, soll sie hier an dieser Stelle trotzdem Erwähnung finden. Zumal sie nicht nur am neuen Storck Aero 2, sondern auch am Rad des ein oder anderem Triathlon Stars oder Zeitfahrspezialisten bei der Tour de France zu finden sein wird. Neben den schon legendären Lightweight Laufrädern und ein weiteres Spitzenprodukt mit dem Label "Made in Germany". Der Clou der Scapula F ist nicht nur das niedrige Gewicht von ca. 340g, sondern dass in der Gabelscheide noch zusätzlich die Bremse integriert ist. Findet man bei Rennrädern üblicherweise vorne eine Dual Pivot Bremsen, folgt die in der Scapula F integrierte Bremse dem Konstruktionsprinzip der V-Brake. Durch das integrierte Konstruktionsprinzip wird vorallem der Gewichtsnachteile der V-Brake eliminiert und gleichzeitig eine vergleichsweise hohe Bremskraft erreicht. Zudem verspricht THM, dass die Gabel, wie bei ihrer Schwester - die Scapula SP - eine extreme spezifische Seitensteifigkeit besitzt, welches Bremseigenschaften, Sicherheit und Fahrstabilität erheblich verbessern. Vor allem für Triathleten und "Zeitfahrer" wird die Gabel aufgrund ihrer stark verbesserten Aerodynamik interessantes "Tuningpotential" bieten.
Schlussendlich muss man sich bei einem Preis von ca. 1100€ allerdings fragen, was mehr erleichtert wird. Das Gewicht des eigene Rades oder des Geldbeutels?
Sram mit neuer Apex Schaltgruppe fürs Rennrad [Update]
Nachdem erst vor wenigen Tagen Details und Bilder der neuen Shimano 105er Gruppe veröffentlicht wurden, gibt es nun Neuigkeiten vom US-amerikanischen Komponentenhersteller Sram. Den momentan verfügbaren Informationen nach, planen die US Boys für den Herbst eine neue Gruppe just auf dem Shimano 105er Niveau auf den Markt zu bringen. Sprich unterhalb der aktuellen Sram Rival Gruppe. Dem einzigen verfügbaren Bild kann man ein Schaltwerk mit langem Käfig entnehmen, so dass die Apex die erste Sram Rennradgruppe mit 3-fach Kurbelgarnitur sein könnte.
[Update:]
Sram Apex Spezifikationen: (Offizielle Gewichtsangabe von Sram)
Schalt-/Bremshebel: Sram Apex Double Tap, zweifachkompatibel (344g)
Schaltwerk: Sram Apex mit mittlerem oder kurzem Käfig (SC: 200g, MC: 210g)
Umwerfer: Sram Apex Zero Loss, Für Anlötsockel oder mit 31.8mm bzw. 34.9mm Schelle (BO: 89g, CO: 103g)
Kassette: Sram PG-1050, 11-32, 11-28, 11-26, 11-23 (11-23: 250g, 11-32: 299g)
Bremsen: Sram Apex Dual Pivot (306g pro Paar)
Kurbelgarnitur: Sram Apex GXP 50/34 or 53/39 (890g 53/39 mit GXP Tretlager)
Kette: Sram Apex PC-1050 (277g)
Gesamtgewicht: 2,415g (mit 53/39 Kettenblättern und 11-32 Kassette)
Damit ist die neue Sram Apex Gruppe um ca. 65g leichter als die neue Shimano 105er Gruppe der Reihe 5700. Im Vergleich zu nächsthöheren Sram Rival Gruppe, wiegt Sie aber ca. 250g mehr. Die spekulierte dreifach-Version der Kurbelgarnitur ist angesichts der der" WiFLi Technologie" mit MTB-ähnlicher Kassette von 11-32 Zähnen vom Tisch. Die Unverbindliche Preisempfehlung von Sram für den Einzelhandel beträgt 799USD. Ein Straßenpreis von ca. 400€ im Bereich der Shimano 105er Gruppe wäre also durchaus realistisch.
[/Update]
Erster Eindruck: Garmin Edge 500
Kurz vor Weihnachten hat Garmin mit der Auslieferung seines neuen Radcomputers Edge 500 bekonnen. Nun hat mich allerdings sozusagen ein verspätetes Weihnachtsgeschenk erreicht. Im Paket des "einfachen" Edges, welcher im übrigen 57g wiegt, sind zwei Lenkerhalterungen und wie ansonsten üblich ein USB Kabel, ein Ladegerät mit zusätzlichen Adaptern für Euro, UK und USA dabei. Zudem ist die Bedienungsanleitung und eine Installlations-CD für die Garmin Softwarelösungen in der Packung. Genrell ist der Edge aber mit dem kombinierten DSC10 Geschwindigkeits- und Trittfrequenzmesser, dem Garmin ANT+ kompatiblen Herzfrequenzgurt und allen ANT+ kompatiblen Leistungsmessern à la SRM oder CycleOps einsetzbar.
Bei der Montage fällt zunächst die neue, deutlich bessere Lenker bzw. Vorbauhalterung auf. In diese wird, wie bei eigentlich allen anderen Radtachos auch, der Edge eingesteckt und per 90° Drehung arretiert. Das ist also nicht nur einfacher, sondern der Edge sitzt wesentlich flacher auf dem Lenker oder dem Vorbau auf. Stabil befestigt wird die Halterung jeweils über zwei stabile Gummis. Auch ist die Unterseite der Plastikhalterung mir einem passendem Gummi unterlegbar damit die Halterung nicht verrutscht. Nachteil ist natürlich, dass eventuell vorhandene Halterung der Vorgängergeräte nicht mehr weiterbenutzt werden können.
Das Menü ist sehr übersichtlich und schnell zugänglich. Allenfalls als Manko empfinde ich es das die Start- und Laptaste nicht intuitiv auf der Oberseite sonder etwas schwerer erreichbar auf der rechten Seite angebracht sind. Auch ist ein kabelloses Auslesen der Trainingseinheiten, wie vom Edge 705 oder Forerunner 310xt gewohnt nicht möglich, so dass zum Auslesen jedes mal die Gummiabdeckung "abgefriemelt" werden muss. Allerdings reicht Garmin das Auslesen über seinen optional erhältlichen ANT+ USB Stick noch mit einem Firmwareupdate vielleicht nach.
Eine genauere Beschreibung muss ich aus Zeitgründen an dieser Stelle schuldig bleiben, doch werde ich den Artikel "Der Test: Garmin Edge 500" noch vor Saisonbeginn nachreichen. Auch wird der Vergleich zum Polar CS600x und dem brandneuen Polar CS500 sehr interessant werden.














